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Mittwoch, 05. April 2017



die Landschaft bleibt schön

Es hat ganz schön geschüttet in der Nacht. Morgens erwachen wir bei 5°C an Bord. Schnell die Heizung an. Als wir noch vor dem Frühstück das Internet ausprobieren, haben wir sogar Empfang hier oben in der Pampa. Wir hatten über Aldi-Talk einen Auslandstarif dazugebucht - 7 Tage mit 500MB für 5 EUR - aber jetzt merken wir, dass es mit dem Router nicht funktioniert. Der Router sagt immer No Service. Gestern beim Hofer (österr. für Aldi) hatten wir an der Kasse gesehen, dass sie diese Modems oder Sticks für 10 EUR anbieten statt 25 EUR. Ansonsten kosten die sogar bis zu 40 EUR. Nur gut, dass wir gestern so einen Aldi-Stick gekauft hatten, wollten wir immer schon mal machen. Damit funktioniert unser Auslandstarif jetzt. Dann fahren wir auch los. Es geht in diversen Serpentinen den Berg hinunter und durch ein paar Gebirgsdörfer.



es geht in etlichen Serpentinen den Berg hinunter



wir erreichen Slowenien

In Carnia gehen wir auf die Autostrada, die Autobahn, die uns bis Trieste 7,10 EUR kostet. An den Raststätten der italienischen Autobahnen gibt es oft Entsorgungsstationen für Wohnmobile, und auf diese Weise können wir alles leeren und füllen. Das Wetter ist wieder richtig toll geworden entgegen dem Wetterbericht. Die Dieselpreise in Italien liegen bei 1,35 EUR. Wir bleiben auf der Autobahn bis Koper, wo wir eigentlich auf den Stellplatz gehen wollen. Der liegt zwar direkt an der Autobahn, ist nur mit einem Zaun abgetrennt, aber egal. Als wir dann aber lesen, dass der Platz heuer bei 10 EUR/Nacht liegt (letztes Jahr noch bei 4 EUR), wollen wir hier nicht bleiben. Wir fahren weiter in Richtung Portorož, vorbei an Izola und an der Küste entlang. Herrlich, diese mediterrane Gegend. In Portorož können wir dann nirgends stehen, und so fahren wir immer weiter. Wir wollen auch noch in Slowenien tanken, weil wir nicht wissen, was uns in Kroatien erwartet. Von dem, was wir so gehört haben, ist Kroatien wohl ein richtiges Hochpreisland geworden. Der Diesel in Slowenien kostet 1,16 EUR. Als es dann über die Grenze nach Kroatien geht, interessiert sich niemand für unsere Pässe. Wir werden so durchgewinkt. Wir fahren bis Umag und müssen ja auch irgendwo einen Geldautomaten finden, wo wir Kuna, die kroatische Währung, ziehen können. In Umag verschlägt es uns nach einer kleinen Irrfahrt durch die Stadt auf einen Parkplatz  direkt am Wasser. Die Stunde Parken soll 9 Kuna (knapp 1,30 EUR) kosten, aber die Parkautomaten sind zugeklebt. Wir haben aus vergangenen Jahren noch einen 50er und einen 10er Schein und 10,50 Kuna in Münzen.



ein kurzer Blick auf Izola



es geht über die Grenze nach Kroatien



Ankunft in Umag

Wir gehen dann mal nach Umag hinein. Noch ist nicht viel los in der Stadt, aber man merkt, dass alles auf Tourismus eingestellt ist. Bei der erstbesten Bank ziehen wir 800 Kuna. Der Kurs wird uns mit 1 : 7,01 angegeben. Es wird angekündigt, dass man unser Konto mit 114,12 EUR belasten wird. Also richtig fair. In Wechselstuben fährt man bestimmt schlechter. Wir bummeln noch ein wenig durch Umag, und die Stadt ist gar nicht übel. Vor Jahren, bis 2005, waren wir ja öfter mal in Kroatien, bis wir Frankreich für uns entdeckt haben und das dann viel besser fanden. Uns gefällt das südländische Flair hier, und wir müssen jetzt erstmal so richtig ankommen hier. In unseren Köpfen. So richtig losgelassen haben wir noch nicht. Der Herbert steckt sogar immer noch in langen Hosen. Wir freuen uns auf eine tolle Zeit am Mittelmeer. Wir wollen auf dem Parkplatz auch übernachten, wenn das geht.



da hinten rechts ist der Parkplatz, auf dem wir stehen



ein Bummel durch Umag



es gibt Kneipen und Tavernen en masse



auf der Uferpromenade von Umag


 



Umag



es geht schon mit den Kurzen Hosen



jetzt noch der tolle Sonnenuntergang

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