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Mittwoch, 24. April 2013



am Strand von Almuñécar

So, heute wollen wir mal nach Almuñécar fahren, die uralte Ortschaft und antiker Hafenort, an dem vor 3000 Jahren die Phönizier festmachten, angezogen vom Überfluss an Wasser, Fischen und kostbaren Mineralien. Nun, das hat sich natürlich alles gewandelt, und heutzutage ist Almuñécar ein moderner Urlaubsort. Dennoch lesen wir am Ortsanfang auf einem griechisch anmutenden Tor die Worte Almuñécar - Tierra de Luz, Paz y Esperanza (Land des Lichts, des Friedens und der Hoffnung). Also das Licht hier an der Costa Tropical ist wirklich schön, das müssen wir schon sagen.



Palmen stehen Spalier



auf diesen Felsen in Hintergrund werden wir später noch steigen

Zielgerichtet fahren wir vor bis zur Promenade, wo wir die Yamaha parken und dann die Küste entlang wandeln. Die Promenade ist recht hübsch angelegt, aber wie das Mittelmeer heute unruhig ist. Die Wellen rauschen, als ginge ein kräftiger Wind. Geht er aber nicht. Es gibt natürlich auch tausende Ferienwohnungen und -häuser im Ort, und wir wollen nicht wissen, wie es hier in der Hochsaison zugeht



die Küste ist hübsch angelegt



die Yolanda an Land

Unser Weg führt dann auch zur Touristinformation, wo wir fragen, in welcher Richtung die Marina del Este denn zu finden sei? Komischerweise ist sie westlich von hier, aber heißt Este nicht Ost? Na egal, erst mal erfreuen wir uns am Anblick des maurischen Hauses, in dem die Touristinformation untergebracht ist. Herrlich, und genau wie alles, was wir in Marokko gesehen haben.



in diesem herrlich maurischen Haus befindet sich die Touristinformation von Almuñécar



Blick vom Felsen aus nach Westen

Dann steigen wir mal auf den Felsen, der den Strand teilt in östlichen und westlichen Abschnitt. Die Treppen hinauf sind nett angelegt, und der Blick auf den Strand ist auch nicht übel. Obwohl ja viel zu viel Beton verbaut wurde. Almuñécar besitzt auch eine alte Festung, die über der Stadt thront, aber sie geht fast unter im Häusermeer



der Blick nach Osten (links oben ist die Festung, aber man muss schon genau hinsehen)



die Promenade von Almuñécar kann sich im Sommer bestimmt nicht retten vor Flaneuren



vom Straßencafé aus schauen wir aufs Meer

Dann setzen wir uns noch in eines der Straßencafés, von wo aus wir den Strand sehen können, bevor wir uns aufmachen zum Puerto Deportivo Marina del Este, dem Sporthafen. Was für eine hübsche Fahrt es ist, als wir von der Küstenstraße abbiegen. wir steigen mehrmals ab, um die Ausblicke zu genießen und natürlich auch, um Fotos zu machen. Im Grunde gehört die Marina del Este schon zu La Herradura, dem Nachbarort von Almuñécar, und dann passt es auch mit dem Osten oder Westen



auf dem Weg zur Marina del Este - wie herrlich die Streublumen jetzt blühen



immer wieder halten wir an für ein Foto, denn die machen sich ja nicht von allein



wer hier oben wohnt, wohnt besonders schön



da unten soll die Marina sein



Ankunft in der Marina del Este

Nach vielen Kurven und Serpentinen erreichen wir den Hafen, der von Bergen und Felsen umrahmt ist. Die Boote dümpeln vor sich hin und es ist auch nur ganz wenig los hier. Dennoch mögen wir das Flair in den Häfen immer, besonders in den Yachthäfen. Komisch nur, dass manches Ferienhaus hier wie baufällig aussieht; man hat hier und da sogar Fenster und Garagentüren zugemauert. Was dem Gesamteindruck ja nicht gerade zuträglich ist. Wir laufen dann ganz um das Hafenbecken herum, das heißt, von beiden Seiten bis zur Hafeneinfahrt bzw. -ausfahrt. Das Gebäude der Hafenmeisterei gefällt uns besonders gut. Auf unserer Heimfahrt ist der Fahrtwind dann schon ziemlich kalt, da freuen wir uns auf daheim, wo es mollig warm ist. Abends wird das Licht auch wieder so golden.



wir sind erstaunt, wieviel Liegeplätze hier frei sind



an der Hafeneinfahrt



hier residiert der Hafenmeister



uns gefällt die Lage mit den umrahmenden Felsen



auf der Heimfahrt nach La Caleta

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