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Sonntag, 27. April 2014


heute köpfen wir den Zitronenlikör, den wir seit Ende Dezember an Bord haben

Es soll heute nur 18°C geben. Eigentlich das perfekte Wetter, um aufs Dach zu steigen und die Nanoversiegelung aufzutragen, was wir ja immer einmal im Jahr tun. 18 Grad sind nicht zu heiß zum arbeiten und auch nicht für das Mittel, um auf dem Lack zu verdampfen. Wenn nur der blöde Wind nicht wäre, der heute geht. Er zerrt an den Bäumen und fegt über den Platz wie nix. Laut Wetterkarte handelt es sich heute um Wind der Stufe 7 (60 bis 70km/h), am Nachmittag sogar der Stufe 8. Da will Herbert nicht, dass Annette aufs Dach steigt, denn unser Phoenix ist hoch und hat eine große Angriffsfläche. Bleibt sie also unten. Aber an den Pool können wir uns auch nicht legen. Sie haben da zwar eine hohe Mauer um das Poolgelände, aber der Wind ist zu stark dafür. Die Bäume rings um das Poolgelände biegen sich hin und her und sehen bedrohlich aus. Wir bleiben also bei uns am Platz, setzen uns in eine windgeschützte Ecke und köpfen die Flasche Zitronenlikör -  Licor de Limão - aus Portugal, die Annette zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Donnerwetter, ist dieser Likör gut, denn bei Zitrone ist der Geschmack ja oft wie Geschirrspülmittel. Nach zwei Gläschen wandert die Flasche wieder zurück in den Kühlschrank. Am späten Nachmittag müssen wir dann aber doch nach drinnen gehen, denn der Wind wird kalt. Im Internet finden wir eine tolle Immobilie, für die wir auf den ersten Blick Feuer und Flamme sind. Wir halten ja seit einiger Zeit immer die Augen auf auf der Suche nach einem Domizil, weil wir nicht mehr dauerhaft unterwegs sein wollen. Damit wir Auszeiten nehmen und uns wieder aufs Reisen freuen können.  

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