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Freitag,  30. April 2010

Als wir aufstehen, ist der Himmel ganz bedeckt. Auf Sonnenschein warten wir heute vergebens. Aber das macht uns nichts. Wir beschließen, den Tag noch hier zu verbringen, denn der Platz so mitten im grünen ist doch sehr schön. Um draußen zu sitzen ist das Wetter aber nicht warm genug. Also bleiben wir herinnen und lesen.


 

Am späten Nachmittag rappeln wir uns dann noch einmal auf für einen Besuch im Ort. Eigentlich wollen wir irgendwo essen gehen, aber dann können wir uns für keines der Restaurants entscheiden. Auch wundern wir uns, dass nirgends Plakate angeklebt sind für einen Tanz in den Mai. Der Wohnmobilplatz ist am Abend aber wirklich wie ausgebucht, ein Rollender Holländer (wie Annette immer sagt)  neben dem anderen.

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Donnerstag,  29. April 2010



jetzt kann der Sommer kommen

Bevor der Tag so richtig beginnt, will Annette sich noch etwas schönmachen und die Beine enthaaren. Sie ist zwar ein dunkler Typ, aber sonderlich behaart ist sie trotzdem nicht. Zum Glück. Und so ist die Prozedur schnell erledigt.


 

Dann, es geht auf 10 Uhr, sind wir bereit für einen Stadtbummel. Nämlich wollen wir der für heute angekündigten Hitze entgehen, und vormittags ist sie noch recht gut erträglich. Wir kommen direkt am Aldi vorbei, wo ausgerechnet heute Campingmöbel verkauft werden. Also schauen auch wir hinein und schwupps, kaufen uns eine Sonnenliege. Wir denken, dass uns eine einzige Liege genügt.



ein Bummel durch Bad Münstereifel

Schnell ist die Liege zurückgetragen und dann können wir uns auf Bad Münstereifel einlassen. Vor ein paar Jahren waren wir schon einmal hier. Es ist ein kleiner charmanter Ort mit überwiegend Fachwerkhäusern, die sehr schön herausgeputzt sind. Außerdem ist der Ortskern von vier historisch bedeutsamen Stadttoren in den vier Himmelsrichtungen eingefasst.


die Innenstadt besteht aus schönen Fachwerkhäusern..


die Erft fließt durch den Kur- und Urlaubsort


..die sich aneinanderreihen



auch gibt es diverse Cafés


 



lauschige Plätzchen gibt es zu finden

Immer wieder finden wir kleine lauschige Ecken mit urgemütlichen Einkehrmöglichkeiten. Auch das Heino-Fanartikelgeschäft mit anschließendem Café. Schmunzeln müssen wir, als wir Heino-Sekt, Heino-Parfum, Stifte, Feuerzeuge und dergleichen mit seinem Autogramm versehen in den Auslagen sehen. Am frühen Nachmittag sind wir zurück am Wohnmobil, setzen uns in die Sonne und genießen den Tag. Gottlob geht ein Lüftchen, sonst wäre es uns heute schon bald zu heiß. Der Stellplatz füllt sich zum Abend hin mit überwiegend Holländern.


 

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Dienstag,  27. April 2010



unser PhoeniX bekommt Sicherheitsschlösser

Morgens um 7 Uhr hängt eine Semmeltüte an unserer Türe, die uns der Besitzer der Fa. Oelmühle gebracht hat. Und dann geht dessen Arbeit um 8 Uhr los. Der Mann betreibt seine Firma ganz allein und er hat jeden Tag richtig zu tun. Um 11 Uhr müssen wir zurückstehen, denn dann kommt andere für heute geplante Kundschaft. Denn unser Termin war ja für Montag vorgesehen.



Kaffeepausen vom Nichtstun

Zwischendurch finden wir alle uns zu Kaffeepausen ein. Ansonsten wird es ein langer Tag heute. Wir können sagen, dass der Besitzer beneidenswert handwerkliches Geschick hat. Er selbst besitzt ein Concorde Wohnmobil, an welchem er unzählige Sicherheitsschlossvarianten und Einbruchssicherungen angebracht hat. Seine Beratung ist sehr gut. Auch hat er für den Einbau Festpreise, sodass man als Kunde weiß, welche Kosten entstehen.


das Schloss für die Eingangstüre

Nachdem die Schlösser für die Eingangs- und Fahrertüren angebracht sind, werden auch noch zwei Längsstreben für das Schiebefenster angebaut, sodass man dieses nicht mehr aushebeln kann. Jedenfalls haben wir jetzt ein sichereres Gefühl in Sachen Einbruch.



das Schloss für die Fahrertüre



Absicherung für das Schiebefenster (die Längsstreben)



das Nichtstun kann ganz schön anstrengend sein

So gegen 17 Uhr können wir schließlich vom Hof fahren. Und da wir es nicht über uns bringen, so einfach an Herberts Lieblingsschwester vorbeizufahren, obwohl wir eigentlich zu nichts mehr Lust haben, fahren wir also noch nach Wülfrath, wo wir uns auf den Parkplatz am Schwanenteich stellen. Die Schwester ist telefonisch nicht zu erreichen, also essen wir uns erst einmal eine Currywurst mit Pommes. Dann erreichen wir auch Herberts Schwester, sitzen bis zum Abend mit ihr zusammen, bis auch deren Mann von der Arbeit kommt. Wir übernachten auf dem Wohnmobilstellplatz in Wülfrath.



der Blick aus unserem Küchenfenster auf den Schwanenteich in Wülfrath


unsere Tagesroute ca. 48km

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Mittwoch,  28. April 2010



Frankreich, wir kommen

So sehr Annette das kleine Wülfrath, Herberts Geburtsstadt, liebt, so wenig kann sie ihn zu einem Spaziergang durch die Altstadtgassen überreden. Das ist ganz schade. Also setzen wir unsere Reise gegen Mittag fort und halten uns in Richtung Eifel. In Euskirchen tanken wir noch einen Schluck Diesel, denn bis Luxemburg zum Tanken schaffen wir es nicht mehr. Staunen müssen wir, dass der Diesel hier in der Eifel bei nur 1,17 EUR liegt, während er im Bergischen Land gestern bei 1,27 EUR lag.


 

In Bad Münstereifel biegen wir ab und fahren den Wohnmobilstellplatz an. Zuerst denken wir: Typisch, der Stellplatz liegt wieder mal am A. der Welt, denn es geht an diversen Autoparkplätzen entlang. Aber dann, wir passieren sogar noch das Eifelbad, kommt der Platz für uns und dieser liegt sehr idyllisch und wie im Wald.



das Umfeld des Wohnmobilstellplatzes von Bad Münstereifel

Es ist immer noch sehr heiß am Nachmittag, und so wollen wir erst später in den Ort gehen. Erst einmal holen wir nur Tisch und Stühle heraus. Und dann schlafen wir doch tatsächlich ein und schnarchen bis halb sieben. Jetzt sind wir aber zu faul, um noch in die Stadt zu gehen. Also bereiten wir das Abendessen vor. Ach übrigens, Strom gibt es am Platz auch, und zwar umsonst.



der Platz ist neben dem Eifelbad



unsere Tagesroute ca. 108km

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Montag,  26. April 2010


die Bedienstete des Landratsamts muss sich persönlich den Roller anschauen

Um 6:30 Uhr sind wir auf dem Weg zum Landratsamt, den motorroller anzumelden. Dann fallen wir aus allen Wolken, als es heißt, das Amt brauche eine Bestätigung, dass es sich um ein Neufahrzeug handelt und dass keine Papiere vorliegen. Unsere Kaufrechnung reicht also bei weitem nicht. Weiterhin erfahren wir, dass sich die Angestellte das Fahrzeug persönlich anschauen und die Fahrgestellnummer mit den Papieren vergleichen muss. Nicht genug damit, dass es aus Eimern regnet, nein, auch macht der motorradhändler erst um 9:30 Uhr auf, sodass wir nicht eher an die nötigen Bestätigungen kommen.



die Pechsträhne verfolgt uns weiterhin

Fahren wir also zum Finanzamt, sagen wir uns, denn es ist ja erst 7:45 Uhr. Finden sogar einen Parkplatz für den dicken PhoeniX und dann, wie sollte es anders sein in Sachen Pechsträhne: Das Finanzamt hat ausgerechnet heute geschlossen. Und dabei hätten wir dort doch einige Dinge gern persönlich geklärt. Annette stopft also die Unterlagen in einen großen Umschlag und wirft diesen ein. Dann schießt sie noch schnell dieses Foto, sonst glaubt es uns am Ende niemand, wie uns das Pech verfolgt. Dann fahren wir noch zum Einwohnermeldeamt, einen neuen Ausweis für Herbert zu beantragen. Mittlerweile erreichen wir auch den motorradhändler, der uns die Bestätigungen zum Landratsamt faxt. Jetzt schnell dorthin zurück und den Phoenix auf deren Parkplatz gequetscht. Denn die Angestellte darf das Gelände des Landratsamts nicht verlassen. Die Papiere sind dann schnell ausgefertigt, bevor das nächste Missgeschick passiert: Uns werden falsche Papiere ausgehändigt, also die von jemand anderem. Mittlerweile finden wir es schon amüsant, dass wir vom Unglück einfach nicht verschont bleiben.



Ankunft bei der Fa. Oelmühle in Burscheid

Für heute steht noch die Anreise zur Firma Oelmühle an, die uns Sicherheitsschlösser einbauen soll. Dank Navi finden wir leicht dorthin, aber es geht auf Abend zu, als wir dort endlich ankommen. Für morgen haben wir kurzfristig einen Termin ergattert, der eigentlich schon für heute geplant war. Auf dem Gelände von Oelmühle können wir auch übernachten. Der Besitzer hängt uns auch ans Stromnetz.


unsere Tagesroute ca. 465km

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