d06.jpgd13.jpgd11.jpgd10.jpgd08.jpgd21.jpgd01.jpgd18.jpgd07.jpgd19.jpgd14.jpgd04.jpgd02.jpg

Montag, 06. April 2015



morgens um 7:45 Uhr - fast ist es, als wäre Rauhreif auf dem Gras

Wieder so eine kalte Nacht. Morgens um kurz vor acht geht die Sonne über der Seine auf und wirft ein ganz goldenes Licht aufs Wasser. Schnell geht Annette mit der Kamera nach draußen. Schnell barfuß in die Gummilatschen, die über Nacht draußen gestanden hatten. Puh, sind die eisig. Und puh, wie das Gras aussieht. Als würde alles von Reihrauf bedeckt sein. Kalt genug war es bestimmt über Nacht. Am Vormittag reisen dann schon die ersten Leute ab; es wird etwas leerer ringsum. Da wir hier bei uns auf der Wiese einen eigenen Wasseranschluss haben, könnten wir hier schon unseren Wassertank füllen. Hier ist es besser als an der Entsorgungsstation, die überschwemmt ist vom vielen Andrang der letzten Tage. Mit der Gießkanne ist es jetzt zwar etwas mühsam, aber Annette sieht das immer als kleine sportliche Betätigung.



mit der Gießkanne füllen wir unseren Wassertank



wir gehen nochmal nach Honfleur hinein

Und weil das Wetter heute noch besser ist als gestern - heute ist es etwas wärmer, die Sonne beständiger - wollen wir noch einmal hinein nach Honfleur. Diesmal wollen wir abseits der Touristenpfade bleiben, wo deutlich weniger Trubel ist. Es sind verträumte Gassen, durch die wir kommen. Auch hier gibt es manche Galerie. Wir laufen auch noch einmal über den Töpfermarkt. Als Herbert an einem der Stände ein Foto macht, kommt die Töpferin auf uns zu mit einer Karte von sich: Ob wir ein paar mehr Fotos machen und ihr dann per email zukommen lassen könnten? Sie hat selbst kaum Fotos von ihren Arbeiten, und weil wir doch so eine tolle Kamera hätten. Das machen wir gern, sagen wir ihr. Herbert nimmt also noch ein paar mehr Fotos von ihren Robben aus Keramik auf. Dann laufen wir weiter, kommen zur Hafenausfahrt, wo die Jolie France gerade in der Schleuse steckt. Ihr schauen wir dann noch nach und bummeln die Hafenpromenade entlang.



ein Blick in eine der vielen Galerien von Honfleur



wir kommen noch einmal am Töpfermarkt vorbei



schöne Sachen haben sie hier



heute wandeln wir durch stillere Gassen von Honfleur



etwas abseits ist viel weniger Trubel


 


 


 



ein Blick auf den Phare de'Hôpital - zum erstenmal in Betrieb genommen am 1. Juni 1857



wir sehen die Jolie France und ein weiteres Ausflugsboot aus der Schleuse kommen


 

Jetzt wollen wir doch mal schauen, ob wir heute Platz finden im Salon de Thé. Gestern waren ja alle Tische besetzt. Wir steigen dem Teesalon bis unters Dach, denn auf drei Etagen wird serviert. Am Ende setzen wir uns aber ins Erdgeschoss, wo wir es am gemütlichsten finden. Überall auf den Regalen und im Schaufenster stehen Teekannen und Tassen und Zubehör. Herbert bestellt sich einen Thé au Caramel und Annette nimmt einen "In The Mood For Love", mit Violette und Jasmin. Dazu ein Stück Apfelkuchen. Als er gebracht wird, ist er so groß wie ein Viertel vom ganzen Kuchen. Die eisernen japanischen Teekannen gefallen uns sehr, die kann man auch kaufen, stehen im Schaufenster. (Sie kosten zwischen 130 und 150 Euros.) Bei Musik von Cat Stevens sitzen wir, während immer mehr Gäste kommen. Ach, es ist schön hier, und alles in Frankreich schmeckt immer so gut. Am Ende zahlen wir aber auch 18,80 EUR für alles. Jetzt machen wir uns auf den Heimweg und essen uns abends eine Pizza. Gebacken in der Elektropfanne, da wir am Platz ja Strom haben. Morgen werden wir weiterziehen. 



jetzt wollen wir noch in den Salon de Thé einkehren



es ist sehr gemütlich im Salon de Thé



die Auswahl an Teesorten ist riesengroß



ein jeder bekommt eine andere Teekanne



heute, am Ostersonntag, ist immer noch so viel los in Honfleur



abends um 18 Uhr leuchtet die Brücke im Sonnenschein

back       |      next