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Samstag, 08. April 2017



wir verlassen unseren Übernachtungsplatz in Novi Vinodolski

So frühsommerlich die Tage schon sind, aber heute Nacht gehen die Temperaturen wieder ziemlich herunter, sodass wir morgens nur 10°C an Bord haben. Das Meer ist ganz ruhig, und die Sonne lässt nicht lange auf sich warten. Dann geht es los, immer an der Küste entlang. Die Fahrt ist wirklich schön, aber die vielen Kurven können einen ganz schön schlauchen. Wir fahren gemütlich und halten uns an die vorgegebene Geschwindigkeit, denn in den letzten Tagen hatten wir schon zweimal gesehen, wie die Polizei mit Handmessgeräten am Straßenrand stand und die Fahrzeuge kontrollierte. Herbert schaltet auch oft den Tempomat ein. Alles ist ziemlich reguliert; so muss man zum Beispiel vor größeren Kurven auf den Überlandstraßen oft auf 40km/h heruntergehen. Auch durch Dörfer und Städte geht es nur mit 40km/h. Drei slowenische Motorradfahrer jagen heute an uns vorbei. Deren Krach kann einen ganz schön erschrecken. Irgendwann später werden zwei von ihnen von der Polizei angehalten. Wir können schön an ihnen vorbeigondeln mit unseren 60 Sachen.



die Inseln Krk, Rab und Pag verlaufen fast parallel zur Küste



hier und da sind ein paar wenige Ortschaften



man kann an vielen Stellen anhalten für ein Foto



die Adria-Magistrale kurvt endlos dahin

Annette legt schöne Musik auf, die Burt Bacharach Collection - der geniale Musiker, der für alle bekannten Größen der 60er die Musik komponiert hat. Ist ja doch was anderes als diese Ostblock-Musik aus dem Radio. Nach jeder Kurve und jeder Bucht wird der Ausblick aufs Meer immer noch spektakulärer. Wir durchfahren Senj und erreichen irgendwann den Ort Karlobag. Allzu dicht besiedelt mit Ortschaften ist die Küste hier nicht. In Karlobag halten wir bei einem kleinen Supermarkt, wo wir Tomaten kaufen wollen. Für einen Tomaten-Thunfischsalat. Es gibt keine Tomaten; an Obst und Gemüse gibt es nur Kartoffeln, Karotten, Äpfel und Orangen. Fahren wir also weiter, aber nirgends gibt es einen Laden unterwegs. Erst wieder in Starigrad-Paklenica, wo wir beim Konzum einkaufen. Irgendwann landen wir auf dem kurzen Stück Autobahn, ohne das man nicht nach Zadar kommt. 8 Kuna für ein paar Kilometer. Dann begrüßen uns wieder diverse Werbeschilder der Supermarktketten. Wir biegen in Zadar gleich ab in Richtung Šibenik und suchen eigentlich nur noch einen Platz zum Stehen. Der kommt im kleinen Ort Sukošan, wo wir mal wieder direkt am Meer stehen können. Wir müssen jetzt erstmal verschnaufen von der kurvigen Fahrt. Wer leicht reisekrank wird (so wie Annette), hat seine liebe Müh' auf dieser Strecke. Herbert schaut sich mit dem Fernglas die dicken Pötte an, die im Hafen liegen. Mit einem normalgroßen Boot muss man hier ja Minderwertigkeitskomplexe kriegen, glaubt er.



es gibt dutzende Inselchen im Meer


 



Durchfahrt durch Senj


 



die Inseln sind ganz kahl



Durchfahrt durch Karlobag



ein Blick auf Rudelic Draga


 



was für eine Landschaft



hier, im kleinen Ort Sukošan, werden wir übernachten

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