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Montag, 22. April 2013



Ankunft in Motril

Heute wollen wir mal nach Motril fahren und bei Vodafone eine SIM-Karte für Spanien kaufen. Auf Dauer wird das ja doch günstiger, und wer hätte gedacht, dass wir es mal so lange am Stück in Spanien aushalten? Denn Spanien ist ja eigentlich nicht unser Land und wir sind hier immer nur auf der Durchreise von Frankreich nach Portugal und umgekehrt. Gottlob ist das Wetter endlich mal wieder recht gut, was man von den letzten Tagen nicht unbedingt sagen konnte.



manche Kreisverkehre haben schöne Springbrunnen

Am späten Vormittag machen wir uns auf den Weg und sind ja schon nach 6km in Motril. Unser erstes Ziel, denn wir wissen ja nicht, wo Vodafone zu finden ist, ist das Centro Comercial, ein großer Einkaufskomplex. Da wird Vodafone bestimmt drin sein, denken wir uns. The Phone House ist das erste Geschäft, als wir den Komplex betreten. Sie haben dort alle möglichen bunten Logos an den Fensterscheiben kleben: von Vodafone, Orange, Movistar, Yoigo usw. Ist doch perfekt, sagen wir uns und fragen nach einer SIM-Karte für Vodafone. Sie haben keine und bedeuten uns, direkt in den Vodafone-Laden zu gehen, ein paar Schritte weiter. Aber auch dort hat man keine SIM-Karte für uns, oder vielleicht will man den Touristen auch keine verkaufen, oder wie auch immer. Wir werden auf spanisch bombardiert, denn englisch spricht ja wie immer fast keiner in Spanien. Aber wenn wir schon in Motril sind, können wir uns die Stadt ja mal anschauen.



Blick auf das Santuario de Nuestra Señora de la Cabeza

Vorbei geht es an mehreren hübschen Springbrunnen in Kreisverkehren und dann landen wir auf der Avenida de la Constitución, ganz in der Nähe der Touristinformation, wo wir uns einen Stadtplan geben lassen. Andalucía - Una historia de 500 milliones de años - lesen wir auf einem großen Schild am Eingang zum Stadtpark. Unser Weg führt aber erstmal hinauf zur Kirche bzw. dem Santuario de Nuestra Señora de la Cabeza. Einer Heiligenstätte im Park der Völker Amerikas oder im Parque de los Pueblos de América



wir laufen hinauf zur Kirche, die über der Stadt thront



ein Blick in die Kirche

Von hier oben, von einer Aussichtsplattform, haben wir einen exzellenten Panoramablick über die Stadt. Die Kirche ist auf den Überresten eines Palastes errichtet worden. Dann rappeln wir uns auf zu einem Stadtbummel durch Motril, die ja immerhin Hauptstadt der Costa Tropical ist und auch das Fenster Granadas zum Mittelmeer. Motril hat etwa 50.000 Einwohner und gilt als moderne Stadt mit seinem Handelshafen, an dem wir ja schon anderntags vorbeifuhren.


 



auf dem Plaza de España (das beflaggte Haus rechts ist das Rathaus von Motril)

Allzu viel gibt es dann aber doch nicht zu sehen. Wir kommen an der Markthalle von 1955 vorbei, werfen auch mal einen Blick hinein. Dann geht es weiter zum Plaza de España, der sich aber recht klein ausnimmt. Auf dem Platz steht auch das Rathaus. Das war auch schon alles, was es so zu sehen gibt in Motril. In den Schaufenstern hängen viele Schinken, die für Spanien ja so typisch sind. Wir wollen jetzt noch durch den Park der Völker Amerikas laufen, weil man von dort aus den besten Blick auf die Kirche hat.



ein Blick in die Markthalle von 1955



wir bummeln durch den Park der Völker Amerikas



alles blüht und grünt so schön

Der Park ist dann auch wirklich hübsch angelegt, weitläufig und mit einer Palmenallee mit uralten Palmen versehen. Da die Sonne gerade hinter einer Wolke steckt, müssen wir lange warten, bis sie die Kirche endlich wieder anstrahlt. Die Bäume blühen und alles sieht wirklich schön aus im Park. Jetzt wollen wir noch zum Büchermarkt bzw. der Feria del Libro (spanisch liest sich ja doch immer sehr schön, wenn man es im Text unterbringen kann), der noch bis zum 28. April stattfindet. Auf dem Plaza de la Aurora, hatte man uns in der Touristinformation gesagt und auch in den Stadtplan eingezeichnet. Es handelt sich dann um ein paar Stände, die spanische Bücher - alles Neuware - zu günstigen Preisen verkaufen. Die meisten Bücher kosten 5 Euros. Jetzt machen wir uns auf die Heimfahrt und schade ist es, dass der Himmel schon wieder ganz zugezogen ist. Wie soll dann erst der Sommer aussehen?



auch vom Park aus ist der Blick auf die Kirche überaus zauberhaft



zum Schluss schauen wir noch, was auf dem Büchermarkt los ist

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