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Dienstag, 07. April 2015



kurz vor 8:00 Uhr verlassen wir Honfleur

Wir kommen früh aus dem Bett; um 7:10 Uhr ist Annette mit dem Schreiben fertig und dann ist auch Herbert bald schon in Hut und Mantel, denn wir wollen die ersten an der Entsorgungsstation sein. Kurz vor 8:00 Uhr verlassen wir den Stellplatz von Honfleur. Die Stadt wirkt noch ganz verschlafen, als wir zur Pont de Normandie fahren. Dort haben wir 6,80 EUR für die Überfahrt zu zahlen. Die Seine ist auch die Grenze zum Département de la Seine-Maritime. Gleich hinter der Brücke stellen wir uns auf den großen Parkplatz, um zu frühstücken und anschließend für verschiedene Immobilien Besichtigungstermine zu vereinbaren. Dann der Schreck: beim ersten Objekt findet heute die zweite Besichtigung statt; das Objekt ist so gut wie verkauft. Beim zweiten Objekt will man uns zurückrufen, weil man nicht spontan sagen kann, ob das Objekt noch im Bestand ist. Für das dritte Objekt gibt es bereits zwei Kaufinteressenten. Jetzt haben wir noch zwei Wohnungen auf unserer Liste, die uns sehr gefallen, die aber auch reichlich überteuert sind. Bei der ersten will man uns zurückrufen wegen eines Besichtigungstermins, weil die Wohnung vermietet ist (was wir nicht gut finden), und bei der zweiten erreichen wir niemanden. Mann oh Mann, das fängt ja gut an. Wir beobachten die ganze Sache ja schon länger, und wir haben festgestellt, dass manches Objekt, das uns gefiel, oft schon nach zwei oder drei Wochen wieder aus dem Netzt verschwunden war, "vom Anbieter deaktiviert worden", mit anderen Worten: verkauft. Es ist eine ungünstige Zeit, eine Immobilie zu kaufen, und wir dürfen auf keinen Fall unter Druck geraten.



in den Hotelschiffen schlafen sie alle noch



es geht über die Pont de Normandie



an der Zahlstation haben wir 6,80 EUR zu zahlen

Na ja. Fahren wir erstmal los. Geistesabwesend, wie wir sind, fahren wir dann nicht obenrum über Fécamp, sondern untenrum über Yvetot. Egal jetzt, irgendwann stoßen wir wieder auf die Route, die über Dieppe, Le Tréport, Abbeville usw. führt. Was wir heute unbedingt finden müssen, ist eine Autowäsche. Endlich kommt eine, und wir brauchen heute viel länger fürs Waschen als sonst. In 16 Jahren war keines unserer Wohnmobile so dreckig wie jetzt über die Ostertage, weil wir aber auch praktisch nie im Regen fahren. Wir zahlen heute fürs Waschen 10 Euros, sonst immer so 5 oder 6. Dann fahren wir weiter; die Ortschaften sind normannisch, aber Annette macht heute wenig Fotos.



als wir weiterfahren, ist es taghell



endlich eine Autowäsche

Als wir Le Tréport erreichen, biegen wir mal ab zum Stellplatz im Ort. Puh, ist der voll. Hier werden wohl nur noch vereinzelte Plätze zu finden sein. Für 9,50 EUR haben wir keine Lust, uns irgendwo dazwischen zu stellen. Wir fahren weiter, erreichen die Région Nord - Pas de Calais, kommen durch Montreuil und erreichen Boulogne-sur-Mer. Von dort geht es über die Autobahn, die A16, kostenfrei in Richtung Calais und Dunkerque. Wenn doch nur endlich ein Parkplatz für die Nacht kommt. An zwei Plätzen sind wir vorbeigefahren, aber jetzt, kurz vor 17 Uhr, wollen wir wirklich nicht mehr weiter. Es kommt die Aire d'Offekerque; kein schöner Rastplatz, aber das ist uns jetzt egal. Übrigens haben wir für Montag, 18:30 Uhr, einen Besichtigungstermin. Der Anruf kam am späten Vormittag. Und bei der anderen Wohnung kam die Antwort schriftlich. Termin für Samstagmittag. 


 


 


 



wir erreichen Samer



bei Boulogne-sur-Mer geht es auf die Autobahn, die ab hier kostenfrei ist



unsere Tagesroute ca. 287km

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