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Montag, 14. April 2014



weiter windet sich die Straße durchs Baskenland

Heute früh müssen wir sogar mal die Heizung einschalten. Während Annette dann den gestrigen Tag beschreibt, spielen sie ganz tolle Musik auf Radio Otxoki. Funky, yeah. Wir können dann auch etwas trödeln, denn heute wollen wir nur bis zum übernächsten Ort namens Mutriku fahren, der nur etwa 15km entfernt ist. Auf dem Stellplatz entleeren wir auch noch unsere Tanks. Wasser gibt es hier auch, aber man muss sich Wassermünzen in der Touristinformation kaufen, und das ist uns zu umständlich. Die Fahrt ist dann ähnlich hübsch wie gestern; wir durchfahren das Dorf Berreiatua und nach weiteren Kurven kommt der Ort Ondarroa in Sicht.



das Dorf Berreiatua ist in Sicht



wir erreichen Ondarroa

Wir sehen Ondarroa hauptsächlich von oben. Eine geschwungene weiße Brücke führt übers Wasser, was richtig schön aussieht. Schade nur, dass wir nirgends mal anhalten können. Als wir schon wieder aus Ondarroa heraus sind, sieht Herbert von oben, von unserer Straße aus, eine Strandbucht, wo mehrere Wohnmobile stehen. Und dieser Platz stellt sich dann als unser Stellplatz heraus. Es ist ein großer Parkplatz am Meer, der wohl im Sommer mittels einer Höhenbegrenzung (die jetzt offen ist) für uns Wohnmobilisten gesperrt wird. Der Ort Ondarroa ist praktisch auf der anderen Seite der Bucht, und es führt ein Weg an den Felsen entlang nach Ondarroa. Den wollen wir jetzt nehmen und uns Ondarroa mal anschauen.



diesen Blick auf Ondarroa haben wir von der Hauptstraße aus



wir stehen auf einem Parkplatz in einer Bucht

Auf diesem Weg kann man sich dann zwar die Beine brechen, aber immer noch besser als gar kein Weg. (Annette sagt immer: Altes Brot ist nicht hart. Aber kein Brot - das ist hart.) Vorbei geht der Weg dann noch an einem Strandstück und schon sind wir in Ondarroa. Von weitem sieht alles recht nett aus, auch wenn wir die vielen großen Wohnblocks immer als reichlich überdimensioniert empfinden. Über eine Fußgängerbrücke gehen wir und sehen viele Leute mit einem Glas Rotwein in der Hand stehen und reden. Ein paar Protestplakate sehen wir auch. Wir bummeln dann die Uferpromenade entlang und gehen über diese geschwungene weiße Brücke wieder übers Wasser und auf die andere Seite.



dieser Weg führt direkt an den Felsen vorbei nach Ondarroa


 



diesen Strand hat der Ort



zwei schöne Brücken führen übers Wasser


 


 



von hier oben ist der Blick auf Ondarroa am schönsten

Eine große gemauerte Treppe führt hinauf zur Hauptstraße, die wir vorhin gefahren sind. Dort gibt es einen Parkplatz, aber vor allem hat man von da oben einen tollen Blick auf den Ort. Von weitem sieht dann doch alles gleich wieder viel besser aus. Denn wenn man genau hinschaut, ist es doch überall irgendwie schmuddelig; überall ist Graffiti usw. Und überall Protestsprüche, die sich auf das Baskenland beziehen. Independencia (Unabhängigkeit), das liest man hier oft. Wir gehen dann wieder heim und verbringen den ganzen Nachmittag draußen in der Sonne. Je später der Tag, desto mehr Einheimische kommen. Abends fangen die Leuchtfeuer der Hafeneinfahrt an zu blinken, was uns immer besonders gefällt. Der Abend ist sehr milde und ruhig. Auf n-tv kommen vier Teile der Spiegel-Reportage "Der letzte Sommer der DDR". Von 20:15 bis 0:00 Uhr, die wir uns anschauen. Aber um 23:00 Uhr werden wir so müde, dass wir zu Bett gehen.


 



eine große Treppe führt nach hier oben



unsere Tagesroute ca. 15km

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