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Mittwoch, 31. August  2011



Großeinkauf vor unserer Weiterfahrt

Etwas wehmütig wie jedesmal, wenn wir die Bretagne verlassen, machen wir uns am späten Vormittag auf unsere Weiterfahrt. Bevor wir auf die Schnellstraße fahren, halten wir noch in Auray beim Leclerc Supermarkt und kaufen ein. Mei, sind wir am Ende beladen. Mit Fisch und Salat und Brot und zwei Oberteilen für Herbert. Dann rollen  wir auf der Autoroute bis zur Aire de Marzan, dem Rastplatz, wo wir frühstücken.



wir sind beide beladen



auf der Autoroute in Richtung Nantes und Loire

Hinter Nantes fängt es auch schon zu regnen an. Unsere Route geht dann über Cholet. Am Ortsanfang sehen wir, dass Cholet vier Punkte hat in Sachen Ville Fleurie, also eine richtige Blumenstadt ist. Jeder Kreisverkehr ist ein Meer aus Blumen, das sieht alles richtig gut aus. Aber im Regen wollen wir nirgends anhalten. Wir sind auch irgendwie total müde, als hätten wir was genommen. Wir sind wohl das Fahren nicht mehr gewohnt. Nur zum Diesel- und Gastanken halten wir bei einer Elf-Tankstelle, die ja immer die billigste im ganzen Land ist. In den letzten vier Wochen ist eine Gasflasche leer geworden und in der zweiten wurden 7 von 22 Litern verbraucht.



Durchfahrt durch Saumur im Regen

Im Dauerregen fahren und fahren wir, weil es nirgends eine Möglichkeit für uns gibt anzuhalten. Unser Ziel ist noch einmal das Tal der Loire, das wir vor vier Wochen ja nur kurz gestreift hatten. Wir durchfahren Saumur im Regen, überqueren die Loire und können dann endlich hinter Villebernier auf einem Rastplatz für die Nacht anhalten. Zum Abend gibt es dann den Fisch, ein Filet, das aber gar nicht so gut ist. Man sollte doch besser ganze Fische nehmen; denen sieht man die Frische auch besser an.



alles ist nass



wir überqueren die Loire in Saumur..



..und suchen uns dann einen Platz an der Loire



hinter Villebernier kommen wir zum Stehen



unsere Tagesroute ca. 285km

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Dienstag, 30. August  2011



ein letzter Tag für uns am Strand

Wir wollen einen letzten Strandtag einlegen, zumal das Wetter ab morgen eh schlechter werden soll. Morgen soll es für uns definitiv weitergehen, also heißt es für heute genießen, genießen. Und die Sonne lässt uns nicht im Stich, als wir am Strand sind. Heute haben wir nur die kleinen Strandtücher dabei, jetzt, da alles frisch gewaschen und im Schrank verstaut ist.
 

Den Strand haben wir heute für uns allein. Wir spielen auch wieder ausgiebig Boule und diesmal, ein Wunder geschieht, gewinnt die Schreiberin beide Durchgänge. Aber es sind viele Fliegen in der Luft, die uns dann, als wir wieder im Sand liegen, stören. Wir bleiben nicht mehr allzu lange, sondern wollen nochmal nach Carnac. Am Sonntag beim motorradhändler hatten wir ein Plakat hängen gesehen, dass im Rathaus von Carnac eine Skulpturenausstellung stattfindet. Noch bis 31. August. Da fahren wir also hin. Aber dann gefallen uns die Stücke gar nicht besonders.



wir besuchen die Benediktinerabtei Saint-Michel in Kergonan

Auf unserer Rückfahrt biegen wir noch zur Abbaye des Bénédictines Saint-Michel de Kergonan ab und sind dann erstaunt, wie hübsch die Abtei ist und wie schön gelegen. Im großen Flur ist die Entstehungsgeschichte der Abtei an die Wände gepinnt; sie beginnt in 1898. Man hat sie seither schön restauriert, denn es hatte auch mal einen größeren Brand gegeben. Daheim, denn es sieht irgendwie nach Regen aus, packen wir alles zusammen, die Yamaha in die Garage usw. Und tatsächlich fängt es spät abends zu regnen an.



in den Fluren ist die Geschichte der Abtei zum Lesen an die Wand gepinnt



eine letzte Fahrt an diesem schnuckeligen Haus vorbei und heimwärts

 

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Sonntag, 28. August  2011



eine Campingversorgungseinheit mit Waschmaschine..

Wir wollen heute wieder auf einen Flohmarkt, obwohl wir erst noch genau aufs Plakat schauen müssen, ob er heute und nicht nächste Woche stattfindet. Annette hatte beim Bäcker in Plouharnel, an deren Türe, ein Plakat hängen sehen für einen Flohmarkt in Crac'h. Und so fahren wir also los und halten in Plouharnel; wir müssen eh Geld holen. Zurück vom Geldautomaten stellen wir fest, dass wir den Schlüssel der Yamaha am Koffer steckenlassen hatten. Aber hier kommt ja nix abhanden.



..und Kochgelegenheit

Zum Glück hat der Wind heute nachgelassen. An einem der Restaurants, an denen wir vorbeigehen, lesen wir, dass der Wind gestern 30km/h hatte. Heute sind es zahme zehn. Da lässt es sich schön auf dem Roller fahren. In Carnac halten wir schon wieder und lassen den Luftdruck in den Reifen prüfen, Ja, der motorradhändler hat sonntags geöffnet, solange noch Touristen da sind.



auf dem Fest Deiz spielt die Band Mauvaise Langue

Der Flohmarkt ist heute auf einem Extragelände, im Ortsteil St-Aubin, und es findet zusätzlich noch ein Dorffest statt, ein Fest Deiz, also tags. Aber erst sind wir ja mal auf dem Flohmarkt, der recht gut ist. Dann gehen wir auf die Nachbarwiese, wo das Fest ist. Es spielt eine Band namens Mauvaise Langue; fünf Leute, drei Frauen und zwei Männer. Und so gut hat uns die bretonische Musik noch nie gefallen wir ihre. Wir bleiben eine ganze Weile, nur um deren Musik zu hören. Und machen ein paar Videosequenzen mit der kleinen Connie (der Canon IXUS), um die Musik aufzuzeichnen. Dabei essen wir uns ein paar Pommes frites. Dann sehen wir ein Plakat, nämlich dass die Band am Dienstag in Étel spielen wird. Auf einem Fest Noz, also abends. Da wollen wir unbedingt hinfahren, zumal das ja nicht weit von uns weg ist. Und weil es langsam Abschiednehmen von der Bretagne heißt. Herbert will ja schon seit Tagen weiterfahren, aber Annettes Herz hängt so an der Region, dass sie ihn bis jetzt immer vertrösten konnte. Wir laufen noch schnell zur kleine Kapelle St-Aubin, bevor wir zurückfahren. Daheim hören wir uns das heute gekaufte Doppelalbum von Roche Voisine (Double) an; hach, eine schöne Musik ist das.



die Stimmung wird bestimmt mit jeder Stunde besser



im Innern der Kapelle St-Aubin



die kleine Kapelle St-Aubin



Dorfidyll in St-Aubin

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Montag, 29. August  2011



mit Sack und Pack fahren wir zum Waschsalon

Weil es jetzt auf das Ende unserer Zeit in der Bretagne zugeht, wollen wir doch wenigstens noch zum Waschsalon in Carnac, wo die Maschinen ja erst ein Jahr alt sind. Wir sammeln also alle Schmutzwäsche zusammen, sortieren sie in die entsprechenden Säcke und los geht es. Heute ist der Unterschied zwischen Ebbe und Flut besonders groß (laut unserem Tidenkalender), und das sehen wir, als wir an der kleinen Bucht vor Plouharnel vorbeifahren.



heute geht das Wasser ganz stark zurück bei Ebbe



wir müssen auf eine freie Waschmaschine warten

Am Waschsalon angekommen, glauben wir, ewig warten zu müssen, aber dann geht es doch recht flott voran. Nach einer Stunde sind wir fertig, hängen daheim alles auf und fahren gegen 14 Uhr für die zweite Fuhre noch einmal los. Die gewaschenen Sachen lassen wir derweil einfach auf der Leine hängen. Puh, abends sind wir dann ziemlich platt vom vielen Hin- und Herfahren, Warten und Koordinieren.



wo sollen wir nur die Sachen lassen

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Samstag, 27. August  2011

So richtig viel passiert heute nicht; auch wenn wir für eine Stunde am Strand sind. Es geht ein ziemlicher Wind, der zwar nicht richtig kalt ist, aber doch irgendwie unangenehm. Der Sand ist klamm, und so bleiben wir halt nicht lange. Wieder daheim können wir draußen im Windschatten sitzen, Kaffee trinken und Bücher lesen. 

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