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Mittwoch, 10. April 2013



auf der A381 geht es nach dem Gastanken zurück zur A7

Wie immer ist Annette früh auf den Beinen, also um 6:30 Uhr, und setzt sich ans Schreiben. Im Radio findet sie einen englischen Radiosender (BFBS) und hört die Wettervorhersage: 6°C und Nieseln in Schottland. Wie schrecklich. Na, hier in Spanien ist es doch hoffentlich besser. Den Vormittag verbringen wir dann damit, unsere gesamten Vorräte an Bord wieder aufzufüllen. Juice, Marmelade, Jogurt, Schinken, Mayonnaise, Schwarzbrot usw. Wir haben das Gefühl, dass die Lebensmittelpreise in Spanien explodiert sein müssen, oder haben Tomaten vor 10 Wochen auch schon 2,30 EUR das Kilo gekostet? In Marokko normalerweise 5 DH (0,45 EUR) bzw. 2 DH (0,18 EUR), wenn sie wegmussten.



die A7 geht an der Küste vorbei, und heute zeigt sich das Mittelmeer von seiner besten Seite

Dann fahren wir nach Los Barrios zum Gastanken. Unsere fast leere Gasflasche hatte übrigens immer noch 30% Inhalt, wir wären also damit ausgekommen, hätten aber wohl jeden Tag gezittert, ob wir damit hinkommen. Wo wollen wir jetzt eigentlich hinfahren? Vielleicht erstmal nach Cabopino, wo wir uns auskennen, und dann weiter nach La Mancha, um die vielen Windmühlen zu sehen? Mal schauen. Erstmal zurück zur A7 und die Küste entlang in Richtung Marbella. Die A7 ist ja kostenfrei und verläuft parallel zur AP7, die Maut kostet. (Vielleicht heißt AP ja Autovía peaje?)



es gibt viel zu viele Geschäfte und Kneipen in jedem Ort, durch den wir kommen

Jedenfalls ist die Fahrt auf der A7 recht hübsch bis Marbella. Oft können wir das Mittelmeer sehen, und die A7 heißt auch bezeichnenderweise Autovía del Mediterráneo. Die Häuser sehen auf der Strecke bis Marbella auch richtig hübsch und landestypisch aus, wenn es auch von allem viel zu viel gibt. Eine richtige Überentwicklung, aber so ist Spanien eben.



der Parkplatz in Cabopino ist total überfüllt

Hinter Marbella erreichen wir also Cabopino, aber - oh Schreck - der Parkplatz ist rappelvoll mit Autos. Auch die Freifläche am Waldrand, auf die wir uns erstmal stellen. Hier können wir bestimmt nicht übernachten, denken wir uns, und so wollen wir wenigstens noch zum Strand gehen, bevor wir weiterfahren. Cabopino gefällt uns wie immer, auch wenn es lange her ist, dass wir die gesamte Anlage während der Saison gesehen haben. Die vielen Leute am Strand und in den Strandcafés - fast alle Männer oben ohne - sind uns total ungewohnt nach so langer Zeit in Marokko. Da ist man nicht so nackig herumgelaufen, jedenfalls nicht fern vom Strand. Es ist 16 Uhr, als wir weiterfahren.



wir laufen mal hinunter zum Strand



eine Liege kostet 5 Euros

Wir erinnern uns an eine große Wiese in einem kleinen Ort bei Salobreña. Wir würden gern irgendwo stehen und die Eindrücke von Marokko  verdauen, und nicht gleich losrasen wie besinnungslos. Bis Salobreña sind es allerdings nochmal 140 Kilometer. Da müssen wir wohl durch, fahren immer weiter auf der A7, vorbei an Benalmádena, Torremolinos, Málaga, Rincón de la Victoria usw. Bis Nerja, wo wir die A7 verlassen und die Küstenstraße nehmen.



die Fahrt geht an den Bergen vorbei



ein Leuchtturm auf einsamem Posten



Blick auf Almádena



auf der Küstenstraße, der N340, geht es nach Nerja



wir durchfahren Nerja



an dieser Brücke - Puente de Ávila - halten wir mal an für dieses Foto

Hinter Nerja ist die Küste wirklich hübsch, und hier ist auch gar nicht so arg gewütet worden in Sachen Beton. Jetzt noch durch Almuñécar und dann ist schon Salobreña in Sicht. Auch die Wiese im kleinen Ort La Caleta, und es stehen auch Wohnmobile dort. Also ist diese Wiese nicht auch schon weggefallen, so wie es heutzutage ja immer schwieriger wird, mit dem Wohnmobil irgendwo zu stehen. Es sind vielleicht 20 Wohnmobile hier, als wir um 18:45 Uhr hier eintrudeln. Heute machen wir nicht mehr viel, essen zu Abend und legen die Füße hoch. Hoffentlich kommt über Nacht kein Regen und überschwemmt die Wiese wie bei unserem letzten Aufenthalt, als wir morgens um 6 Uhr fluchtartig von hier wegfuhren.



die Küste hinter Nerja ist wirklich schön




unser Zielort bei Salobreña kommt in Sicht



unsere Tagesroute ca. 233km

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