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Sonntag, 31. August 2014

Heute, am letzten Tag im August, zeigt sich der Sommer nochmal von seiner schönsten Seite. Darauf haben wir gewartet, und es ist dann richtig heiß unterm Sonnenschirm. Heute halten wir es so, dass wir unsere Handtücher über Mittag einfach am Pool und auf den Liegen lassen und nach dem Essen zurück an den Pool gehen. Jetzt sind auch keine einzigen Kinder mehr am Pool oder überhaupt auf dem Camp. Vielleicht fängt ja morgen die Schule wieder an in Holland? Jedenfalls ist es auf L'Eglantiére jetzt besonders leer. Am Nachmittag laufen wir mal das Gelände ab und zählen sage und schreibe 10 Plätze, die von Campingleuten bewohnt sind. Das ist extrem wenig. Nur gut für die Betreiber, dass die Mobilheime besser ausgelastet sind. Aber die Luft ist raus jetzt. Und dabei ist L'Eglantiére noch genau einen Monat geöffnet. Bis 30. September. Wir wollen jetzt auch mal schauen, wie es mit uns weitergeht. Bis Mittwoch haben wir ja hier eh bezahlt, und dann kommt es aufs Wetter an. Wenn es heiß und sommerlich wird, bleiben wir noch. Wenn eine Schlechtwetterfront kommt, werden wir wohl weiterziehen. Nur wissen wir noch nicht, in welcher Richtung das sein wird. Zum Mittelmeer und dann die Küste entlang? Oder zum Atlantik, dort ein Stück die Küste entlang und mitten durchs Land und an Madrid vorbei, bis wir wieder auf die Mittelmeerküste stoßen. Das entscheidet sich erst, wenn es so weit ist, Herbert am Steuer sitzt und dann entweder nach links oder nach rechts abbiegt. Die zweite Variante finden wir gar nicht so schlecht, aber schauen wir mal.

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Samstag, 30. August 2014



diesmal nehmen wir eine andere Strecke nach Castelnau-Magnoac

In der Nacht war mal wieder das Käuzchen zu hören. Huuh . . . hu-hu-huu. Ansonsten ist es ja eine himmlische Ruhe, die wir auf L'Eglantière haben, auch tagsüber. Heute früh sitzt Annette schon um 7:45 Uhr vor dem Fernseher und schaut sich den DEFA-Film "Die Reise nach Sundevit" an. Es ist die Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuchs von Benno Pludra, und Annettes Lieblingsbuch aus ihrer Kindheit (allein schon wegen der schönen Illustrationen). Und sie hat schon als Kind tonnenweise Bücher gelesen. Heutzutage hat dieses Buch Kultstatus im Osten; es war sogar Schullektüre. Um 9 Uhr haben wir dann unser Frühstück und wollen anschließend los zum Markt in Castelnau-Magnoac. Diesmal biegen wir auf der Hauptstraße schon eine Straße früher ab zum Ort. Unser erster Weg am Marktplatz führt in die Apotheke, wo wir Eisentabletten kaufen. 30 Stück kosten 3,56 EUR. In Deutschland hatten 20 Stück 6,50 EUR gekostet. Na gut, jetzt sind es nur 80mg statt 100mg, aber trotzdem sind Arzneimittel im Ausland immer viel günstiger.



Ankunft am Marktplatz von Castelnau-Magnoac


 



zuerst gehen wir mal in die Pharmacie


 



hier werden Unmengen Rotwein abgefüllt

Dann laufen wir über den Markt, aber diese herrlichen Pflaumen gibt es heute nicht mehr. Überhaupt ist heute nicht so viel los auf dem Markt. Die Saison ist vorbei, das merkt man jetzt überall. Zum Beispiel hat der Intermarché jetzt nicht mehr sonntags vormittags auf. Wir tun noch ein paar Schritte durch den Ort, der wirklich schon recht verfallen ist. In einer Seitenstraße finden wir noch ein Obst- und Gemüsegeschäft namens Henri Primeurs, wo wir eine Tüte Pflaumen kaufen. Andere als die von letzter Woche, aber immerhin. Unsere Spazierrunde schließt sich an unserer Yamaha. Jetzt noch zum Intermarché und dann heimwärts. Ab heute gelten ja die Campingcheques á 16 EUR, aber auf dem Camp kann von einem Ansturm nicht die Rede sein. Und dabei bieten sie sogar 11 = 14, also 11 Cheques bezahlen - 14 Tage bleiben. Für uns beginnen jetzt erstmal die 4 Gratistage. Der Himmel bleibt heute zugezogen. Annette geht trotzdem schwimmen. Ein Geruch von Kaminfeuer liegt in der Luft; sie werden das alte Bauernhaus bzw. Restaurant beheizen müssen, damit es drinnen nicht so klamm wird. Wir kochen uns eine Kartoffelsuppe mit Bohnen und Karotten und Porree und Bockwurst. Herbert nennt sie immer Karottensuppe, weil er findet, dass Annette mit dem Anteil an Karotten übertreibt. Ansonsten ist es ein Tag ohne besondere Vorkommnisse. Morgen wird man uns wohl wieder am Pool finden.



hier kann man seine Stühle reparieren lassen



Herbert macht mal ein Foto . . .



 . . . dieses Foto hier



die Häuser von Castelnau-Magnoac sind uralt



in einem Gemüseladen kaufen wir ein paar Pflaumen



viel ist nicht los im Ort


 


 



Essen ist fertig



eine Karottensuppe mit Kartoffeln

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Donnerstag, 28. August 2014



gerade kommt die Sonne hinter den hohen Bäumen hervor

Wir sind wieder die ersten am Pool, und zwar um 10:15 Uhr. Bevor Annette ins Wasser geht, macht sie noch ein Foto von Herbert, auf den gerade die Sonne scheint. Die Sonne schafft es gerade über die hohen Bäume und wirft so ein warmes Licht auf alles. Von 10:27 Uhr bis 11:27 Uhr zieht Annette dann ihre Bahnen ohne Pause. In dieser Zeit kommt noch jemand ins Wasser, der jeweils zwei Bahnen schwimmt und dann am Rand auf Annette wartet, sie dann ein paar Meter vorschwimmen lässt und dann versucht, sie zu überholen. Das nervt ziemlich, denn dieser Jemand schaukelt das Wasser so richtig auf. Ein- oder zweimal stoppt Annette ihre Bahn nach diesen paar Metern und schwimmt zurück an den Rand, aber der Jemand merkt ihre Absichten nicht. Na, jedenfalls schluckt sie heute viel Wasser und schafft es nach der Stunde gerade noch so aufs Klo. Auf ihrem Rückweg durchs Fußbad sieht sie etwas im Wasser schwimmen. Ist das etwa eine tote Maus? Oder doch nur ein Blatt? Es ist eine Maus, für die jede Hilfe zu spät kommt. Immerhin haben wir auch schon Fröschchen und Geckos vor dem Ertrinken gerettet. Jetzt sucht Annette einen Stock und ein Blatt, womit sie die Maus aus dem Wasser fischen und ins Gebüsch werfen kann. Das klappt alles gut. Später sehen wir eine Katze übers Poolgelände marschieren. Direkt an uns vorbei. Mit einer Maus im Maul. Sie geht damit über eine überwucherte Grasfläche direkt in unserem Rücken und dann sehen wir auch ihre drei Jungen. Mit Katzen haben wir es ja nicht so, aber es ist interessant, das alles zu beobachten. Es ist natürlich nicht die tote Maus, die die Mutter da gefunden hat. Ab etwa  15 Uhr verbringen wir den Rest des Tages dann bei uns am Platz. Abends kommt auf N3 die Sendung "Algarve - Küste der Sehnsucht". Die schauen wir uns an.



auf L'Eglantière schwirren uns immer etliche Schmetterlinge um die Nasen



den Nachmittag verbringen wir bei uns unter der Markise bei 27°C

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Freitag, 29. August 2014



heute müssen wir drinnen essen

Heute fängt der Tag wieder mit diesem fiesen Nieselregen an. Nur mit dem Unterschied zu vorgestern, dass das Wetter heute ziemlich mies bleibt. Wir verbringen den ganzen Tag an Bord. Um 12 Uhr geht Annette aber wieder zum Schwimmen, denn das Wasser ist ja warm. Hier auf dem Camp gibt es einen Holländer (es gibt hier nur Holländer), der jeden Vormittag und frühen Abend seinen Hund Amy sucht. A-a-a-a-m-y, ruft er immer, aber Amy ist anscheinend etwas abenteuerlustig und mag wohl gern mal für sich allein sein. Es ist jedenfalls lustig, wie der Mann jeden Tag geduldig nach Amy ruft und sie nicht einfach an die Leine legt. Nach 45 Minuten hat Annette das Gefühl, die Schwimmstunde sei um. Schön abtrocknen und zum Essen heimgehen. Das Mittagessen nehmen wir heute auch drinnen ein, weil es einfach zu ungemütlich draußen ist und schon mächtig nach Herbst riecht. Aber am Sonntag sollen wieder 30°C kommen. Sehr gut.

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Mittwoch, 27. August 2014



der Weg zum Einkaufen ist immer wieder idyllisch

Na gut, der Regen der vergangenen Nacht war ja nicht zu überhören, aber wären wir jetzt Langschläfer wie so viele Wohnmobilisten, so hätten wir gar nicht gemerkt, wie stundenlang bis 11 Uhr feinster Nieselregen herunterkommt. Und wie grau und zugezogen der Himmel ist. Wir glauben auch zu wissen, warum Wohnmobilisten immer so lange brauchen, um morgens aus dem Bett zu kommen. Bestimmt, weil sie immer alle Fenster verrammelt haben, weil überall die Rollos zugezogen sind und überhaupt kein Tageslicht hereinkommen kann. Aber egal, wir sind früh auf und glauben, dass das heute nix mehr wird mit dem Wetter. Aber dann, wie gesagt, um 11 Uhr wird es hell und freundlich. Jetzt warten wir noch bis halb zwölf, auf dass die Straßen dann trockener sind und wir losfahren können mit der Yamaha zum Einkaufen.



plötzlich kommt ein Hund, bellt uns wie wild an und verfolgt uns ein Stück

Auf der kurzen Fahrt kommt uns von links ein Hund angerannt, der uns anbellt und bestimmt 30m mitläuft. Herbert muss richtig Gas geben, um ihn abzuschütteln. Dann sind wir beim Intermarché, wo wir 56 EUR ausgeben für einen Berg Obst und Gemüse, für vier Flaschen Wein und zwei Tüten Meeresfrüchte und zwei Tüten Fisch und drei Brote und ein Baguette und dies und das. Wir können den Einkauf gerade so an Bord der Yamaha unterbringen. Dann sind wir wieder daheim. Niemand am Pool, als wir daran vorbeifahren. Annette schnappt sich recht schnell ihre Siebensachen und geht schon mal zum Schwimmen. Herbert muss noch etwas im Internet erledigen und kommt später nach. Abends können wir wie immer draußen essen, aber die Flasche Bordeaux-Weißwein, die wir uns heute gekauft hatten, ist uns zu süß. Steht aber nix drauf von doux (süß) oder so. Egal, wir haben ja vier verschiedene Flaschen gekauft.



Ankunft in Castelnau-Magnoac



das Einkaufen macht in Frankreich immer Spaß



So viel Weine - welchen sollen wir denn nehmen?


 


 



die Einkäufe bekommen wir gerade so verstaut an Bord der Yamaha



rechts ab zum Camp L'Eglantière

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