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Samstag, 11. April 2015



wir fangen unseren Spaziergang durch Hitzacker auf der Prinz-Claus-Promenade an

Morgens um 7 Uhr sagen sie auf NDR 1 Niedersachsen die aktuellen Temperaturen an: Lüneburg, Uelzen, Walsrode 10°C, auf den Halligen etwas kälter und in Braunlage im Harz nur 2°C. Die Sonne scheint uns ins Fenster, und es wird wohl wieder so ein schöner Tag. Unseren Spaziergang durch Hitzacker beginnen wir auf der Prinz-Claus-Promenade, die an der Elbe entlangführt. An verschiedenen Stellen können wir sehen, wie hoch das Hochwasser gestanden hat. In 2002, 2003, 2006 und 2011. Ganz schön happig, 15,12m über Normalnull. Die Promenade ist ein hübscher Weg, und gerade kommt eine kleine Personenfähre über die Elbe. Drüben auf der anderen Seite ist Bitter, das muss schon Mecklenburg sein; die Elbe war ja Grenzfluss.


 



die Promenade führt an der Elbe entlang


 



diese farbigen Markierungen zeigen die Hochwasserstände der vergangenen Jahre an

In der Nähe der Fähranlegestelle sind weitere Hochwasserstände markiert. Diese sind farbig und im Dreieck angebracht; so kann man sich das Level besser vorstellen. Das Hochwasser vom Juni 2013 war übermannshoch. Dann machen wir uns auf in die Altstadt. Hitzacker ist allerliebst und hat viele Ferienwohnungen und Einkehren. Alles ist toll erhalten und restauriert, viel roter Backstein und viel Fachwerk. Viele der Häuser wurden zwischen dem 16. und dem frühen 20. Jahrhundert gebaut. An einem der Häuser ist folgender Spruch angebracht, op platt: "Eens hett de Harderkaat hier staan un is in Rook un Füür vergaan. 1548 Düt Huus wurr buut mit Börgerfliet in Gottvertruun to jedeen Tied." (Einst hat die Harderkate hier gestanden und ist in Rauch und Feuer vergangen. 1548. Dieses Haus wurde gebaut mit Bürgerfleiß in Gottvertrauen zu jeder Zeit.) Wir wandeln durch manches stille Gässchen, kommen am Flötenspieler vorbei, der als kleine Skulptur in einem oberen Fenster sitzt, sehen am Marktplatz durchs offene Fenster einen Töpfer bei der Arbeit, kaufen uns eine F.A.Z., schauen in die kleine evangelische Kirche mit ihren roten Stühlen und machen uns auf den Heimweg. Wir können den ganzen Nachmittag barfuß draußen sitzen und Zeitung lesen. Gegen 17 Uhr kommt ein starker Wind auf, der uns nach drinnen treibt. Eigentlich waren ja für den ganzen Tag Regenschauer angekündigt, aber die kommen erst gegen 18 Uhr. Abends ist alles wieder gut. Kalt ist es auch nicht.



gerade kommt eine Fähre von drüben



ein Blick von der Holzbrücke aus



Hitzacker ist ein netter kleiner Ort - die Altstadt liegt auf einer Insel mitten im Fluss



auf dem Marktplatz von Hitzacker


 


 


 



ein Blick in die kleine evangelische Kirche von Hitzacker



oben sitzt ein Flötenspieler


 


 



ein Töpfer bei der Arbeit



durch den Kurpark gehen wir heim



den Nachmittag können wir draußen verbringen

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