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Freitag, 12. April 2013



Blick auf die Burg von Salobreña

Heute wollen wir mal auf die Festung von Salobreña gehen, die wir von der Wiese aus immer so gut sehen können. Ein Weg führt direkt zur Altstadt von Salobreña, sodass wir nicht erst zur Hauptstraße zurückgehen müssen. Die schneeweißen Häuser mit ihren schmiedeeisernen Balkonbrüstungen und Fenstergittern gefallen uns auf Anhieb und wie immer müssen wir sagen, dass uns Spanien da, wo nicht so mit dem Beton und Bauwahn gewütet wurde, doch recht gut gefällt. Die Gassen sind eng und sehr steil; wir müssen ziemlich kraxeln.



die Gassen von Salobreña sind steil und eng



da unten stehen die Wohnmobile

Als allererstes gehen wir mal in den Parque del Gambullón, der sich am Fuße der Burg befindet. Alles ist sehr schön angelegt, auch blüht und grünt zur Zeit ja alles. Vor allem gefällt uns der Blick, den wir von hier aus auf die Küste, den Ort und die schneebedeckten Berge der Sierra Nevada haben. Da unten stehen übrigens die Wohnmobile.



der Eingang zum Parque del Gambullón



wir laufen unterhalb der arabischen Festung



welch tolle Aussichten sich von der Festung aus bieten

Der hinterste Trakt des Parks ist abgesperrt mit dem Hinweis auf herabstürzende Felsen. Und die Felsen sehen wirklich schlimm aus; sie haben große Risse und Spalten. Dennoch gehen wir mal hinter die Absperrung und machen uns ein Bild davon. Dann wollen wir noch weiter hinaufkraxeln zur Festung.



die Berge der Sierra Nevada sind schneebedeckt



diese hübsche Treppe geht es hinauf zum Castillo Árabe

Diese entzückende Treppe führt hinauf zum Castillo Árabe, zur arabischen Festung aus dem 13. Jh. Für einen Eintritt von 3,45 EUR haben wir Zutritt zur Festung und zum Museum von Salobreña. Dabei inbegriffen sind zwei Audioguides, die uns auf Knopfdruck und auf deutsch alles wichtige über die Festung erklären. Die Festung wurde sowohl als Sommerresidenz als auch als Gefängnis für entthronte Sultane genutzt. Außerdem hören wir, dass der Name Salobreña übersetzt Zwischen Zwei Ländern, Afrika und Europa, bedeutet. Wir halten uns recht lange auf dem Festungsgelände auf und erfreuen uns vor allem an den Ausblicken, die wir in alle Richtungen haben



wir sind im Innern der Festung


 



Salobreña liegt und zu Füßen



die Festung ist wunderbar erhalten bzw. restauriert



der Fotograf in Aktion



man kann einfach nicht die Finger lassen vom Beton

Dann wandeln wir eine Weile durch die herrlichen Gassen der Altstadt. Die meisten Häuser sind stattlich und in gutem Zustand. Feudal ist wohl das richtige Wort dafür. Wir brauchen eine Ewigkeit, um das Museum zu finden. Am Anfang der Calle de Estación (Straße)  zeigt das Schild nach rechts - am Ende der Straße zeigt es nach rechts. Komisch. Aber auf diese Weise finden wir zum Mirador, dem hübsch angelegten Aussichtspunkt. Dann laufen wir die Calle de Estación ein weiteres Mal zurück.



es sind sehr schöne Ecken zu finden in Salobreña



Blick auf den Glockenturm



vom Mirador, dem Aussichtspunkt, haben wir einen schönen Blick auf die Küste



auf der Calle de Estación mit Blick auf die Festung (die schmiedeeisernen Brüstungen und Gitter gefallen uns ja so gut)

Diesmal biegen wir ab zum Kirchplatz der Kirche Nuestra Señora del Rosário (oder so ähnlich) und nehmen die Treppen hinab. Auf diese Weise kommen wir auf den Plaza des Ayuntamiento. Was für ein lauschiges Plätzchen mitten in der Altstadt. Gesäumt von gekachelten Bänken, mit einem Brunnen mitten auf dem Platz und hübschen Häusern. Aber das beste ist, dass sich das Museum hier am Platz befindet. Es handelt sich dann im Museum hauptsächlich um archäologische Funde, Sachen, die uns eigentlich nie interessieren. Zusammengefügte Tonscherben von antiken Gefäßen, solche Sachen. Außerdem hängen Fotos von Salobreña an den Wänden. Wie der Ort in den 1930er und 1960er Jahren ausgesehen hat. Ohne die hingestellten Ferienhäuser im Dutzend.



der Plaza del Ayuntamiento ist ja wirklich zauberhaft



der Platz ist klein und allerliebst und aus jedem Blickwinkel schön (im Hintergrund das Museum)



auch vom Platz aus kann man den Glockenturm nicht übersehen

Wir gehen dann wieder heim und sehen schon von weitem, dass ein Platz ganz am Rande der Wiese freigeworden ist. Parken wir unseren Phoenix also flugs um und haben jetzt freie Sicht auf die Festung. Außerdem kann uns jetzt keiner mehr sehen, wenn wir draußen sitzen. Und wir sehen nicht mehr, was sich auf der Wiese abspielt. Hach, sind wir zufrieden. Heute ist Freitag und bis zum Abend füllt sich die Wiese; wahrscheinlich alles Spanier, die zum Wochenende herkommen. Spät abends wird die Festung beleuchtet, was fantastisch aussieht. Da haben wir aber keine Lust mehr, das Stativ herauszuholen für ein Foto. Das können wir ja morgen noch. Morgen wollen wir mal nach Nerja fahren. Mit der Yamaha.



bevor die Sommerhitze kommt, blüht und gedeiht alles prächtig

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