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Sonntag, 13. April 2014



es geht über das Wasser vom Ria de Treto

Was? Schon 11 Uhr? Und wir sitzen immer noch beim Frühstück? Und dabei haben wir doch diese Zeitverschiebung von einer Stunde, wie wir sie in Portugal hatten, jetzt nicht mehr. Es ist also wirklich schon 11 Uhr und nicht erst 10 Uhr. Jetzt aber los, denn wir wollen heute eine ähnlich lange Strecke wie gestern zurücklegen. Wir sind dann schnell wieder auf dem Stück Landstraße, das einer riesigen Baustelle gleicht. Dann beginnt wieder die Autobahn und wir werden alsbald in Cantabria - Kantabrien - begrüßt. Jetzt rollen wir wieder schön dahin. Das Land ist wie fast überall in Spanien sehr bergig; es geht über diverse Brücken bzw. Viadukte.



es geht durch gebirgiges Land



hier und da sind Besiedelungen

Hier und da können wir sogar das Meer sehen, und kurz vor Laredo geht es über das Wasser vom Ria de Treto. Dann liegt auch Cantabria hinter und und wir erreichen das Baskenland. Alles ist jetzt konsequent zweisprachig. Baskenland heißt Euskadi; Bienvenido heißt Ongi Etorri; Atención heißt Kontuz; und Playa heißt Hondartza. Alles klar? Gut. Vor Bilbao geht es durch etliche Tunnel. Wir wollen dann eigentlich in nördlicher Richtung nach Mungia abbiegen und ans Meer fahren. Aber irgendwie verheddern wir uns und bleiben deswegen auf der A8 bzw. der AP8 (Autopista), denn ab hier ist die Autobahn kostenpflichtig. Laut unserer Karte wäre es die Ausfahrt 18, aber auf der Autobahn ist es die Ausfahrt 100. Na egal, Hauptsache, wir kommen an unserem heutigen Ziel an.



wir erreichen das Baskenland - Euskadi

Wir haben dann 6,15 EUR Autobahngebühr zu zahlen. Jetzt geht für die restlichen 40km es auf Landstraße weiter. Puh, wie sich die Straße in tausend Kurven windet. Wir kommen uns vor wie in Österreich oder wie in der Sierra Nevada. Oder doch eher wie in den Pyrenäen. Jedenfalls sind wir mitten in den Bergen und die Häuser haben den entsprechenden Baustil. Dazu noch diese typisch baskischen Holzverkleidungen in dunkelgrün oder weinrot. Schafe und Ziegen kleben am Steilhang. Es gibt auch einige Gasthäuser hier. Casa rural heißt Landa Etxe. Ach ja, Annette hat während der Fahrt viel Spaß an der baskischen Sprache. Jedes Wort scheint ja mindestens ein TZ und ein X zu haben, ist ellenlang und wirkt so trutzig. Wir kurven also so dahin auf dem Weg nach Lekeitio, unserem heutigen Ziel. 



es geht durch die Berge des Baskenlands in Richtung Meer



Ankunft auf dem Stellplatz von Lekeitio

Es gibt dann einen Stellplatz in Lekeitio, auf den wir uns stellen. Es sind auch viele Wohnmobile hier. 15:15 Uhr ist es, als wir ankommen und auch gleich mal losgehen in den Ort. Auf den ersten Blick ist natürlich alles sehr baskisch hier. Gern würden wir irgendwo einen Kaffee trinken, aber richtige Cafés hat man hier gar nicht. Sondern viele Kneipen, in denen man steht und aus denen es lautstark ertönt. Dazu läuft noch der Fernseher und dunkel ist es drinnen auch. Wir kommen an der großen Kathedrale von Lekeitio vorbei und finden uns am Hafen wieder. Von hier ist der Blick auf den Ort sehr schön. Lekeitio liegt ja in einer Bucht. In den Straßen hängen viele Plakate und Banner an den Laternen, was auf den zweiten Blick doch liederlich wirkt. Schade, dass die Kafetegia Txiki Txoko, das einzige Café, das wir sehen, dann geschlossen ist. Aber mittlerweile ist es nach 17 Uhr und wir gehen heim. Es ist auch recht frisch hier. 



wir laufen mal durch Lekeitio



in den Straßen von Lekeitio



die Leute stehen vor den Kneipen und reden und reden


 



wir sind unten am Hafen angelangt



von hier aus ist der Blick auf die Kathedrale besonders gut



ein Blick auf die Silhouette von Lekeitio



am Hafen gibt es manches Restaurant wie das Antzarrak



und hier grenzt der Stadtstrand an


 



unsere Tagesroute ca. 237km

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