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Donnerstag, 06. April 2017



oft können wir die Küste sehen während der Fahrt

In der Nacht kam wieder viel Regen herunter, und ab halb sieben gibt es mehrere Donnergrollen. Hört sich ganz schön gewaltig an, zumal es draußen nochmal richtig dunkel wird. Wir warten dann bis 11 Uhr mit dem Weiterfahren, bis sich das Wetter berappelt und die Straßen trocken sind. Wir haben hier am Parkplatz sogar freies WIFI. Als wir Umag verlassen, sehen wir auf der Hauptstraße einen Kaufland-Supermarkt, und aus Neugier gehen wir mal hinein. Wir kaufen auch zwei Semmeln, damit wir mehr Hartgeld anhäufen können fürs Parkgeld. Vorbei geht es dann an der Bucht von Karegador, und an Novigrad, bis wir Poreč erreichen. Auf der Halbinsel Istrien ist alles zweisprachig, und so heißt Poreč auf italienisch Parenzo. Wir hatten ja immer geglaubt, dass wir mit dem kleinen Pupsi überall stehen könnten, aber das ist bisher gar nicht so einfach. Alles ist sehr reguliert. Entweder gibt es Verbotsschilder für Wohnmobile oder es gibt Schlagbäume vor den Einfahrten zu den Parkplätzen oder Schlagbäume und Höhenbegrenzungen oder dies oder das. Wir würden uns Porec gern mal wieder anschauen und wollen unsere Parkplatzsuche nicht so schnell aufgeben. Am Ende landen wir in irgendeinem Wohngebiet und stellen uns auf einen Parkplatz, der zu einem Wohnblock gehört. Jetzt gegen Mittag sind sie ja alle mit ihren Autos weg zur Arbeit.



Ankunft in Poreč



in den Altstadtgassen von Poreč

Der Weg in die Altstadt von Poreč ist dann gar nicht so weit. Vor allem können wir direkt an der Bucht entlanggehen. Die Küste ist ja wirklich einmalig schön. Wir finden uns dann am Yachthafen wieder und bummeln am Hafenbecken entlang. Laufen die Uferpromenade entlang und vorbei an der alten Festung. Stürzen uns ins Altstadtgewimmel und landen in einem der vielen hübschen Cafés am Kirchplatz. Die Cafés sind gut besucht, alles Deutsche und Österreicher, was man so hört. Einheimische sitzen auch überall. Die Preise für Kaffee und Getränke sind günstig; ein großer Cappuccino kostet nur 11 Kuna (1,60 EUR). Es spielt auch tolle Musik. Wir bummeln dann noch durch die Geschäftsstraßen der Altstadt von Poreč und machen uns auf den Heimweg. Vielleicht können wir ja am Limski Kanal übernachten? Vorbei geht es an Plava Laguna und Vrsar. Ein Campingplatz nach dem anderen gibt es hier. Hotelburgen sieht man dafür umso weniger. Die Straßen sind übrigens recht gut. Dann wird es ganz dunkel in der Ferne. Und bums kommt der Regen. Wir halten an einem verlassenen Grill und warten den Regen ab. Nach einer Weile können wir weiterziehen. Bald schon kommt der Limski Kanal, dessen Wasser von oben ganz grün-türkis ist. Was für eine Idylle. Wir biegen ab zum Limski Zaljev und finden uns an einer Bootsanlegestelle wieder. Eine Taverne gibt es hier auch. Wir stellen uns direkt an den Kai und wollen mal schauen, ob uns keiner von hier wegjagen wird. Ein Reisebus kommt und spuckt eine Reisegruppe aus. Dann sind wir allein.


 



auf dem Hauptplatz der Stadt



man findet uns schon wieder in einem Café



da hinten wird es schon dunkel am Himmel


 



es geht übers Wasser



hier und da gibt es Verkaufsstände für Öl und Grappa und dies und das



am Limski Kanal



unser Nachtplatz am Limski Kanal

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