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Montag,  31. August 2009
 


auf dem Weg zum Hafen

Unsere Fähre geht um 17 Uhr, und so verlassen wir Killini so gegen 11 Uhr. In Patra herrscht ein wildes Treiben. Die Straßen sind verstopft und wir merken, dass auch für die Griechen die Ferien zu Ende sind und der Alltag wieder einkehrt.


wir müssen einchecken

Am Check-In legen wir unsere Tickets und Pässe vor und erfahren, dass die Fähre mit etwas Verspätung auf Gate 2 ankommen wird. Mittlerweile ist es 14:30 Uhr und wir reihen uns in die Schlange. Immer mehr Fahrzeuge trudeln ein.


unsere Fähre, die Hellenic Spirit, läuft ein

Um 16 Uhr endlich läuft die Fähre dann ein und gegen 16:45 Uhr können wir an Bord. Vorher gibt es noch eine Polizeikontrolle und es wird in jedes Fahrzeug hineingeschaut, ob sich dort Asylanten versteckt haben.


ein letzter Blick auf Patra


der Fischereihafen von Patra

Wir vor 4 Monaten bei der Abfahrt in Ancona fallen doch tatsächlich wieder ein paar Regentropfen. Ein Genuss. Wir bleiben extra an Deck und lassen die paar Tropfen auf der Haut verdampfen. Bei Abfahrt ist es 17:45 Uhr, die Fähre muss also eine gehörige Verspätung aufholen.


der Leuchtturm vom Wasser aus gesehen


Adío Elláda - Auf Wiedersehen Griechenland


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Sonntag,  30. August 2009
 


unser Panzer vom Wasser ausgesehen

Zwischendurch hatten wir Österreicher als Nachbarn. Als sie abreisen, drücken sie uns eine Zeitschrift in die Hand mit dem Hinweis, dass ein Artikel über Mittelamerika darin steht, der uns interessieren könnte. Bei näherem Hinschauen handelt es sich aber um den Wachtturm, die Zeitschrift der Zeugen Jehovas. Ein wenig seltsam kamen uns die beiden Leute ja von Anfang an vor in ihrer übertriebenen Bescheidenheit.


der Nachmittagskaffee ist aus

Ein letztesmal genießen wir unseren Nachmittagskaffee mit einer Schüssel Weintrauben. Jetzt, da es dem Ende in Griechenland zugeht, werden wir doch etwas wehmütig. Die schönen Erinnerungen an unsere letzten 4 Monate überwiegen bei weitem. 


ein letztes Foto vom Strand, bevor wir ihn morgen verlassen

Gegen Abend ziehen ein paar Wolken auf und es schaut ganz so aus, als würde die Sonne mit uns gehen. Für den lieben Hund hier am Platz kaufen wir am Campingplatz eine letzte Dose Hundefutter. Er ist uns richtig ans Herz gewachsen und wir fragen uns, was wohl aus ihm im Winter werden wird?
 


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Donnerstag,  27. August 2009
 


früh morgens vor der Werkstatt

Morgens sind wir früh vor einer uns empfohlenen Werkstatt, die unser Batterieproblem beheben soll. Das dumme ist, dass wir 2 quadratische Starterbatterien haben, die heute nicht mehr üblich sind. In ganz Patra sind keine solchen Batterien zu bekommen. Sie wollen stattdessen versuchen, 2 rechteckige 120Ah Batterien einzubauen. Aber es ist wie verhext, auch diese sind nicht zu haben. Herbert ruft also bei uns daheim an und bestellt sich 2 Stück, da selbst in Deutschland die Lieferzeit bis zu 2 Wochen betragen soll. Wir wollen sie auf der Weiterreise nach Frankreich einbauen lassen.


wir parken in einer Seitenstraße

Am frühen Nachmittag kehren wir dann nach Killini zurück. Im Grunde sitzen wir nur noch die Zeit ab, bis die Fähre endlich geht. Im Oktober werden wir dann den Termin für unsere Schiffspassage nach Südamerika erfahren. Zur Zeit stehen wir auf der Warteliste, denn der Andrang ist groß.



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Samstag,  29. August 2009
 

Die letzten Tage ticken nun davon. Wir vertreiben uns die Zeit am Strand und sind froh, noch einmal zurück nach Killini gefahren zu sein. Hier steht es sich doch schöner als in Kalogria. Die Wohnmobile werden nun auch immer weniger und die Griechen haben mit der Saison abgeschlossen. Trotz Wochenende kommen nur noch wenige zum baden.


 


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Mittwoch,  26. August 2009
 

Eine mückenreiche Nacht liegt hinter uns, aber Gottlob hatten wir uns rechtzeitig abgeschottet. Hier in Kalogria wollen wir nicht bleiben. Am Morgen rufen wir bei ANEK an, aber die Fähren sind hoffnungslos ausgebucht. Auch nach Venedig ist eine Umbuchung chancenlos. Also wollen wir wieder nach Killini zurück, weil wir denn dort doch besser stehen können.


Herbert versucht sich an der Reparatur

Unterwegs merkt Herbert, dass das Auto überhaupt nicht mehr zieht. Also ändern wir unsere Fahrtrichtung und wollen nach Patra, noch einmal in die Mercedes-Werkstatt. Kurze Zeit fährt das Auto gar nicht mehr und der motor geht sogar immer wieder aus. Dann ruft Herbert unsere Mercedes-Werkstatt in Deutschland an und fragt den dortigen Meister, was die Ursache dafür sein kann. Er tippt auf den Vorfilter der Benzinpumpe. Also gehen wir daran, das Fahrerhaus nach vorn zu kippen. Das erstemal, dass wir dies selbst tun. Nach einem nochmaligen Telefonat finden wir auch den Vorfilter, der wie ein Schnapsglaserl ausschaut. Wir reinigen ihn und gleichzeitig auch den Dieselfilter. Nach ca. 1 Stunde starten wir erneut, und siehe da, der motor läuft wie geschmiert.


abends am Ufer von Rio

Da wir kurz vor Patra stehen, entschließen wir uns, in der Stadt nach neuen Starterbatterien umzuschauen. Denn diese scheinen auch hinüber zu sein. Es ist aber schon früher Abend und sämtliche Werkstätten sind bereits geschlossen. Wir entschließen uns also, an der Brücke in Rio direkt am Ufer zu übernachten.


rollender Souvlaki-Verkauf


in der Festungsanlage von Rio


ein Konzert wird gegeben

Am späten Abend sehen wir, dass immer mehr Leute in die Festungsanlage strömen. Wir sind neugierig und wollen uns auch dort umschauen. Am Eingang bekommt jedes Kind eine Windmühle geschenkt. Es ist wohl eine Ferienveranstaltung, besonders für Kinder. Innerhalb der Festung sind verschiedene Veranstaltungspunkte. Auf einer Seite spielt eine Brassband tolle Rocktitel. Nachdem diese aufhört, findet an anderer Stelle eine folkloristische Darbietung statt. Danach gibt es für die ganz Kleinen noch ein Schattenspiel. Wir tummeln uns bis spät in die Nacht hinein in der Festungsanlage, die ansonsten nämlich nur bis 15 Uhr zu besichtigen ist.


verschiedene Folkloregruppen treten auf


die Brücke von Rio nach Antirio bei Nacht


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