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Freitag, 05. April 2013



das Kamel trinkt aus der Regenpfütze

Wir müssen wieder lange warten, bis dass der Regen aufhört, bis 15 Uhr unserer Zeit. Tagsüber kommen wieder viele Kamele (also Dromedare) mit übergewichtigen Touristen auf ihren Rücken vorbei. Aber dann kommt auch eines, das keinen Sattel hat. Es trinkt aus der Regenpfütze, trinkt und trinkt. Beugt seinen Kopf hinunter und schlürft das Wasser - anders als Kühe oder Hunde, die das Wasser mit der Zunge aufschlecken. Immer wieder hebt es seinen Kopf, schaut sich nach links und rechts um und trinkt dann weiter. Es ist so anmutig in seiner Langsamkeit. Man sollte sich in der hektischen Welt verordnen, jeden Tag zehn Minuten lang ein Kamel anzuschauen. Dann aber kommt ein Reiter mit zwei Kamelen, der Annette am offenen Küchenfenster sieht. Er fragt, ob sie mal einen Kamelritt machen will? Nee, für sie müssen die Tiere nicht auf Asphalt hin- und herrennen. Sie gehören gar nicht hierher. Das Kamel schaut Annette direkt an, dann lässt es einen Furz, vom dem sein ganzer Körper erschüttert wird und der Reiter einen kurzen Ruck macht. Das Kamel aber bleibt völlig unbeeindruckt davon. Es sind großartige Tiere.



ein anderes kommt des Wegs und schaut ins Küchenfenster



hier am Parkplatz sind viele Kamele unterwegs



am Strand kann man wählen zwischen Kamel, Pferd und Quad

Dann können wir endlich aus dem Haus gehen, auch wenn es nur zur Strandpromenade ist und in eines der Strandcafés. Wir entscheiden uns für das letzte in der Reihe, das Beach & Friends. Gut, dass es eine Glaswand hat, die den Wind abhält. Sie spielen tolle Lounge Music dort. Aber wenig später müssen wir uns doch nach hinten und unter die Markise setzen, denn der nächste Regenguss kommt. Auch hier am Strand sind viele Kamele unterwegs. Deren Besitzer lassen sie ständig hinhocken und wieder aufstehen, wieder hinhocken und wieder aufstehen. Die Tiere müssen ganz blöd werden davon. Als wir wieder heimgehen - wir auf der Promenade, das Kamel direkt neben uns im Sand - merken wir erstmal, wie groß sie sind. Unsere Köpfe reichen nur bis an deren Hüfte. Morgen soll das Wetter wieder normal sein, auch in Spanien.


 



die Strandpromenade ist ganz versandet



Blick vom Strandcafé aus auf Strand und Meer


 

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