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Freitag, 11. April 2014



nach 20km erreichen wir unser heutiges Ziel, den Ort Ortiguera, bereits

Ganz düster ist es am Himmel, als wir am Vormittag weiterfahren. Aber es sind ja nur 20km, die wir heute fahren wollen. Und zwar nach Ortiguera, genauer gesagt zum Cabo de San Agustín. Dort gibt es einen Stellplatz, der sogar ausgeschildert ist. Er hat auch Ver- und Entsorgung, wie die beiden vorherigen Stellplätze übrigens auch. Als wir den Platz erreichen, haben wir einen tollen Blick auf eine Strandbucht. Treppen führen hinunter, aber heute, unter den dicken Wolken, steht einem ja nicht der Sinn nach Strand. Kaum, dass wir aus dem Fahrerhaus ausgestiegen und zu uns an Bord gegangen sind, kommt der Regen mit Macht. Es regnet für längere Zeit, in der wir uns eine Bohnensuppe kochen. Gegen 15 Uhr können wir endlich nach draußen gehen. 



wir stellen uns neben den offiziellen Stellplatz von Ortiguera



diese Strandbucht liegt uns zu Füßen

Wenn man die Straße vom Stellplatz aus weitergeht, kommt man unweigerlich am Leuchtturm an. Auch gibt es da eine kleine Kapelle und ein altes Leuchtfeuer, das eine spektakuläre Lage hat. Wenn man von einem speziellen Winkel aus schaut, denkt man, dass das Leuchtfeuer direkt am Abgrund steht. Aber ganz so krass ist es denn doch nicht, sonst würde sich Annette dort nicht so waghalsig hinstellen.



am Cabo de San Agustín steht dieser Leuchtturm



ganz am Ende steht noch dieses Leuchtfeuer


 



diese kleine Kapelle gibt es auch noch hier am Kap


 



welch lauschiges Plätzchen am Meer

Wir laufen dann noch etwas weiter die Küste entlang und kommen an ein paar Häusern vorbei, die wohl auch zu Ortiguera gehören. Alles sieht beschaulich hier aus, auch wenn man hier ganz schön abgelegen wohnt. Eine unglaublich steile Gasse führt hinunter zum Hafen. Ein paar Boote dümpeln auf dem Wasser. Ansonsten ist hier niemand. Für den Aufstieg nehmen wir einen anderen Weg, der aber ähnlich steil ist. Auf einer Koppel stehen ein paar Pferde und Kühe in trauter Gemeinschaft. Als wir wieder daheim sind, hat sich noch ein weiteres Wohnmobil zu uns gesellt. Was hier schön ist, sind die herrlich grünen Wiesen. Aber hier regnet es eben auch sehr häufig. Abends wird es sehr stürmisch, und für eine halbe Stunde fahren wir unsere Fernsehantenne lieber ein. Dann beruhigt es sich draußen wieder und eine angenehme und milde Nacht liegt vor uns. Der Leuchtturm blinkt in sehr langen Intervallen.



wir sind ganz unten am Hafen



Pferde und Kühe stehen auf der Koppel in trauter Harmonie



als wir heimkehren, zieht sich der Himmel schon wieder zu



unsere Tagesroute ca. 20km

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