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Dienstag, 14. April 2015



ein letzter Blick auf Hitzacker - da rechts stehen die Wohnmobile

Früh morgens lesen wir die Nachricht, die der Makler gestern Abend schrieb: Darin heißt es, dass es sehr schwierig ist, so kurzfristig einen Beurkundungstermin zu bekommen; den Entwurf, der am Donnerstag verlesen werden soll, so kurzfristig erstellen zu lassen; einen Notar zu finden, der sich darauf einlässt, dass noch Unklarheiten hinsichtlich der Pachtverträge existieren (für einen der zwei Pachtverträge konnte die Kündigung bislang nicht zugestellt werden). Der Makler schreibt, dass 17 Notare in Berlin nicht beurkunden ohne vorher herausgeschickte Entwürfe, oder keinen Termin freihaben; und dass er bei 6 weiteren Notarbüros von den Sekretärinnen abgewimmelt wurde wegen der Unklarheiten. Na, uns ist es nur recht, dass der Termin am Donnerstag nicht zustandekommt und wir den normalen Weg gehen werden, wie er immer geplant war. Das schreiben wir ihm, bevor wir am späten Vormittag losfahren. Schnell noch die Tanks leeren, dann ein letzter Blick auf Hitzacker von der Brücke aus, und schon sind wir weg.



wir fahren auf der Elbuferstraße, aber die Straße führt nicht immer konsequent an der Elbe entlang

Wenige Kilometer später biegen wir ab nach Drethem, um auf die Elbuferstraße zu kommen. Hier und da sehen wir dann mal die Elbe. Wir kommen durch Dörfer wie Schutschur und Klein Kühren, erreichen Neu Darchau, wo eine kleine Autofähre über die Elbe geht, und durchfahren Bleckede (Bleckede wird nicht wie Bleckeede gesprochen, sondern wie Blee-kidde). Bleckede ist ganz hübsch, aber die Orte hier scheinen alle vor Jahren in einen Dornröschenschlaf gefallen zu sein. Die Landschaft ist aber ganz schön. Und die Straße ist überwiegend gut. Bald schon erreichen wir Lauenburg bzw. das Herzogtum Lauenburg. Es geht über die Elbe und den Elbe-Lübeck-Kanal. Ansonsten ist Lauenburg nicht besonders sehenswert.



Durchfahrt durch Bleckede



durch dieses Nadelöhr müssen wir, aber hier ist wenig Autoverkehr



in Lauenburg geht es zuerst über die Elbe . . .



. . . dann gleich noch über den Elbe-Lübeck-Kanal



der Himmel ist grau

Der Himmel ist grau, als wir Schwarzenbeck (Swattenbeek) erreichen. Aber eigentlich war das Wetter für heute noch viel schlechter angekündigt. In Swattenbeek (Annette mag plattdütsch ganz gern; dat klingt ümmer so'n büschen dümming, nöch?) halten wir beim Aldi und kaufen zwei Dosen Hühnernudelsuppe, wir füllen auch eine unserer Gasflaschen auf. Dann erreichen wir Mölln, unser heutiges Ziel. Wieder geht es über den Elbe-Lübeck-Kanal und dann halten wir uns in Richtung Stellplatz am Ziegelsee. Die Nacht kostet 7 EUR, Strom ist inklusive, aber die Entsorgungsstation ist woanders im Ort. Morgen wollen wir uns die Eulenspiegelstadt Mölln mal anschauen. Hier hatte Annette in 1990 bei einem Optiker zum allererstenmal Kontaktlinsen anprobiert und war dann mit ihnen durch die Stadt spaziert. War das ein Hammer, dieser fast 180° Winkel Scharfsicht, den die Normalsichtigen haben, und der bei uns Fehlsichtigen am Brillenrand aufhört. Alles über den Brillenrand hinaus verschwimmt bei unsereinem und wird eigentlich auch gar nicht wahrgenommen; das geht so unter. Wir sind gespannt, wie Mölln morgen ausschaut. Es sollen ja wieder über 20°C werden morgen. Jetzt igeln wir uns ein, und abends regnet es auch ein wenig.



Ankunft auf dem Stellplatz von Mölln



unsere Tagesroute ca. 91km

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