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Montag, 15. April 2013



die Leute arbeiten bei sengender Hitze auf dem Kartoffelfeld

Heute wollen wir mal zum Stadtstrand von Salobreña laufen. Den und die vielen hundert Ferienhäuser hatten wir ja schon von der Festung von Salobreña aus sehen können. Wir müssen nur immer die schmale Straße von unserer Wiese aus entlanggehen und kommen dann unweigerlich dort an. Vorbei geht die schmale Straße an mehreren kleinen und größeren Feldern, und auf einem von ihnen werden gerade die Kartoffeln aus dem Boden geholt. Eine Plackerei. Ein Trecker fahrt als erstes, reißt die Pflanzen aus der Erde und schüttelt schon mal die Kartoffeln ab. Aber das Einsammeln wird von den Feldarbeitern erledigt. Und das alles in der heutigen Affenhitze.



wir bummeln am Stadtstrand von Salobreña

Dann erreichen wir also den Ferienort. Mag sein, dass er einen eigenen Namen hat, aber wir lesen ihn nirgends. Die Ferienhäuser - Reihenhäuser - sehen von der Rückseite aus wie Kasernen, aber von vorn sind sie dann recht gefällig. Manche stehen zum Verkauf, wie ja eigentlich überall im Land. Direkt in der Bucht haben sich zwei Restaurants angesiedelt und sich hübsch in die Natur eingefügt. Tintenfische, aufgespießt an Stöcken, brutzeln über offenem Feuer. Was wir so auch noch nicht gesehen haben. Nur auf der Leine zum Trocknen aufgehängt.



alles ist nett angelegt hier mit mehreren Strandcafés und -restaurants



hier wird der Tintenfisch aufgespießt am offenen Feuer gegrillt



buon apetito



der Blick auf die Küste ist wirklich schön hier

Alles ist natürlich vom Reißbrett hier, aber der Blick auf die Küste und die kleine Felseninsel ist wirklich hübsch. Aber wie kann man das ganze Feriengebiet an so einem schrecklichen Strand ansiedeln? Der Strand besteht komplett aus kleinen und großen Steinen, nirgends ist ein Sandkorn zu sehen. Schrecklich, auf so einem Boden laufen zu müssen, geschweige denn auf einem Handtuch zu liegen. Und selbst wenn alle Leute auf Strandliegen lägen, so gäbe es dann immer noch die knirschenden Geräusche bei jedem Schritt, den jeder tut. Na, das loben wir uns doch den Atlantik. (Und die Ostsee auch.)



wir laufen die Promenade ab



Sand gibt es am Strand gar nicht, denn alles besteht aus kleinen und großen Steinen



zum Schluss setzen wir uns in eines der Strandcafés und lassen unsere Gedanken treiben

Zum Schluss landen wir in einem der Strandcafés, besetzen den dritten Tisch und fügen uns als dritte Nationalität ins Bild. An den anderen beiden Tischen sitzen Engländer und Franzosen. Das ist es, was uns in Marokko gefehlt hat. Da gab es immer nur Franzosen und praktisch keine andere Nationalität. Später werden noch weitere Tische in Beschlag genommen, von Holländern und Engländern. Hier ist der Strand auch nicht mehr ganz so steinig, sondern grobsandig. Den Rest des Tages verbringen wir dann wieder bei uns auf der Wiese. Herbert knattert noch zum Mercadona in der Altstadt von Salobreña und kauft Erdbeeren mit frischer Sahne. Aber die Sahne wird nach den ersten Sekunden zu Butter und so fährt er noch einmal los und kauft Sprühsahne. Die Erdbeeren riechen zwar gut, schmecken aber kaum nach irgendwas und sind hart wie unreife Äpfel oder so. Muss man irgendwann auch nicht mehr kaufen. Früher bekam man beim Schnippeln der Erdbeeren immer ganz rote Hände. Heute ist alles gerade so notreif und taugt nix mehr. 


 

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