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Dienstag, 15. April 2014



Durchfahrt durch Mutriku

Eigentlich hatten wir gestern noch gedacht, dass wir heute mal einen Tag Pause machen und hier an der Strandbucht bei Ondarroa bleiben könnten. Aber jetzt will Herbert doch weiter. Er will gar nicht mehr länger in Spanien bleiben. Fahren wir also weiter. Über Mutriku und Deba geht es. Die Gegend ist nun nicht mehr wie in den Bergen, sondern haben sie hier ziemlich viel Industrie, wie überhaupt im Baskenland, was wir so bisher gesehen haben. Ganz oft sehen wir auch das Meer. Kurz vor Zarautz haben sie einen Fußweg direkt am Meer entlang angelegt. Der sieht richtig schick aus mit seiner Edelstahlbrüstung, die im Sonnenlicht glänzt. Ansonsten sehen wir seit Tagen auch viele Radfahrer, die auf Rennrädern unterwegs sind. Allein und auch in kleinen Gruppen. Vielleicht wollen sie fürs Team Euskatel bei der Tour de France mitfahren?




Durchfahrt durch Zarautz



es geht am Meer entlang, wo sie einen endlosen Fußweg mit schönem Geländer angelegt haben

Wir fahren also immer weiter in Richtung San Sebastián (auf baskisch: Donostía). Wir sind nun übrigens in der Region Euskadi Pais Vasco und nicht mehr in der Region Bizkaia. Dann durchfahren wir noch den Ort Orio und dann das letzte Stück geht es dann auf die Autobahn. Kurz vor San Sebastián biegen wir noch zu einem Centro comercial (auf baskisch: merkataritza gunea) ab, um zu tanken. Denn der Sprit ist im Baskenland recht billig; wir tanken den Diesel für 1,26 EUR/L. Aber auch an der Rast- bzw. Tankstelle (zerbitzugunea) auf der Autobahn kostet der Diesel nur 1,32 EUR/L.



ein Blick auf Orio



wir erreichen Hondarribia

Wir würden uns gern in Hondarribia in den Hafen stellen und dort den letzten Tag in Spanien verbringen. Halten wir uns also in dieser Richtung, aber als wir in Hondarribia ankommen, sehen wir, dass das Straßensystem verändert wurde und alles mittels Einbahnstraßen funktioniert. Wir müssten also in einem riesigen Bogen zum Hafen fahren, worauf wir jetzt keine Lust mehr haben. Fahren wir also jetzt hinüber nach Frankreich bzw. Frantzia. Über Hendaye und Ciboure geht es an der Küste, der Corniche Basque, entlang. Unser Ziel ist St-Jean-de-Luz (auf baskisch: Donibane Lohizune). Wir wollen uns auf den Stellplatz am Bahnhof stellen, aber alle Plätze bis auf einen, der zu eng für uns ist, wimmelt es dort von Wohnmobilen. Wir es überhaupt überall wimmelt von Leuten und Autos, als wären wir schon im Juli/August. Wir kommen also nirgends unter und fahren zurück bis hinter Socoa, zu einem kleinen Parkplatz am Meer, den wir vorhin gesehen hatten. Der ist dann zwar direkt an der Straße, aber auch am Meer. Die Sonne lacht, aber der Wind ist ziemlich kalt. Am Abend kocht Herbert Spaghetti bzw. Fusilli und Bolognese. Dazu ein Glas Rotwein aus Portugal.



Frankreich, wir kommen



wir nehmen die Route de Corniche am Meer entlang


 



nun sind wir im französischen Teil des Baskenlands



Durchfahrt durch Ciboure



wir sind schon wieder auf der Rückfahrt nach Socoa



hier, hinter Socoa, stellen wir uns auf eine kleine Parkfläche



diesen Blick haben wir von unserem Platz aus



Voilà, Fusilli mit Bolognese



unsere Tagesroute ca. 87km

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