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Montag, 11. Januar 2016



wir erreichen Alicante

Heute früh erreicht uns eine schlechte Nachricht: Der Mieter unserer Rostocker Wohnung hat per 31. März gekündigt. In seiner Email schreibt er, dass er uns dazu Mitte Dezember einen Einschreibebrief geschickt hätte, aber nachdem dieser von uns nicht abgeholt wurde, ging der Brief an ihn zurück. Jetzt versucht er halt auf diese Weise, uns zu erreichen. Nicht, dass wir die Rostocker Wohnung nicht leicht wieder vermietet bekommen, aber alles ist ja doch wieder mit einigem Aufwand verbunden. Wir überlegen uns, keinen Makler einzuschalten, sondern Ende März mit dem La Strada nach Rostock zu fahren, die Wohnung neu zu vermieten usw., und wenn wir schon mal oben im Norden sind, dort unseren Sommerurlaub zu beginnen. Nach Jahren mal wieder auf Usedom und überall hin zu fahren. An manchen der tausend Seen von Mecklenburg und Vorpommern. Mit dem kleinen Kastenwagen und den Fahrrädern sind wir ja nun auch ganz anders aufgestellt. Es ist ganz gut, dass wir jetzt ohnehin auf unserem Heimweg sind. Herbert ist auch schon spanienmüde.



die Landschaft wird jetzt deutlich schöner

Wir fahren dann los, an La Marina und Santa Pola vorbei. Beton, Beton. Alicante ist dann wieder ganz nett. Komisch, dass hier viele der Hochhäuser auf Stelzen stehen. Bei der Weiterfahrt haben wir nun ständig die Berge vor der Nase, und die Sonne strahlt alles gerade so schön an. Sieht wirklich schön aus. Schade, dass man so rücksichtslos gebaut hat. Dann kommt Benidorm, das Möchtegern-Manhattan. Herbert biegt mal zum Strand hin ab, aber eine kleine Unterführung, die nur 2,5m hoch ist, hält uns davon ab. Dieses eigenwillige Hochhaus auf zwei Beinen, mit der goldenen Fassade, finden wir aber doch irgendwie gut. Ob es das Hotel Torre Dorada ist? Torre Dorada heißt Goldener Turm. Aber egal, unsere Fahrt geht weiter. Zwischen Benidorm und Altea sieht Herbert eine FIAT-Werkstatt. Er kann drehen, und so kaufen wir dort zwei neue Scheibenwischer. Für 49,56 EUR.


 



Benidorm, das Manhattan-Wannabe, mit seinen dutzenden Hochhäusern



dieses eigenwillige Gebäude gefällt uns dann aber doch gut



mit diesem skurrilen Gefährt kann man die grandiosen Sehenswürdigkeiten von Benidorm bestaunen



der Felsen von Calpe kommt in Sicht

Wir haben beschlossen, mal wieder nach Calpe zu fahren. Jetzt, da die Stellplätze belegt sind, wird man ja auf öffentlichen Straßen und Flächen geduldet. Denn für 12 EUR, um wie die Ölsardinen dicht an dicht zu stehen, ist uns das Geld zu schade. Wobei die Stellplätze ganz groß plakatieren, dass die Nacht ab 8 EUR kostet. Stimmt aber gar nicht; die 8 EUR beziehen sich auf Langzeit ab 30 Tagen. Wir stellen uns dann in die Nähe vom McDonald's, wo schon zwei andere Wohnmobile stehen. Ansonsten stehen hier und da ziemliche Massen von Wohnmobilen. Wir essen uns eine Kleinigkeit und gehen dann auch mal ein paar Schritte durch den Ort. Nur um des Laufens willen. Auf dem Heimweg kommt uns eine Frau entgegen, die sich als langjährige und treue Leserin unserer Webseite entpuppt. Eine Schweizerin, und überhaupt kommen unsere treuesten Leser aus der Schweiz und aus England. Annette ist ganz perplex und heute ist sie sowieso den ganzen Tag mit den Gedanken woanders. Wir reden noch ein paar Worte mit dem Rösli. Abends kommt dann ein ziemlicher Wind auf, aber vielleicht ist das auch der Kamineffekt so zwischen den Häuserschluchten. Wir gehen recht früh zu Bett.



die beiden offiziellen Stellplätze sind rappelvoll



auf vielen anderen Flächen werden die vielen überzähligen Wohnmobile derzeit geduldet



wir haben uns hierhin gestellt, wo wir nur wenige Nachbarn haben



wir tun noch ein paar Schritte durch Calpe



abends um halb sieben, als es dunkel wird



unsere Tagesroute ca. 107km

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