d06.jpgd07.jpgd11.jpgd02.jpgd19.jpgd14.jpgd01.jpgd04.jpgd10.jpgd13.jpgd18.jpgd21.jpgd08.jpg

Freitag, 19. April 2013



wir wollen mal wieder einen Ausflug machen

Heute steht einem Ausflug nichts mehr im Wege, nicht mal unsere Faulheit. Und so machen wir uns am späten Vormittag auf den Weg in Richtung Calahonda, das etwa in gleicher Entfernung liegt wie Nerja, nur eben östlich von uns in Salobreña. Wir hoffen, dass es eine Art Küstenstraße geben wird, so wie es sie gibt in Richtung Nerja. Und so fahren wir erstmal durch das Ferien- und Strandgebiet von  Salobreña, das sich doch recht hinzieht und auf den zweiten Blick gar nicht so übel ist.



am Strandgebiet von Salobreña geht es vorbei



Wer mag einen Weißkohl? (wir fahren an vielen kleinen Feldern vorbei, die zwischen Salobreña und Motril liegen)

Dann biegen wir ab auf eine alte Straße, die immer schlechter wird. Vorbei geht es an vielen Feldern, auf denen Weißkohl und Salatköpfe wachsen. Den Salat erntet man gerade. Wir fahren und fahren und landen am Ende der Straße an einem Strandabschnitt, wo auf mehreren Tennisplätzen gerade Tennis gespielt wird. Mist, dass wir hier nicht weiterkommen, denn ein Kanal geht direkt neben unserer Straße her, den wir mit der Yamaha nirgends überqueren können. Müssen wir also wieder ganz zurück, aber dann gibt es auf halbem Wege eine Abbiegung nach Motril. Die nehmen wir und landen in Motril in einem Wohngebiet am Strand. Alles ist da wie ausgestorben, auch können wir den großen Industrie- bzw. Handelshafen, den Puerto Comercial, von hier aus sehen.



am Strand von Motril



in Motril am Strand gibt es diese Art von Promenade



die Costa Tropical zeigt sich östlich von Salobreña nicht mehr von ihrer schönsten Seite

Am Ende hilft alles nix, es gibt einfach keine alte Küstenstraße. Und so müssen wir eben doch auf die N340, wenn wir heute noch nach Calahonda kommen wollen. Die N340 ist stark befahren und nicht so unser Fall mit der Yamaha, auch gibt es eine Baustelle auf halbem Wege und natürlich die leidigen Schikanen (Beulen), die die Autofahrer zum Langsamfahren anhalten sollen. Wir biegen nach wenigen Kilometern dann erstmal ab nach Torre Nuevo, einem Strandort.



Ankunft in Torre Nueva

Kaum haben wir die Yamaha abgestellt, stecken wir unsere Nasen in die Landkarte. Noch so weit bis Calahonda, und wenn die Gegend eh nicht viel hergibt außer Beton, brauchen wir gar nicht mehr weiterzufahren, denken wir uns. Bleiben wir am besten einfach nur hier in Torre Nueva, sieht eh alles gleich aus, oder? Und auch hier ist alles irgendwie ausgestorben; auf der Promenade ist manches Eiscafé - Heladeria - geschlossen. Wir laufen dennoch die Promenade entlang, sehen ein paar Leute am Strand, die sich wacker auf die Steine legen. Zwei junge Frauen gehen sogar ins Wasser.



hier und da liegen Leute auf den Steinen am Strand



ganz am Ende der Strandbucht steigen wir mal auf die Felsen



der Blick von hier aus ist schön

Am Ende der Strandbucht steigen wir auf die Felsen, die die Bucht einrahmen. Das Haus, das oben auf den Klippen steht, wurde ja wirklich mal waghalsig gebaut, so nah am Abgrund. Jetzt steht es leer, und wer weiß, ob die gewagte Lage nicht selbst dazu beigetragen hat? Der Blick, den wir von hier aus aufs Meer und die Klippen haben, ist sehr schön, aber dann wackelt einer der Felsen, als wir fast am vorderen Ende sind. Schnell wieder absteigen und festen Boden unter die Füße bekommen, auch wenn der nur aus kleineren Steinen besteht, die hier den Strand ausmachen.



das Haus steht noch, ist aber unbewohnt



Blick auf Torre Nueva




das hübsche Salobreña hat uns wieder



in Salobreña wollen wir mal schauen, was es bei superSol gibt

Wieder zurück in Salobreña fahren wir mal zum superSol, einem Supermarkt, der für uns Neuland ist. Alles ist ansprechend drinnen, wie bei Mercadona. Armselig finden wir immer den MaxiDia bzw. Dia. Wir wagen uns nochmal an 1,5kg Erdbeeren, weil sie so gut aussehen und riechen. Dazu eine Packung Schlagsahne zum schlagen. Als wir durch die Straßen von Salobreña fahren, müssen wir zugeben, dass die Stadt doch recht gefällig ist, sowohl in der Altstadt als auch in der Neustadt.



zumindest haben sie die neueste Ausgabe der SUR in English

back       |      next