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Donnerstag, 20. April 2017



heute kaufen wir bei WIND unseren Internetzugang

Für heute ist Sturm angesagt, und es sind auch nur 14°C, die wir haben. Dick angezogen machen wir uns auf nach Igoumenitsa zum WIND-Geschäft, denn morgen wollen wir endlich übersetzen nach Korfu. Wir staunen, dass unsere SIM-Karte noch aktiv ist. Sonst sind die meistens nach drei Monaten der Nichtnutzung tot. Aber WIND hat ein tolles Umweltkonzept; so haben sie auch keine Kataloge oder Tarif-/Preislisten auf Papier, sondern alles nur online. Wir können also unsere alte SIM-Karte fröhlich weiternutzen und kaufen jetzt 5GB für 15 EUR für 30 Tage. Sehr schön. Es geht ein eisiger Wind, als wir zur Bäckerei gehen und Brot kaufen. Was da für ein Andrang herrscht im Gegensatz zu Ostermontag, als sie nur altes Brot in den Auslagen liegen hatten. Hier hatte man uns ja gesagt, dass wir am Ostermontag nirgends frisches Brot bekämen. Wir sind richtig durchgefroren, als wir wieder daheim ankommen. Jetzt eine Tütensuppe mit Extranudeln und zwei Bockwürsten. Der Wind geht ganz schön, aber die Sonne lacht. Ach, es ist schön, dass wir mal wieder so richtig Zeit zum Müßiggang haben. Herbert verbringt viel Zeit im Internet und Annette kommt endlich mal wieder so richtig schön zum Lesen. 



in einer der Bäckereien von Igoumenitsa

Nach all den Tagen fahren, fahren, fahren; und Fotos, Fotos, Fotos, und Platz für die Nacht suchen, kurz ausruhen und anschließend schreiben, schreiben, schreiben noch am selben Tag, weil am nächsten Morgen schon wieder alles vergessen war an Eindrücken. Annette hat schon vor einer Weile angefangen mit dem Buch "Zen & The Art Of Motorcycle Maintenance" von Robert M. Pirsig. Einer Motorradreise von Minnesota nach Kalifornien mit seinem elfjährigen Sohn. Aber hauptsächlich ist es ein philosophisches Buch. Der Ich-Erzähler denkt immer zurück an einen Freund namens Phaedrus, der an einer Uni in Montana gelehrt hat, bis er einen Nervenzusammenbruch erlitt (Wahnsinn und Genie gehen Hand in Hand). Aber als Leser hat man irgendwann eine leise Ahnung, dass dieser Phaedrus der Ich-Erzähler selbst ist. Annette ist jetzt etwa in der Mitte des Romans, wo Vater und Sohn in Montana bei einem Studienfreund sind und sich zu einer mehrtägigen Wanderung durch die Berge aufmachen. Mit Rucksack und Zelt und allem. Ein tolles Buch, und immer wieder die philosophischen Fragen. Der Roman ist von 1974, war damals ein Riesenerfolg, wurde in 23 Sprachen übersetzt. Zum 30. Jubiläum in 2004 wurde es wieder neu aufgelegt, mit Vor- und Nachwort des Autors, Briefen des Autors an den damaligen Verleger, und allem drum und dran. Echt grandios, vor allem, wenn man genug Zeit zum lesen hat. So, und morgen geht es für uns auf nach Korfu bzw. Kérkyra.



Taxis wie griechische Ostereier

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