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Sonntag, 06. April 2014



gemeinsam arbeiten wir mit der Gießkanne

Nach einem weiteren Regentag wollen wir heute weiterfahren, komme, was das will. Hier am Praia de Afife gibt es auch Frischwasser, und es nieselt, als wir wieder mit der Gießkanne im Einsatz sind. Dann hört der Niesel aber auf und wir können durchstarten. Im Nachbarort Âncora halten wir noch beim Intermarché und kaufen noch etwas Brot. Dann geht es die letzten Kilometer auf der N13 entlang, durch Caminha, wo wir über den Río Coura, einen Seitenarm des Río Minho, fahren und durch Seixal und noch ein paar kleine Ortschaften. Wäre der Himmel nicht so wolkenverhangen, so würde diese Region hier viel hübscher aussehen. So aber ist heute alles irgendwie düster.



es ist eine kleine sportliche Betätigung



Afife steckt unter dicken Wolken



die Fahrt geht am Río Minho, dem Grenzfluss, entlang



ein Blick auf Caminha, als es über den Río Couro geht



wir durchfahren Seixal



die letzen Kilometer auf portugiesischem Boden liegen vor uns



Hola España

Dann heißt es ESPANHA 2km und schwupp geht es über den Río Minho, den Grenzfluss. Auf spanischer Seite begrüßt uns die Region Galicia. Wir halten uns in Richtung Ourense und wollen auf die A52. Alles ist sehr gut ausgeschildert, und überhaupt, aber das haben wir ja schon so oft gesagt, ist das spanische Straßennetz fantastisch gut. Wir rollen dann schön dahin auf der A52, der Autovía das Rías Baixas. Etwa 30km vor Ourense haben wir einen tollen Blick auf den Río Minho bzw. den Río Miño, wie er auf spanisch geschrieben wird. Und schon ist Ourense erreicht.



von der Autobahn haben wir kurz mal einen tollen Blick auf den Río Miño



wir erreichen die Stadt Ourense bzw. Orense - da hinten ist schon die skurrile Brücke

Für Ourense haben wir uns aus dem Internet einen Stellplatz ausgesucht, der nur 1,5km von der Stadt entfernt sein soll. Wir fahren und fahren und entfernen uns immer mehr von der Stadt (ca. 5km), bis wir endlich am Stellplatz ankommen. Der Platz liegt direkt am Río Miño, aber auch in unmittelbarer Nähe zu einem großen Fabrikgelände. So richtig gefällt es uns hier nicht, und so fahren wir weiter. Schön ist, dass das Wetter mittlerweile richtig gut ist. Es ist sonnig und warm.



mehrere Brücken gehen in Ourense über den Río Miño, aber diese hier finden wir besonders schön

Auf unserer Weiterfahrt in Richtung Lugo geht es durch Ourense. Donnerwetter, wie viele Brücken über den Miño gehen. Sowohl Autobrücken als auch Fußgängerbrücken. Und eine schöner als die andere. Eine der Brücken ist dabei besonders interessant, so geschwungen. Für uns geht es nun auf Landstraße, der N540 weiter. Die Straße ist auch wieder bombig. Nur blöd, dass wir nirgends anhalten können. Das heißt, es kommen mal zwei Rastplätze, die aber so vermüllt sind, dass wir da nicht bleiben wollen. Dann können wir auch direkt durchfahren bis Lugo, wo es auch wieder einen Stellplatz (von Promobil) geben soll.



durch den Bogen hindurch sieht man schon wieder die nächste Brücke


 



Kauft, Leute, kauft Orangen.  3,5kg für 2 Euros



die Kühe gehen über die Brücke, wie es sich für vernünftige Verkehrsteilnehmer gehört



alles blüht so schön in gelb und violett

Unterwegs ist es eine Wohltat, die viele blühende Vegetation zu sehen. Eine Pracht. Es ist auch der erste Tag des Jahres, an dem so viele Insekten gegen unsere Windschutzscheibe klatschen. Auf mancher Strecke hagelt es Insekten gegen unsere Windschutzscheibe. Annette tut die rechte Hand weh von der schweren Kamera; zwischen dem Zeige- und Mittelfinger. Aber so viele Kilometer wie heute sind wir auch lange nicht mehr gefahren. Dann erreichen wir Lugo und lassen uns vom Navi zum Stellplatz auf der Rua de Santiago dirigieren. Der erste Eindruck von Lugo ist sehr gut; wir sehen schon die trutzige alte Stadtmauer, auf der man kilometerlang laufen können soll. Der Stellplatz ist dann auch gut; uns liegt die halbe Stadt zu Füßen. Und den Río Miño haben wir auch vor der Nase, wenn wir die Hälse recken. Hier auf dem Stellplatz, der eigentlich ein Parkplatz ist mit extra ausgewiesenen Plätzen für Wohnmobile und Entsorgungsstation, sind wir die einzigen. Schnell sind die Stühle herausgestellt, damit wir noch etwas Sonne tanken können. Spät abends beginnt der Krach von einem Konzert unten in der Stadt. Zuerst Latino-Musik, als wäre man in Kolumbien oder Venezuela, aber später so richtige Affenmusik. Ein irrer Krach bis weit nach Mitternacht.



wir erreichen Lugo, unser heutiges Ziel



vorbei geht es an der wuchtigen Stadtmauer von Lugo



auf dem Parkplatz an der Rua de Santiago gibt es extra Stellplätze für unsereinen



der Stellplatz liegt etwas erhöht und wir haben diesen Blick auf Lugo und den Río Miño



schön, dass wir mal wieder draußen in der Sonne sitzen können



unsere Tagesroute ca. 232km

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