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Sonntag, 23. April 2017



der Tag beginnt

Heute gibt es keinen Tee zum Frühstück, denn heute früh ist unsere Wasserpumpe verreckt. Die klang schon die ganze Zeit, seit wir seit Ende März unterwegs sind, so gequält. Na ja, in Korfu-Stadt wird es schon ein Bootsgeschäft geben, wo wir eine neue Tauchpumpe bekommen. Wenn auch nicht gerade heute am Sonntag. Wir haben drei leere Wasserflaschen, die wir als Notnagel nie weggeworfen haben; die kommen uns jetzt zugute. Die füllen wir jetzt mit Wasser fürs allernötigste. Dann fahren wir los nach Korfu-Stadt bzw. Corfu-Town bzw. Kérkyra. Ganz in der Nähe des neuen Hafens finden wir einen Parkplatz, wo wir unterkommen. Wir gehen dann auch schon recht bald los in die Stadt. Heute ist es schön warm, aber nicht im Schatten. Auf den allerersten Blick erinnert uns die Stadt Korfu an Rethimnon auf Kreta, besonders wegen der neuen Festung, die über der Stadt thront. Später hat die Stadt nicht mehr viel Ähnlichkeit.



es geht immer an der Küste entlang



Ankunft in Korfu-Stadt



Pferdi muss die Touristen durch die Gegend karren

Es sind auch schon erste Reisegruppen unterwegs, die durch die Gassen geführt werden. Die Straßen oder Gassen sind recht breit, unzählige Souvenirläden gibt es. Wir lassen uns treiben, werden aber immer wieder angesprochen von den Tavernen- und Cafébetreibern. Wenn wir jeder Aufforderung hätten folgen sollen, so hätten wir heute dreißigmal essen und zwanzig Biere und nochmal so viele Kaffees trinken müssen. Ziemlich aggressiv, und schade, dass man auf Korfu immer nur auf englisch angesprochen wird. Man hat hier gar nicht das Gefühl, in Griechenland zu sein. Wir wandeln am alten Rathaus vorbei und laufen über diesen und jeden Platz, bis wir uns am Ende auf der Esplanada - Spianada - wiederfinden. Ein ziemlich großer und hübsch angelegter Park. Von hier aus können wir die alte Festung sehen, zu der eine Brücke führt. Etliche Reisebusse stehen dort und laden die Besucher ab.



ein Blick auf die neue Festung von Korfu-Stadt



ein Bummel durch Korfu-Stadt



es gibt ein paar hübsche Ecken und Gassen in Korfu



dies ist das alte Rathaus



vor der katholischen Kirche


 


 



diese Brücke führt zur alten Festung

In einem weiteren, kleineren Park steht ein uralter Baum, der uns gefällt. Vorbei geht es an der schicken Prachtstraße, wo es unzählige Cafés gibt. Schade, dass es nirgends eine Touristinformation gibt. Die, die auf den Infotafeln in den Straßen eingezeichnet ist, existiert nicht mehr. Man verweist uns an die Kioske, aber die verkaufen nur Getränke und Snacks. Weiter geht es und zur Gasse Ágios Spyridon, auf der die Kirche Ágios Spyridon steht. Deren rote Turmspitze kann man nicht übersehen. Wir gehen auch mal in die Kirche hinein, die gut besucht ist. Wir lesen, dass der Inselheilige Spyridon in 1716 Korfu vor der türkischen Eroberung bewahrt und danach von der Pest erlöst hat. Draußen vor dem Eingang können die Gläubigen Kerzen aufstellen, was sie auch zahlreich tun. Aber jemand von der Kirche nimmt ständig die gerade erst angezündeten Kerzen wieder weg, um Platz zu machen für neue Kerzen. Der Rubel muss rollen, und wer wüsste das wohl besser als die Kirche?



ein Baum so alt wie die Insel (oder fast)


 



auf der Gasse Ágios Spyridon



alle wollen Kerzen aufstellen - und der zweite von links räumt sie alle schnell wieder ab



ein Blick in die Kirche Ágios Spyridon



wir lassen uns durch die Gassen treiben

Wir würden jetzt auch gern auf einen Kaffee irgendwo sitzen. Nicht im allergrößten Trubel, aber irgendwo halt. Wir kommen in eine Seitenstraße, aber Annette erinnert sich, dass wir auf dem Weg in die Stadt an einer schönen Taverne direkt am Wasser vorbeigekommen sind. Herbert kann sich gar nicht erinnern. Na, jedenfalls gehen wir jetzt dahin und es ist wirklich sehr hübsch dort. Hier liegen auch die Ausflugsboote an, die auf die kleine Insel Vidos übersetzen. Richtig beschaulich hier, mit Blick auf die beiden Kreuzfahrtschiffe, die in Korfu festgemacht haben. Eines davon lässt später dreimal sein Horn ertönen und legt dann ab. Immer wieder schön, das maritime Flair. Nach dem Kaffee laufen wir noch übers Hafengelände und schauen, wo wir die Insel wieder verlassen werden, wenn es denn soweit ist. Das Ticket von hier aus zurück nach Igoumentisa kostet übrigens auch wieder nur 41 EUR, obwohl die Strecke fast doppelt so lang ist wie von Lefkimmi nach Igoumenitsa. Der Nachmittag ist schon ganz gut vorangeschritten, als wir wieder daheim sind. Wir wollen auch hier übernachten, und wir haben zwei Bootsgeschäfte gefunden, die hoffentlich morgen geöffnet sind.



treppauf - treppab



zum Schluss findet man uns hier in der Taverne Stathis (schön lispeln beim -th-)



heute haben zwei Kreuzfahrtschiffe in Korfu festgemacht



umgeben von Rosen und Geranien - das Leben kann so schön sein



direkt neben der Taverne Stathis liegen die Ausflugsboote

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