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Sonntag, 09. April 2017



weiter geht unsere Fahrt

Heute früh sind es auch wieder nur 10°C an Bord, aber als wir die Rollos von der Frontscheibe aufschieben, werden es ruckzuck 20°C an Bord. Wir reißen alle Fenster auf, schon damit die Mücken aus dem Haus gehen. Ja, wir haben schon mit den ersten Mücken des Jahres das Vergnügen. Nach dem Frühstück setzen wir unsere Reise fort. Und wieder lesen wir überall am Straßenrand Radarska Kontrol. Wir schauen auch mal, ob man nicht irgendwo damit wirbt, dass man sich hier am Mittelmeer befindet. Irgendwas mit Mediterranski oder so. Aber alles, was wir sehen, sind Hinweisschilder, dass hier Wildschweine kreuzen. Wir durchfahren Biograd na Moru (=am Meer) und sehen ein Riesenplakat fürs Slovenski Vikend Ende April. Slowenisches Wochenende mit viel Musik. Es geht immer weiter und weiter die Küstenstraße entlang, die jetzt auch wieder schöner wird. Hunderte Schilder mit AUTO-CAMP begrüßen uns in allen Dörfern. Wir glauben, dass man wohl bei den Leuten auf dem Grundstück stehen wird mit seinem Auto und Zelt. Manche Zufahrten zu den richtigen Camps sehen so abenteuerlich aus und sind so steil, dass wir nicht mal mit unserem kleinen Pupsi die Anfahrt wagen würden. Wir erreichen Šibenik und irgendwann auch Primošten. In Primošten biegen wir mal ab in den Ort und stellen uns auf einen Parkplatz oberhalb der Altstadt. Dieses Primošten ist dann ganz hübsch, aber irgendwie finden wir, dass alles kahl und kalt wirkt. Nirgends ist es mal richtig nett oder gemütlich oder irgendwie hübsch dekoriert. Wenn wir da an Griechenland denken, wie da die Tavernen aussehen. Auch finden wir den Häuserstil immer so kahl und nüchtern, jetzt nicht hier in Primošten, sondern überhaupt.



jetzt ist die Gegend dichter besiedelt



die Küste bleibt schön



so eine hübsche Bucht hat der kleine Ort Bilo



hier, in Primošten, halten wir mal an



ein Bummel durch Primošten



es geht bis ganz hinauf zur Kirche


 


 



ein Blick ins Innere der Kirche von Primošten



wir kraxeln wieder hinunter



man kann schön den Küstenweg entlang bummeln



ein Blick auf Primošten von der Mole her

Statt in Primošten essen zu gehen, wollen wir lieber unterwegs irgendwo einkehren. Es kommt auch schon bald eine Gostionica, eine Gaststätte. Aber man sagt uns, dass man nur noch Pig hätte. Im ersten Moment verstehen wir das Wort Pig (Schwein) nicht, bis wir kapieren, dass sie Pork (Schweinefleisch) meinen. Sie haben keinen Djuwetschreis und keine Cevapcici, nur Schwein und Salat. Da stehen wir wieder auf und hoffen auf ein anderes Lokal. Aber die paar, die am Wegesrand kommen, sind geschlossen. Wir fahren und fahren schon wieder viel zu lange, und irgendwie finden wir hier keinen Rhythmus, sind unsere Tagesetappen immer viel zu lang. Es findet sich heute wieder kein passabler Platz für die Nacht, ohne dass wir endlos fahren müssen. Dann kommt Split in Sicht. Ein Riesenmoloch, das wir heuer auslassen wollen. Hier waren wir in 2005, und der Herbert war früher schon ein paarmal hier. Die Stadt hat sich total ausgebreitet. Wir fahren immer weiter, bis wir genug haben und uns irgendwo am Straßenrand auf eine Brachfläche stellen. Zumindest mit Meerblick. Die Küste ist ja zumindest traumhaft. Die Campingplätze, die es massenhaft gibt, sind alle noch geschlossen und hätten uns auch so nicht angesprochen. Annette sagt immer Beton-Beton. Wir essen jetzt erstmal was und ruhen uns aus. Und der Abend kommt ja auch irgendwann.



ein letzter Blick auf Primošten während der Weiterfahrt



es gibt jetzt immer mehr Marinas mit dicken Yachten



wir erreichen Split



und immer weiter auf der Adria-Magistrale



jetzt ist es schon richtig südlich

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