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Samstag, 12. April 2014



wir verlassen den Stellplatz von Ortiguera und kehren zur Hauptstraße zurück

Heute wollen wir eine größere Etappe von etwa 155km fahren. Und wenn es so weitergeht mit den schönen Plätzen am Meer, können wir uns ja wirklich nicht beklagen. Am Vormittag fahren wir los, bis zur Stadt Navia bleiben wir auf der N632, aber dann biegen wir doch ab zur Autobahn, der A8 - Autovía del Cantábrico. Denn auf die vielen Kreisverkehre und die Rüttelstreifen vor und nach den Kreisverkehren, bei denen die Achsen immer so stoßen, haben wir keine Lust. Spanien ist ein riesiges Land und dabei so dünn besiedelt. Wir sind also auf der Autobahn. Kurz vor Gijón sind zu beiden Seiten der Autobahn viele Industrieanlagen, vor allem Schwerindustrie. Dieser Autobahnabschnitt ist arg in Benutzung und der Belag macht so ein surrendes, fast singendes Geräusch. Hinter Gijón nehmen wir die Ausfahrt Colunga.



auf der A8, der Autovía del Cantábrico



bei Colunga verlassen wir die Autobahn - der Stellplatz kommt gleich linkerhand

Jetzt geht es ein paar Kilometer parallel zur Küste entlang, durch das Dorf La Isla und dann kommt der Platz, den wir uns für heute ausgesucht hatten. Der steht aber etwas unter Wasser und überhaupt gefällt er uns nicht so recht. Fahren wir also weiter. Laut Navi soll es in Llanes einen Platz am Strand namens Playa de Toró geben. Also fahren wir weitere 35km. Auf der Fahrt sehen wir die Picos de Europa, hohe Berge, die teils in Nebel getaucht sind. Der Nebel sieht aus, als wäre es draußen ziemlich kalt und wie im Spätherbst. Als wir in Llanes ankommen und die Strandbucht sehen, sind wir ganz angetan davon. Dann die Enttäuschung: Der Parkplatz ist mit Höhenbegrenzungen versehen. Mist. Wir kommen dann direkt durch Llanes und müssen uns durch enge Einbahnstraßen quetschen, aber gottlob geht alles gut.


 



ein Blick auf die Picos de Europa, aber die Berge sind ganz in Nebel getaucht



Ankunft am Playa de Toró, aber der Parkplatz hat mittlerweile eine Höhenbegrenzung



der Playa de Toró aus dem Seitenfenster

Wir kehren zur Autobahn zurück, die wenig später aufhört und als Landstraße weiterführt. Mittlerweile ist es halb drei und wir würden gern irgendwo zum Stehen kommen. Nach ein paar Kilometern wird ein Rastplatz angekündigt und den steuern wir dann an. Wir stehen zwar direkt an der Landstraße, der N634, aber wer weiß, wann mal etwas gescheiteres kommen würde? Zumindest ist der Rastplatz groß genug für alle. Wir machen es uns an Bord gemütlich, denn das Wetter gibt heute ja nicht viel her. Was das angeht, ist bisher so ziemlich der Wurm drin im Wetter. Hoffentlich wird es am Mittelmeer in Frankreich besser, denn das ist unser Ziel für die nächste Zeit. 



hier neben dem Río Cabra kommt schließlich ein Rastplatz, auf den wir uns stellen können



so stehen wir für die Nacht



unsere Tagesroute ca. 216km

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