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Sonntag,  28. Februar 2010



auf dem Wohnmobilstellplatz kurz vor Els Poblets

Am Morgen fahren wir die Küstenstraße weiter auf dem Weg zum Wohnmobilstellplatz. Und nach etwa einem Kilometer kommt dann linkerhand das Schild. Der Platz ist ziemlich voll, es sind vielleicht noch drei Stellplätze frei. Zumindest haben wir wieder Strom. Und dann legt Annette los mit dem riesigen Berg Wäsche, der sich mittlerweile angesammelt hat. Denn es gibt eine Waschmaschine und einen Trockner am Platz.
Am Nachmittag hängt dann unsere Wäsche sogar zwischen die beiden Bäume gespannt zum Trocknen. Anschließend werden die Hemden gebügelt. Ansonsten ist es ein fader Tag. Draußen geht ein kalter Wind. Und unsere Stimmung hat auch schon bessere Tage gehabt. Dass wir jetzt, da es in Deutschland noch so kalt ist, heimwärts und zum Gerichtstermin zu erscheinen haben, liegt uns schwer im Magen. Es wäre jetzt die beste Zeit, um im Süden zu überwintern. Na zumindest ist für morgen Sonnenschein angekündigt.



das bißchen Haushalt macht sich von allein..

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Samstag,  27. Februar 2010



die Butangas-Tankstelle in Murcia

Wir haben festgestellt, dass es doch sehr wenig Gastankstellen in Spanien gibt. Hätten wir doch besser noch in Portugal nachgetankt, wo das Netz sehr dicht war. Im Internet lesen wir, dass es in Murcia eine Tankstelle für Butangas gibt. Also nichts wie hin, denn wir laufen schon längst auf der zweiten Gasflasche. Wir fahren auf der A7 und dann auf dem Ronda Sul (Südring). Die Tankstelle liegt dann rechterhand etwas abschüssig. Die Anfahrt ist allerdings verzwickt, man muss noch über die Bahnschienen.



wir verlassen Murcia in Richtung Costa Blanca



willkommen in Benidorm

Dann fahren wir auf der Autovía del Mediterráneo weiter in Richtung Alicante, denn wir wollen ja wieder an die Küste. Die Autobahn ist kostenfrei; wir kommen gut voran. Am späten Nachmittag erreichen wir Benidorm und sind wie immer vom Anblick der vielen Hochhäuser befremdet. Aber es muss genügend Leute geben, die Benidorm lieben.



eines will höher als das andere sein

Wir halten in Benidorm, um in einem riesigen Carrefour noch ein paar Wochenendeinkäufe zu machen. Auch kaufen wir dort ein paar Oberhemden für Herbert. Als wir den Supermarkt verlassen, legt sich die Abendsonne über die Häuser, und dann schauen sie doch recht passabel aus.



ein einziges Hochhäusermeer



weiter geht es entlang der Costa Blanca

Im Internet hatten wir außerdem gelesen, dass es bei Dénia einen neuen Wohnmobilstellplatz gibt. Es wird aber schon dunkel, als wir Dénia erreichen. Wir erinnern uns, dass wir hier bei Dénia am Strand, genauer gesagt in El Poblets, schon einmal direkt am Strand standen. Und so fahren wir jetzt direkt dorthin und wollen uns morgen den Stellplatz suchen. Denn wir könnten mal wieder eine Ladung Strom gebrauchen.



Ankunft am Meer bei Denia

unsere Tagesroute ca. 290km

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Donnerstag,  25. Februar 2010



wir wandern nackert durch die Anlage

Heute wollen wir uns die FKK-Anlage einmal näher anschauen. Übrigens heißt sie Vera Naturista, und es gibt eine Rezeption, wo man sich dann die Apartments mieten kann. Jetzt allerdings schaut die Rezeption recht verlassen aus.


 

Eine große Gruppe Holländer hat sich hier zur Zeit eingemietet, zumindest stehen etliche Autos mit holländischem Kennzeichen beisammen. Auf den Balkonen sind mehrere Nackte zu sehen. Das Wetter ist herrlich heute, die Sonne brennt uns auf den Schultern.



Wo sollen wir denn hingehen?

Kaum, dass wir zurück am Wohnmobil sind, passiert einmal mehr das unvermeidliche: Die Polizei taucht auf und bittet uns, den Platz zu verlassen. Während wir in Portugal in knapp 90 Tagen kein einzigesmal behelligt wurden, ist es in Spanien nun bereits das zweitemal in 8 Tagen, dass wir verscheucht werden. Schade um diese schöne Gelegenheit eines offiziellen FKK-Strands für uns.



Ankunft in der Bucht von St. Juan

Wir fahren also die Küstenstraße weiter. Es kommen mehrere gute Buchten, in denen auch gute Parkmöglichkeiten sind. Aber diese sind von der Küstenstraße aus sehr gut einzusehen. Also auch von der Polizei. Und so fahren wir noch ein Stück weiter, bis wir kurz vor dem Ort St. Juan einen gut eingewachsenen Parkplatz an einer Bucht sehen. Es stehen nur wenige Wohnmobile hier, und so gesellen wir uns zu ihnen. Der Blick aus dem Fenster auf das Wasser ist sehr schön.



hier stehen wir an der Bucht

unsere Tagesroute ca. 23km

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Freitag,  26. Februar 2010



das Hotel Calypso direkt am Strand

Am Mittag kommt die Sonne heraus mit richtig heißen Temperaturen. Jedenfalls können wir uns in kurzen Hosen und ganz sommerlich aufmachen in den Ort Pulpí. Die Strandpromenade ist schön angelegt und es lässt sich sehr gut bummeln.



die Strandpromenade ist endlos lang



hier ist die Küste zerklüftet

Staunen müssen wir, dass es, obwohl hier unzählige Apartmenthäuser gebaut wurden, kaum Restaurants geschweige denn Geschäfte gibt. Als hätte man die bei der Stadtplanung vergessen. Zu unserem Bedauern bewölkt sich der Himmel schon wieder, auch wird es etwas windig.



Wer möchte hier eine Wohnung haben?

Manche Häusermeere sind bereits fertiggestellt, während man andere erst erahnen kann anhand der schon gebauten Straßen, die jetzt halt ins Leere führen. Es ist schon traurig, wie gnadenlos hier jeder Ort und jede Bucht zubetoniert wird. Wir können nicht glauben, dass es erstrebenswert ist, hier eine der unzähligen Wohnungen zu besitzen. Alles ist hier so gesichtslos. Anonym.



noch ein Blick auf die Küste



Laternen- und Palmenwald

Wir laufen bis mitten in den Ort, aber es gibt nirgends ein Geschäft. Wir sind nämlich auf der Suche nach einer Apotheke. Der Sandstrand geht in Felsenküste über, aber der Strand ist hier nicht so schwarzsandig wie am FKK-Strand. Die Nudisten bekommen halt immer die etwas schlechteren Strandabschnitte.



in sommerlicher Kluft

Die Sonne ist nun völlig hinter Wolken verschwunden. Herbert, der immer den richtigen Riecher für Wetterwechsel hat, glaubt sogar, dass Regen aufkommen könnte. Huh, da müssen wir uns den Kaffee hinunterstürzen und heimwärts eilen. Der Regen bleibt dann aber gottlob aus. Wir machen es uns an Bord gemütlich.

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Mittwoch,  24. Februar 2010



schon sind wir ausgezogen

Als wir uns zu einer zweiten Strandwanderung aufmachen, sehen wir mehrere Nackte am Strand. Das macht uns neugierig, und dann sehen wir auch, dass mehrere Apartments der Ferienanlage bewohnt sind, und zwar, dass Nackte auf den Balkonen sonnen. Wir stellen fest, dass die gesamte Anlage ein FKK-Komplex ist. Und schon ziehen auch wir uns aus. Es ist immer schön (aber viel zu selten), dass wir offiziell nackt sein können.



und wandern nackt durch die Gegend

Barfuß am Strand zu wandern ist nicht so angenehm; es sind zu viele Disteln und Dornen im Sand, die wir uns in die Fußsohlen treten. Also laufen wir besser auf der gepflasterten Strandpromenade. Zwischendurch rasten wir auch mal.



eine Rast



in der Anlage ist nicht viel los

Auch wissen wir nicht, wieweit wir uns nackt vorwagen können. Denn nach einer ganzen Weile des Fußmarsches kommen einzelne Villen, die direkten Meerblick haben. Also verlassen wir die Promenade und wandern weiter am Strand. In Schuhen. Am Wachtturm der Rettungsschwimmer hängt ein dickes Seil. Und wie man Annette so kennt, klettert sie ein wenig daran hoch.



Annettes Abenteuerlust kommt wieder durch

Den ersten leichten Sonnenbrand haben wir uns heute bestimmt geholt, denn es sind immerhin 3,5 Stunden, die wir im ganzen unterwegs sind. Am Ende ist es richtig schade, dass wir uns wieder anziehen müssen. Das Wetter für die nächsten Tage soll bestens sein, und da werden wir sicher wieder an den Vera Playa Strand gehen.



es ist herrlich, so nackert

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