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Freitag, 28. April 2017



hier entlang in den Hafen von Korfu-Stadt

Wir überlegen trotzdem noch hin und her, ob wir noch weiterhin auf der Insel bleiben sollen? Die Südhälfte gibt ja eh nicht mehr viel her, und wir wollen diesmal auch die Fähre von Korfu-Stadt aus nehmen, um noch den Blick auf die Stadt vom Wasser aus zu haben. Lust auf Korfu haben wir keine mehr, und so machen wir es kurz und fahren in den Hafen, kaufen das Ticket und warten, dass die Fähre ablegt. Am Ticketschalter will man uns das Ticket für 48 EUR verkaufen, obwohl es am Sonntag noch 41 EUR geheißen hatte. Es ist derselbe Verkäufer. Annette sagt ihm das und bums, zerreißt er das 48 EUR-Ticket und stellt eines für 41 EUR aus. Geht doch. Die Fähre ist dann die Ágia Eirini - die heilige Irene, die ein alter Seelenverkäufer ist. Alles an Bord rappelt und rüttelt und macht eine ziemliche Unruhe. Der Blick auf Korfu-Stadt ist grandios - den haben ja auch die vielen Leute, die täglich mit Kreuzfahrtschiffen ankommen. Gerade kommt schon wieder ein dicker Pott hinein.



es geht an Bord der Ágia Eirini (gesprochen A-ija Irini)



wir verlassen Korfu



ein letzter Blick auf die neue Festung von Korfu-Stadt bzw. Kérkyra



die Skyline von Korfu-Stadt hat italienisches Flair

Während der zwei Stunden der Überfahrt denken wir an die Insel zurück. Ein paar schöne Ecken haben wir ja doch gesehen, aber die Fahrerei auf der Insel war zu mühselig. Wenn man mit dem Flugzeug anreist, ist es bestimmt alles viel besser, aber unsere Lieblingsinsel ist Korfu bestimmt nicht geworden. Man wurde auch ständig und überall nur auf englisch angesprochen (Hello, good morning, how are you?) , sodass man gar nicht das Gefühl hat, man sei überhaupt in Griechenland. Die Überfahrt ist kurzweilig und wir sind fast immer allein auf dem Oberdeck, obwohl die Fähre rappelvoll von Autos und LKWs ist. Punkt 12 Uhr legen wir in Igoumenitsa an und fahren direkt zum Büro von Linos Travel, wo wir fragen, ob wir den Apple ans Stromnetz hängen dürfen? Wir dürfen, fahren in der Zwischenzeit zur Waschanlage in nördlicher Richtung, waschen das Auto, trödeln noch etwas herum und sind punkt 14 Uhr wieder bei Linos Travel, die jetzt in die Mittagspause gehen. Dann verlassen wir Igoumenitsa und gehen auf die Straße gen Süden, laut Beschilderung Richtung Sívota. Das Schild kann man missverstehen und prompt finden wir uns auf der Abbiegung in den abgesperrten Hafen wieder. Kurz davor kann man zu einem Parkplatz abbiegen, was wir auch tun und eine Ehrenrunde drehen. Als wir wieder an der Beschilderung sind, sehen wir, wie zwei Autos, Holländer und Polen, auch falsch abbiegen. Wird wohl allen so ergehen wie uns.



ein letzter Blick auf die alte Festung


 


 



wir haben das Oberdeck fast für uns allein



Igoumenitsa kommt in Sicht



proppevoll ist das Fahrzeugdeck



die Ágia Eirini hat uns gut rübergebracht



erstmal in die Autowäsche



es geht die Küstenstraße entlang gen Süden



Ankunft in Platariá



diesen Blick haben wir von unserem Platz aus

Die richtige Straße nach Süden ist herrlich breit und heil. Es geht an der Küste entlang und nach wenigen Kilometern sehen wir einen hübschen Ort am Meer. Wir biegen mal ab und landen so in Platariá. Auf einem kleinen Kai in der Marina steht ein Kastenwagen, und im Ort ein Wohnmobil aus Frankreich, sonst kein anderes. Wir fahren ganz ans Ende von Platariá, wo es eine Mole gibt, auf die wir fahren können. Was für ein nettes Plätzchen, genau das, was wir immer gesucht und auf Korfu nie so richtig gefunden haben. Es ist verdammt heiß, und da sind wir froh, dass ein schöner Wind geht. Der Wind heult durch die Takelagen der Segelboote und hört sich an wie in einem bösen Märchen, wenn es gruselig wird. Nur, dass der Wind schön warm ist. Wir setzen uns nach draußen und haben viel Freude an diesem Platz.



so stehen wir auf der Mole

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