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Mittwoch, 02. April 2014



nach zehn Tagen verlassen wir Costa Nova    (das 1000. Foto des Jahres)

Nach einem weiteren Regentag sehen wir die Sonne heute mal wieder. Jetzt wollen wir endlich weiterziehen, und es sieht auch so aus, als würden wir heute nur Sonnenschein haben. Nach dem Frühstück geht es los; wir fahren nochmal zur Wasserstelle in Costa Nova, aber das Wasser ist abgestellt. Haben die etwa den 1. April zum Wasserabschalten genommen? Als Beginn der Saison? Na, egal, fahren wir halt mit einem halben Wassertank los. Über die große Brücke über den Ria de Aveiro geht es und auf die A29, wo wir wenige Kilometer später bei Galp unsere Gasflaschen auffüllen. Das Netz für Autogas ist ja wirklich gut in Portugal.



ein letzter Blick auf Costa Nova, als wir über die Lagune Ria de Aveiro fahren



ein letzter Blick auf Aveiro, als wir über den Canal Central fahren

Dann gondeln wir so dahin auf der A29, die mittlerweile auch dieses elektronische Autobahn-Bezahlsystem hat. Bis Ende 2011 waren verschiedene Autobahnen noch kostenfrei und haben jetzt dieses verwirrende Bezahlsystem. Kurz vor Porto lassen wir uns vom Navi weiter in Richtung Norden, nach Viana do Castelo, leiten. Der Verkehr ist dicht um Porto herum, aber wir bleiben nirgends stecken, denn Staus gibt es ja bekanntlich nur in Deutschland. Wir finden uns dann auf der A28 - Norte Litoral - wieder.



Störche, überall Störche



auf der Autobahn kommen wir gut voran



ein Blick auf Porto, als wir über den Río Douro fahren

Annette fummelt nochmal am Navi und will schauen, ob es in Viana do Castelo einen Lidl gibt, denn wir sind so ziemlich abgebrannt, was unsere Vorräte an Bord angeht. In Viana scheint es keinen Lidl zu geben, aber zum Beispiel in Esposende, was sehr nah an der Autobahn liegt. Biegen wir also nach dahin ab und kaufen beim Lidl ein. Sie haben da gerade so eine Aktion beim Lidl, wo man verschiedene Lebensmittel - sie liegen in einem Einkaufswagen neben der Kasse - kaufen kann, die von der Kasse aus direkt in eine große Box wandern. Diese Lebensmittel werden dann an Bedürftige weitergegeben. Wir sehen, dass die Kundin vor uns an der Kasse etwas aus diesem Einkaufswagen kauft bzw. bezahlt  und die Kassiererin dieses dann in die Box legt. Wir bedeuten der Kassiererin, dass wir auch etwas daraus bezahlen wollen. Sie greift zwei Tüten Gries oder Reis. Als unsere Einkäufe verstaut sind, sagt Herbert, dass wir nochmal hineingehen und alles, was jetzt noch im Einkaufswagen ist, für die Lebensmittelspende kaufen sollten. Das machen wir dann auch und zahlen knapp 18 Euros. Die Verkäuferin bedankt sich sehr dafür.



wir fahren die schöne Promenade von Esposende entlang

Dann fahren wir weiter und wollen die nächste Autobahnauffahrt nehmen. Dabei sehen wir das Schild für Esposende und Praia - Strand. Wir könnten ja mal abbiegen, denn Zeit haben wir ja ohne Ende. (Für FKK-Camping ist es uns jetzt noch zu kalt.) Als wir durch Esposende fahren und schauen, wo wir denn parken könnten, gefällt uns der Ort recht gut. Die kilometerlange Strandpromenade ist toll angelegt und alles sieht modern und neu aus. Am Ende des Ortes, wo ein Leuchtturm steht, stellen wir uns auf einen Parkplatz, trinken uns erstmal einen Kaffee und gehen dann los in den Ort. Ein Signalhorn tutet alle zehn Sekunden Tuuut - - - Tuuut - - - Tuuut. Ist das ein Nebelhorn? Am Himmel sieht es allerdings gut aus.



am Ende des Ortes, am Leuchtturm, parken wir und gehen mal in den Ort



von diesem Leuchtfeuer aus ertönt ständig dieses nervtötende Signal



hier befindet sich die Lebensrettungsgesellschaft



im alten Teil von Esposende mit Blick auf die Kirche

Wir bummeln durch Esposende und sind irgendwie an Saint-Brevin in Frankreich erinnert. Der Stil der Häuser ist es. Wir laufen und laufen auf der schönen Promenade, bis wir zu der großen Skulptur kommen, die Annette aus dem Seitenfenster gesehen hatte. Dann tun wir noch ein paar Schritte durch die Geschäftsstraße, wo sich ein Juwelier neben den anderen reiht. Dieser ältere Teil von Esposende ist auch recht schön, besonders der kleine Platz mit dem gelungenen Springbrunnen in Form eines Bootes. Das Segel besteht aus Wasser, das aus vielen Düsen schießt. Wir setzen uns dann noch in eines der Strandcafés und wundern uns, dass das Signalhorn immer noch geht und bis hierhin zu hören ist. Das wäre ja blöd, wenn das die ganze Nacht so ginge. Wie sollen wir da in den Schlaf kommen. Als wir wieder zurück sind, fragen wir im CAFÉDAPRAIA bei uns am Parkplatz, ob das Signal irgendwann aufhören würde? Nein, das ist das Signal für die Schiffe, das geht ständig, auch nachts. Und so entschließen wir uns, jetzt weiterzufahren bis Viana do Castelo. Es ist knapp 16 Uhr Ortszeit. Wir haben uns auch Koordinaten aus dem Internet herausgeschrieben für einen Stellplatz in Viana, aber irgendwie landen wir auf einem ziemlich hässlichen Parkplatz in der Stadt. Na egal, heute gehen wir eh nirgends mehr hin. Der Abend ist extrem milde; wir sitzen bei offenem Fenster, bis wir schlafengehen.



auf der Einkaufsstraße zählen wir sechs Juweliergeschäfte



dieser Platz mit dem Brunnen ist besonders gut angelegt



ein kleines Boot mit Segel aus Wasserstrahlen ziert den Brunnen



ein Blick auf das Theater



alles ist schick angelegt auf der Promenade



hier kann man schön sitzen



bei uns am Parkplatz, im Restaurant, fragen wir mal, ob das Signal irgendwann aufhört



weiter geht unsere Fahrt gen Norden



wir erreichen Viana do Castelo



das Hospitalschiff - Navio-Hospital-Museu - liegt immer noch in Viana do Castelo und kann täglich besichtigt werden



unsere Tagesroute ca. 152km

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