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Freitag, 29. April 2016



wir erreichen Igoumenitsa in strömendem Regen

Um 5 Uhr kommt die Durchsage in fünf Sprachen, dass diejenigen Passagiere, die in Igoumenitsa aussteigen, ihre Kabinen jetzt zu verlassen hätten. Die Durchsage wird mehrmals wiederholt, sodass an Schlaf nicht mehr zu denken ist. Wir stehen also recht bald auf und packen schon mal unsere Tasche, die wir nachher, wenn die Parkdecks öffnen, wegbringen wollen. Dann sind wir nachher beweglicher. Gegen 7 Uhr macht die Fähre in Igoumenitsa fest. In strömendem Regen. Wenn wir uns vorstellen, wir hätten jetzt von Bord gehen sollen. Stattdessen begeben wir uns zum Frühstück im Restaurant, wo man uns bedient und alles an den Tisch bringt, was zu einem Frühstück gehört. Alles für 9 EUR bzw. dann ja 6,30 EUR mit dem Rabatt. Die Offenbacher und wir sind die einzigen im Restaurant, alle anderen sind im Self Service.



jetzt lassen wir es uns beim Frühstück gutgehen



alles wird an den Tisch gebracht



der Regen hat aufgehört


 



unsere Fähre - die Cruise Olympia Highspeed - hat sogar diese Superfast überholt



Patra kommt in Sicht



Kalimera Patra!



die Fähre macht fest



es geht zügig von Bord

Der Regen bleibt uns noch lange erhalten, aber als wir in Patra anlegen, sieht der Himmel deutlich besser aus. Von Bord kommen wir dann recht schnell. Als erstes wollen wir in Patra ein Geschäft von WIND finden, wo wir uns eine SIM-Karte und einen Stick kaufen wollen. In Patra ist das Verkehrsaufkommen immer katastrophal, an einen Parkplatz ist nicht zu denken. Wir wollen das Fahrzeug auch nicht verlassen; Annette soll allein zu WIND gehen. Wir vereinbaren, dass Herbert zurückfährt zur Uferstraße und versucht, da irgendwo zu parken. Als wir am WIND vorbeifahren, springt Annette also raus. Die SIM-Karte kostet dann 14,90 EUR mit 3GB Startguthaben, der Stick kostet 22 EUR (Ist gerade im Angebot, sonst 27 EUR). Später kosten 5GB 15 EUR. Das Gespräch verläuft auf englisch, aber ganz zum Schluss sagt Annette evcharistó polí (vielen Dank). Da lacht die Verkäuferin und sagt, auf deutsch: Auf Wiedersehen. (Und wir hatten die Befürchtung, die Griechen würden uns Deutsche hassen oder ablehnen.) Annette läuft dann die Geschäftsstraße zurück und zufällig biegt sie schon jetzt ab in Richtung Uferstraße. Sie glaubt nicht, dass Herbert hier schon irgendwo steht und läuft dann direkt an ihm vorbei. Er muss nach ihr rufen.



wir stürzen uns ins Gewimmel von Patra

So, jetzt erstmal zum Lidl, wo wir Mineralwasser kaufen wollen. Es wimmelt da von Zigeunerkindern, die einen anbetteln und nicht abzuschütteln sind. Ein blöder erster Eindruck von Griechenland. Dann fahren wir in Richtung Killini, nach ein paar Dörfern biegen wir aber ab auf die New National Road. Also die Dörfer und die Häuser sehen alle richtig adrett aus, man merkt so nicht, dass das Land seit 2010 extrem sparen muss. Die Straßen sind überwiegend gut. Was uns am meisten auffällt: Es liegt gar kein Müll mehr am Straßenrand. Früher hatten Plastikflaschen und Bierdosen und Tetrapacks kilometerlang im Straßengraben gelegen. Jetzt ist es, als hätten die Griechen mal ganz gründlich ihr Land aufgeräumt. Überhaupt ist alles schön grün und blumenreich. Richtig hübsch alles. Blöd nur, dass unsere große Kamera fast alle Fotos verschwommen aufnimmt. Irgendwas stimmt da nicht. Der Diesel kostet übrigens zwischen 0,96 EUR und 1,02 EUR. Es gibt auch fast überall Autogas, LPG.



auf geht es in Richtung Süden - Durchfahrt durch Vrahneika

Irgendwann erreichen wir unseren Zielort - Kastro Killinis. Auch hier in Kastro sieht alles nett aus. Der Bäcker, der Metzger, der Gemüseladen - alles noch da. Die alten Männer sitzen vor dem Café. Auch die Tavernen existieren alle noch. Alles wie vor sieben Jahren. Jetzt fahren wir hinunter zum Strand von Killini. Auch hier ist alles sauber und überraschend gut. Drei Wohnmobile stehen am Strand. Mit unseren unmittelbaren Nachbarn, Bad Tölzern, kommen wir ins Gespräch. Sie kommen auch gerade erst von der Fähre. Der Herbert stellt dann Tisch und Stühle raus, und dann essen wir früh zu Abend. Es ist herrlich warm in der Sonne. Wir stecken natürlich in kurzen Hosen. Ein schöner Sonnenuntergang wartet noch auf uns. Besser kann unser erster Tag in Griechenland eigentlich nicht sein.



Ankunft am Strand von Killini

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