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Mittwoch, 16. April 2014



dicht an dicht stehen die Wohnmobile auf dem Stellplatz von St-Jean-de-Luz

Gestern hatten wir uns noch gedacht, dass wir es ja heute noch einmal versuchen könnten mit dem Stellplatz in St-Jean-de-Luz. Aber heute früh sehen wir das anders. Wohnmobilisten sind Spätaufsteher; das heißt, dass vor 10 oder 11 Uhr nicht mit einem Bettenwechsel zu rechnen sein kann; dass keiner abreisen wird. Wir sind mit unserem Frühstück und allem um kurz vor 9 Uhr fertig. Jetzt noch so lange warten? Nee, wollen wir nicht. Fahren wir also einfach jetzt los in Richtung Mittelmeer. Über Biarritz und Bayonne und dann auf die N117 bzw. 817.



wir sind auf dem Weg in Richtung Biarritz und Bayonne

Der französische Teil des Baskenlandes ist dann auch viel hübscher. Vor allem gibt es hier nicht diese riesigen Wohnblocks. Alles wirkt so leicht und hell. Und überall diese vielen Blumen. Ach ja, so ist Frankreich. Als wir wieder durch St-Jean-de-Luz kommen, sind alle Plätze auf dem Stellplatz belegt. Das konnten wir uns ja denken. Weiter geht es, aber was für ein Überangebot an Kommerz überall. Eine Verkaufshalle reiht sich neben die andere auf der Fahrt nach Biarritz. (Und in allen Ortschaften haben die Parkplätze Höhenbegrenzungen. Niemand will die Wohnmobile haben, aber man kann die Gemeinden auch verstehen, bei dem riesigen Andrang von Wohnmobilen auf der Straße seit den letzten paar Jahren.)  In Bayonne halten wir uns in Richtung Pau, aber irgendwie verheddern wir uns und landen statt auf der Nationalstraße auf einer Nebenstraße. Annette ist aber auch zu schlecht im Kartenlesen. Das einzig Gute ist, dass diese Nebenstraße kilometerlang an einem Fluss, der La Bidouze, entlangführt. Es ist eine schöne Fahrt mit sehr gefälligen Häusern entlang dem Fluss.



es geht einige Kilometer am Fluss La Bidouze entlang



hier an der Bidouze ist es richtig idyllisch und still



jetzt geht es auf der Nationalstraße weiter



wir erreichen Orthez

Nach weiteren Kilometern treffen wir dann in Peyrehorade auf die N117. Nun geht es flott voran. Wir durchfahren Orthez, wo Markt ist. Immer weiter und weiter geht es, durch Pau und Tarbes (wir nehmen jeweils die Umgehungsstraßen) und die vielen kleinen Ortschaften und nirgends können wir anhalten, nirgends gibt es einen Rastplatz für unsereinen. Wir sind mittlerweile im Département des Hautes Pyrenées und haben die ganze Zeit die Pyrenäen rechts von uns. Es liegt noch reichlich Schnee auf den Bergen. Dann kommt eine Abbiegung zum kleinen Dorf Bordes und ein Rastplatzzeichen. Biegen wir also ab und folgen der Beschilderung. Der Platz liegt dann direkt an einem Fluss namens L'Arros. Eine alte Brücke, die nur 2,5m Breite hat, führt übers Wasser. Wir passen aber dicke durch. Hach, was für eine Wohltat, als wir hier um 15 Uhr ankommen. Endlich nicht mehr fahren müssen. Wir setzen uns nach draußen, während der Fluss rauscht und rauscht. Es ist ein lauschiges Plätzchen. Und vielleicht legen wir morgen ja wirklich mal eine Fahrpause ein?



in Orthez ist Markt



ein letzter Blick auf Orthez beim Weiterfahren



in den Pyrenäen ist noch reichlich Schnee


 



hier, am Fluss L'Arros kommen wir endlich zum Stehen für die Nacht



das Wasser rauscht und rauscht unermüdlich



unsere Tagesroute ca. 183km

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