d02.jpgd18.jpgd10.jpgd19.jpgd04.jpgd08.jpgd21.jpgd07.jpgd14.jpgd11.jpgd13.jpgd01.jpgd06.jpg

Donnerstag, 16. April 2015



auf der Hindenburgstraße von Bad Oldesloe

Heute ist es sonnig, aber kalt mit nur 13°C. Eigentlich glauben wir, dass wir uns Bad Oldesloe nicht ansehen müssen, aber dann wollen wir doch mal in die Stadt gehen. Herbert braucht auch neue Tabletten. Wir hatten vergessen, diese in Portugal oder Spanien oder Frankreich zu kaufen. Wir gehen in die erstbeste Apotheke: Also die darf ich Ihnen nicht so verkaufen; die sind verschreibungspflichtig. Aber gleich da drüben auf der anderen Straßenseite ist eine Arztpraxis. Wir marschieren also nach drüben und haben nach fünf Minuten das Rezept. Dass das so einfach gehen würde. Dann laufen wir nach Bad Oldesloe hinein. Wir denken immer noch, dass Bad Oldesloe nix besonders ist.



vor dem Rathaus steht der Gänselieselbrunnen

Als wir auf der Hindenburgstraße sind, der Fußgängerzone mit den vielen Geschäften, gefällt uns Bad Oldesloe schon viel besser. Der Fußboden ist an manchen Stellen aufgebrochen; man will ihn neu verlegen. Das wird mal richtig nett, wenn es fertig ist. Puh, wir sind viel zu leichtbekleidet für die heutigen Temperaturen. Wir kommen am Gänselieselmarkt vorbei, einer Skulptur, die vor dem Rathaus steht. Dann biegen wir ab in die Mühlenstraße, wo noch mehr Geschäfte sind. Ein kleiner Fluss geht durch die Altstadt. Ist es ein Nebenarm der Trave oder ist es die Trave selbst? Wir wissen es nicht. Am Ende der Mühlenstraße sehen wir das China-Restaurant Shanghai-City, und wir kehren spontan ein. Spontane Restaurantbesuche sind immer die besten. Kaum, dass wir sitzen, kommen immer mehr Gäste, als würden sämtliche Angestellte der Stadt hier ihre Mittagszeit verbringen. Das Essen ist sehr gut; der Mann, der bedient, hat richtig zu tun.


 



ein Blick auf die Kirche von Bad Oldesloe


 



in diesem Gebäude ist auch das China-Restaurant



noch sind wir fast die einzigen Gäste



alles ist hübsch angelegt hier



. . . wenn ich mein' Schatz nicht rufen darf, tu' ich ihm wi-hinken.



wir gehen heim zum Wohnmobil

Als wir wieder daheim sind, beschließen wir, heute noch weiterzufahren bis Plön. Vorher leeren und füllen wir hier aber noch unsere Tanks. Für den einen Euro für zehn Minuten Wasser bekommen wir unseren ganzen Wassertank voll. Dann kann es losgehen, und zwar nehmen wir die Autobahn, die A21 bis zur Ausfahrt Bornhöved. Von dort aus geht es über Land weiter. Lange vor Plön ist schon zu beiden Seiten der Straße Wasser, denn Plön ist von mehreren Seen umgeben. Der Stellplatz ist Teil eines Parkplatzes direkt am Kleinen Plöner See. Wir stehen dann direkt am Ufer, ziehen die Gardinen auf und haben einen tollen Blick auf den See. Wir müssen die Heizung laufen lassen, aber abends, als die Sonne günstig steht, wird es pottenwarm bei uns an Bord. Einen schönen Sonnenuntergang bekommen wir heute auch noch zu sehen.



auf der A21 geht es weiter in Richtung Plön



Ankunft am Stellplatz am Kleinen Plöner See



Gardinen auf für diesen schönen Ausblick



abends bekommen wir noch diesen Sonnenuntergang zu sehen



unsere Tagesroute ca. 57km

back       |      next