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Montag, 25. April 2016



am modernen Koper vorbei geht es in Richtung Altstadt

Egal, ob es hier regnet oder schneit - wir haben heute früh die erste Mücke des Jahres an Bord. Die ist aber nicht der Grund, warum Annette schon um 5:50 Uhr am Schreibtisch sitzt. Es ist auch erstaunlich, wieviel Autos so früh um 6 Uhr hier bei uns parken. Alles füllt sich ringsumher. Taghell ist es auch längst. Aber zumindest werden wir die Sonne heute wohl zu sehen bekommen. Kein Regen ist mehr in Sicht. Am späten Vormittag gehen wir mal los nach Koper. Wieviel Einkaufspaläste es hier gibt. Als wäre Koper eine Millionenstadt. Wir müssen uns immer nur nach dem Kirchturm richten, den wir sogar von unserem Platz aus sehen können. Weit entfernt ist die Innenstadt also nicht.



in der Altstadt von Koper



Ankunft auf dem Tito-Platz

Es dauert nicht lange, und dann finden wir uns auch schon auf dem Titov Trg, dem Tito-Platz, wieder. Bei der Touristinformation lassen wir uns einen Stadtplan geben und lesen, dass der Tito-Platz, der zentrale Stadtplatz, einer der schönsten mediterranen Plätze im nordadriatischen Raum sein soll. Überhaupt hat Koper bzw. Capodistria - Capo d'Istria - stark italienische oder venezianische Einflüsse, und die Halbinsel Istrien hatte mal zu Italien bzw. zur Republik Venedig gehört, Koper als Hauptstadt des venezianischen Istriens. Auch heute noch ist das Land komplett zweisprachig, slowenisch und italienisch. Selbst italienischsprachige Schulen wird es wohl immer geben. Ansonsten ist slowenisch wie russisch, russisch mit lateinischen Buchstaben. Egal, ob die Wochentage oder die Zahlen, alles hat große Ähnlichkeit mit russisch. Zum Beispiel Montag: slow: ponedeljek - russ: ponedelnik. Guten Tag: slow. dobar dan - russ: dobri djen.



Annette geht mal zur Touristinformation auf dem Tito-Platz



der Tito-Platz gilt als einer der schönsten im nördlichen Adriaraum



wir wandeln hinunter zum Hafen von Koper



hier ist nur wenig los

Es gibt wenige Geschäfte in der Altstadt; davon hatten wir uns mehr versprochen. Mittlerweile sind wir unten am Hafen angekommen. Auch hier ist kaum Leben, oder ist einfach noch keine Saison? Der Wind ist kalt, aber es ist schön, das Meer mal wieder zu sehen. Eigentlich hatten wir vor, irgendwo essen zu gehen, aber es gibt hauptsächlich Bierkneipen oder Cafés. Wir tun noch ein paar Schritte am Ufer entlang und nehmen für unseren Heimweg eine etwas andere Route. Jetzt ist die Sonne voll da. Wir schauen auch noch beim Lidl hinein, aber das Angebot ist langweilig; kaum ein einheimisches Produkt zu finden. Es ist gegen halb drei, als wir wieder daheim sind. Morgen wollen wir vielleicht mal durch die Einkaufstempel ziehen.



der Wind ist ganz schön biestig hier am Wasser


 



für den Rückweg nehmen wir eine etwas andere Route durch die Stadt


 



dies ist eine Teestube


 



ein Blick auf den Presernov Trg

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