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Sonntag, 21. April 2013



unser Nachbar zeigt uns mal sein Wohnmobil

Eigentlich sind wir ja schon seit Tagen immer wieder mit unserem englischen Nachbarn im Gespräch, der schon seit 10 Monaten hier auf der Wiese steht. Bei Sonne, Regen und Schnee oder bzw. bei Hochwasser, das er vor 5 Wochen hatte, als das Wasser kniehoch stand. Was ihn aber nicht erschüttern konnte. Heute können wir auch mal bei ihm ins Wohnmobil schauen. Ein ehemaliger Pferdetransporter der Marke Lambourn, der schon 35 Jahre alt ist. Er hat ihn in England komplett umbauen lassen, will ihn aber jetzt gern wieder verkaufen. Ihm ist das Fahrzeug zu groß. Am liebsten würde er ein Grundstück kaufen und den Lambourn daraufstellen. Oder eben ein kleineres Fahrzeug haben. So geht es uns ja auch manchmal, dass uns der Phoenix zu groß ist. Solange man irgendwo steht, ist alles gut, aber auf der Straße weiß man nicht immer, was einen erwartet



der Lambourn ist schon 35 Jahre alt



das Innere hat er ganz toll ausbauen lassen mit Kanonenofen und allem

Wir finden sein Wohnmobil jedenfalls total gut, vor allem die riesige Seitenklappe, die er als Sonnenterrasse nutzt. Sie sorgt auch dafür, dass enorm viel Tageslicht ins Innere fällt. Und der Kanonenofen. Und alles andere auch. Er zeigt uns, wo damals die Jockeys geschlafen haben und wo und wie die Pferde - es war ursprünglich Platz für vier Pferde - an Bord kamen. Er sagt, dass es jemals nur 5 dieser Pferdetransporter gegeben hat, dass es noch eines davon in England gibt und die anderen 3 mittlerweile verschrottet sind. Jetzt würde er sich schon mit 20.000 EUR zufrieden geben und es verkaufen. Weil er schon so lange hier steht, kennt er mittlerweile viele Leute in der Umgebung und kennt auch die Preise, wenn man sich ein Apartment oder Haus mieten wollte. Für 400 EUR bekäme man schon ein tolles Anwesen - sogar mit Swimmingpool - gemietet. Vor allem, wenn man mit Bargeld winkt und im voraus zahlt



da vorn oben (wo jetzt die schwarzen Türen sind) haben früher die Jockeys geschlafen



der Kanonenofen ist doch genial



skurril ist für uns immer der Lenker auf der "verkehrten" Seite

Das ganze Wochenende hütet er den Hund (auf dem Foto) eines Freundes aus dem Dorf, der sein Haus renoviert. Hundi - ein Mädchen namens Lola - ist eine ganz wilde, die uns alle auf Trab hält. Zwischendurch will der Engländer mal kurz weggehen. Da sagen wir ihm, dass wir gern auf Lola aufpassen, dass er sie gern bei uns lassen kann. Aber sie ist wirklich sehr lebhaft und wird nicht müde, ständig hin- und herzurennen. Man würde nicht meinen, dass sie ein Weibchen ist. Abends wird es ziemlich kalt und klamm draußen.

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