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    Mittwoch,  04. Juni 2008
     



der Plaza de Espana

Übernachtet haben wir auf dem Lande und kommen um 8:30 Uhr bei 16°C in Sevilla an, und finden einen Parkplatz ganz in der Nähe des Plaza de Espana. Wir wollen auch gar nicht lange trödeln und uns früh in die Stadt machen, allein der Hitze wegen.



Kachelbilder der spanischen Provinzen

Der Plaza erschlägt uns geradezu in seiner Pracht. Der Plaza de Espana wird von einer langen Reihe halbkreisförmig angeordneter Arkaden gesäumt. Rundherum befinden sich Kachelbilder, die den spanischen Provinzen gewidmet sind. Sie sind wundervoll anzuschauen.


Mehrere Brücken führen über den Wasserlauf, der den Platz durchschneidet. Verkäufer stehen rings herum mit einer bunten Auswahl von Fächern. Wir haben Glück, dass so früh am Morgen der Platz noch recht leer ist.


Vorbei an der Universität führt unser Weg Richtung Kathedrale. Immer wieder begegnen uns Pferdekutschen. Eine schöner als die andere. Wir kommen an einer Mietstation für Fahrräder vorbei. Es gibt dort eine parkuhrartige Säule, in der man mittels Kreditkarte ein Fahrrad leihen kann. Wir wissen aber noch nicht recht, was uns in Sevilla erwartet und gehen erst einmal zu Fuß weiter.



die Kathedrale de Santa María de la Sede

Die Cathedral de Santa María de la Sede wirkt nicht nur riesig, sie ist es auch. Unter den im gotischen Stil erbauten Gotteshäusern ist sie die größte der Welt. Vor der Kathedrale herrscht Trubel und die Kutscher buhlen um Kundschaft.



ihr wird es entschieden zu heiß

Mittlerweile wird es immer heißer. Also zieht Annette kurzentschlossen ihr Höschen aus. Gleich spaziert es sich viel besser. Gegenüber der Kathedrale befindet sich der Alcázar. Wie die Kathedrale zählt auch er zum Weltkulturerbe. Die Menschenschlange vor der Kasse ist noch ziemlich kurz und so haben wir schnell unsere Karten. Der Eintritt für Kinder bis zu 16 Jahren, für Rentner und Einheimische ist übrigens frei und kostet ansonsten 7 EUR.



im Reales Alcázares

Wir haben gelesen, dass der Alcázar an Pracht und Größe der Alhambra in Granada kaum etwas nachsteht. Prachtvolle Räume im maurischen Stil beeindrucken uns und die Kühle darin ist auch sehr angenehm.



die Parkanlagen des Alcázars

Herrliche Parkanlagen laden zum Lustwandeln ein. Mittendrin kreuzen Pfaue unseren Weg. Man könnte sich den ganzen Tag hier aufhalten, aber wir werden nun weiterziehen. 



eine der vielen Tabernas der Stadt

Wir wandern durch das Vorzeigeviertel Sevillas: Barrio Santa Cruz. In den Gassen dieses früheren Judenviertels befinden sich zahlreiche Restaurants, die zum Verweilen einladen. Zwischendurch findet man immer mal stille Plätzchen. Die Fassaden der Häuser sind schön restauriert.



die Stierkampfarena Maestranza

An der Stierkampfarena vorbei spazieren wir zum Canal de Alfonso XIII. Es ist die zweitgrößte Arena Spaniens, nach Madrid. Eine Besichtigung der Arena lassen wir aber aus. Am Ufer des Kanals werden Bootsfahrten angeboten.



vor dem Goldturm Tore del Oro

Am Goldenen Turm machen wir erst einmal eine Rast. Es ist früher Nachmittag und es wird langsam sehr heiß. Wir sind schon ganz schön kaputt. Und nach Cádiz, Jeréz und nun Sevilla verlieren wir langsam die Lust auf Stadtbesichtigungen. Wir wissen, dass wir längst nicht alles gesehen haben, aber gehen dennoch zum Wohnmobil zurück. Mittlerweile ist die Temperatur auf 29°C geklettert jetzt um 15:00 Uhr.



am Canal de Alfonso XIII

Gegen 17:00 Uhr verlassen wir die Stadt und machen uns auf die Fahrt nach Portugal. In Gibraltar hatten wir schon den Tip bekommen, dass es kurz vor der Grenze eine sehr billige Tankmöglichkeit gibt. Und wahrhaftig: Etwa 1km vor der Grenze kommt eine Autobahntankstelle, an der wir eine Autoschlange sehen. Der Liter Diesel kostet hier 1,14 EUR gegenüber ansonsten 1,30 EUR. Zum Glück haben wir es nicht eilig, sondern stellen uns auf den Parkplatz und wollen hier übernachten. Kurz vor dem Zubettgehen tanken nun auch wir.



die billigste Tankstelle Spaniens



unsere Tagesroute 144 km

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