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Samstag, 15. April 2017



es geht nach Igoumenitsa

Schon wieder sitzen wir um halb sieben beim Frühstück. Und alles nur, weil es morgens so extrem früh hell wird. Obwohl . . . Moment . . . hier in Griechenland ist man ja eine Stunde voraus; es ist also schon halb acht. Wir lahmen Enten. So richtig wohl geht es uns heute früh noch nicht; was war gestern einfach zu viel. Jetzt trödeln wir lange bei der Auswahl der vielen Fotos von gestern und fahren dann los. Schön auf der Autobahn, die uns bis Igoumenitsa läppische 2,40 EUR kostet. Es geht durch etliche Tunnel, und irgendwann kommen uns viele LKWs und Busse und Autos entgegen. Muss wohl gerade eine Fähre in Igoumenitsa angelegt haben. Recht bald sehen wir Igoumenitsa auch, und wie die Fähre gerade wieder abgelegt hat. Wir fahren in die Stadt hinein, wo wir etwas Gemüse für einen Salat kaufen wollen. Wir können direkt vor einem kleinen Laden parken.



einer von etlichen Tunneln - dieser ist 3,4km lang



gerade hat die Fähre wieder abgelegt



Ankunft in Igoumenitsa

Die Leute, die in dem Laden arbeiten, kommen alle nach draußen. Wir begrüßen sie mit Kalimera (guten Morgen). Ein alter Mann fragt: English? Deutsch, Germanía, sagen wir. Ah, sagt er, freut sich und spricht deutsch mit uns. (Wir wurden schon oft für Engländer gehalten.) Er reicht uns eine Tüte, worauf Annette Evcharisto (danke) sagt. Sie sprechen griechisch, Madame, sagt er und wedelt mit dem Zeigefinger zu ihr. Wir packen dies und das ein; Tomaten, Gurken, Paprika. Er ist immer bei uns und hat seine Freude. So, jetzt noch Portokali, sagt Annette. Orangen, sagt er. Und: Sie sprechen ja wirklich griechisch. Man glaubt ja nicht, wie man mit ein paar Brocken der jeweiligen Landessprache die Herzen der Einheimischen gewinnen kann. Er zeigt auf unser Wohnmobil und sagt: Hotel, Kochen, Essen, Schlafen, Alles. Wieviel Tage in Griechenland? - Wieviel Tage? Wieviel Monate, antworten wir ihm. Wir wollen bis Oktober bleiben. Er sagt: Sonne, schön reisen, baden, Ferien - in Tavernen sitzen, sagt Herbert -  und nix Arbeit, sagt der Mann und lacht. Ja ja, die Griechen, immer total entspannt und für ein Schwätzchen zu haben. Wir sagen Jasas (Tschüß), worauf dem Mann nichts mehr einfällt, und alle winken uns nach, als wir losfahren.



ganz schön was los in allen Cafés und Bars

Wir fahren dann in nördlicher Richtung und durch Igoumenitsa. Ein Wahnsinn, was in den Cafés und Bars los ist. Alle Tische voller Leute. Heuer fällt unser Ostern ja mit ihrem orthodoxen Kalender zusammen, was nicht jedes Jahr der Fall ist. Die totale Bambule in der Stadt, die gar nicht so übel ist. Kleiner als wir gedacht hatten. Nach Süden hin findet sich kein Strand, sodass Herbert umkehrt und wir in nördlicher Richtung fahren. Da, ein Schild: Paralia So-und-so. Ein Strand. Wir fahren direkt am Meer entlang, bis wir uns schließlich an einen Platz am Wasser stellen. Hinter uns ein riesiger Eukalyptusbaum, vor uns eine Art Altar, wo Kerzen drinnen stehen. Schnell die Stühle und das Tischchen raus und genießen, genießen. Das Wasser plätschert ganz seicht. Immer wieder kommen Fähren nach Igoumenitsa, von weiter weg und von Korfu. Ach, das war eine schön kurze Etappe heute, und wir müssen jetzt auch erstmal zur Besinnung kommen, die Erlebnisse der vergangenen Tage verdauen, bis wir nach Korfu übersetzen. Später sitzen wir bei einem Glas Wein und sehen im Dunkeln die beleuchtete Stadt Igoumenitsa.



hier entlang zum Strand


 



so haben wir uns hingestellt



ein Platz für uns allein



das alles - außer den Äpfeln - für 5,50 EUR



Jamas - Prost



Nacht wird es in Igoumenitsa

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