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Freitag, 21. April 2017



es geht in den Hafen von Igoumenitsa

8°C an Bord. Wir müssen erstmal den Gashahn für den Heizkreislauf einschalten, den hatten wir schon seit Wochen gar nicht mehr umgelegt. Auch hatten wir die Lüftungsdüsen, wo die Heizluft ausströmt, schon zugedreht, weil wir dachten, jetzt kommt der Sommer, jetzt brauchen wir das alles nicht mehr. Also 8°C, drinnen wie draußen. Aber das Meer ist heute wieder ruhig. Gestern war das Wasser so kabbelig, dass es ständig über die Kaimauer schwappte. Bald schon wird der Himmel blau, aber so richtig warm wird es heute wohl nicht. Heute wollen wir endlich rübermachen nach Korfu. Wir fahren in den Hafen, denn es geht auch ohne Tickets hinein, das hatten wir anderntags schon gesehen. Um 11 Uhr fährt erst die nächste Fähre nach Lefkimmi auf Korfu. Wir frühstücken jetzt erstmal und kaufen dann, als der Schalter öffnet, das Ticket. Als wir uns ans Gate 4 stellen, sehen wir die Fähre schon kommen. Aber es ist nur die Kérkyra Express, die am Nachbargate anlegt. Unsere Fähre, die Lefkimmi, kommt aber auch gleich. Rückwärts geht es an Bord, und am Ende kommen nur noch zwei Autos dazu. Einer ein dicker Porsche, und es darf geraten werden, welcher Nationalität der Fahrer ist. Richtig, albanisch.



Gewusel überall



wir kaufen die Tickets



die rechte Fähre ist unsere



ein letzter Blick auf Igoumenitsa

An Bord der Lefkimmi fühlen wir uns dann richtig wohl. Fast das ganze Schiff für uns allein bis auf eine paar Fußgänger, die auch noch an Bord kamen. Ein letzter Blick auf Igoumenitsa - und dann legt das Schiff auch schon ab. Im Windschatten ist es herrlich, ansonsten geht ein biestig kalter Wind. Während der Überfahrt kommt eine Fähre von Anek Lines des Wegs, und ein Kreuzfahrtschiff. Zuerst denken wir, dass es auf Korfu zuhält, aber Herbert meint, es fährt wohl eher nach Dubrovnik. Nach einer Stunde legt die Lefkimmi an. Die Straße, die durch das Dorf Lefkimmi führt, ist schmal, und irgendwann überqueren wir den Fluss, der durch das Dorf geht und an dem es einige Tavernen gibt. Wir können etwas weiter weg am Straßenrand parken und zum Fluss oder Kanal zurückgehen. Wirklich beschaulich hier, und das Seaside Restaurant hat eine besonders schöne Lage direkt am Ufer. Alles hat französischen Charme, das schmiedeeiserne Geländer, die Markisen und alles, und als wir dann am Ufer am Tisch sitzen, erinnert uns alles an den Ort L'Isle in der Provence. Es gibt zwar nur Gegrilltes, aber na ja, wir wollen halt endlich mal wieder richtig essen gehen. Herbert nimmt Souvlaki (Fleischspieße) und Annette Kebab, das aus Lammhackfleischröllchen besteht. Das Essen schmeckt, aber 5 Euros zu verlangen für eine 0,33L Flasche Bier ist vielleicht doch etwas übertrieben. Wir tun dann noch ein paar Schritte am Kanal entlang und wundern uns, dass hier am Kanal so viele Häuser so verfallen sind. Überhaupt ist der erste Eindruck von Korfu nicht der allerbeste. Viel Verfall überall.



die Hellenic Spirit kommt von Italien



die MSC Musica kommt


 



Korfu, wir kommen



Durchfahrt durch Lefkimmi



in Lefkimmi



hier, im Seaside Restaurant, sind wir gelandet



ein tolles Ambiente



Souvlaki und Kebab



am Kanal von Lefkimmi



Dorfidyll in Lefkimmi

Nach dem Essen müssen wir dann auch weiterfahren, können ja nicht am Straßenrand stehenbleiben. Die Inselstraße ist breit und gut, aber alle Dorfdurchfahrten sind eng. Wir biegen mal nach links ab zum Paralia Gardéno. Eine mühsame Fahrt zum angeblich 2,5km entfernten Strand. Die Bäume am Straßenrand stehen so eng. Am Ende finden wir uns an einem Strand wieder. Es gibt keinen Parkplatz, nur eine Asphaltstraße, die ziemlich versandet ist. Wir wollen nicht bleiben und mühen uns zurück zur Hauptstraße. Der nächste Versuch ist der Ort Ágios Georgios, der direkt am Meer liegt. Der Ort erstreckt sich auf mehreren Kilometern, und wir kommen auf einem Parkplatz am Meer unter. Toller Blick auf die Küste. Irrer Wind, als wir aussteigen. Trotzdem setzen wir uns noch nach draußen, essen wieder Erdbeeren und lassen es uns gutgehen. Mal schauen, wie lange wir auf der Insel bleiben werden.



es geht zum Gardenos Beach



hier können wir nirgends stehen



Ankunft in Agios Georgios



jetzt wieder ein paar Erdbeeren (extra die Jacke ausgezogen)

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