d08.jpgd21.jpgd11.jpgd13.jpgd18.jpgd02.jpgd01.jpgd10.jpgd04.jpgd19.jpgd07.jpgd06.jpgd14.jpg

Dienstag, 12. Januar 2016



wir sind am Anfang bzw. Ende der Promenade von Calpe

Annette ist gerade im Bad, als die Policía Local kommt und uns einen Zettel überreicht. Wieder in vier Sprachen. "Sie campen auf einem verbotenen Platz. Begeben Sie sich bitte auf einen autorisierten Campingplatz . . . " Herbert sagt ihnen, dass wir nur parken, nicht campen, und dass wir heute Abend abreisen werden. Wir hatten eh nicht vor, lange in Calpe zu bleiben. Im letzten Jahr waren wir mal drei Wochen lang hier, aber da war noch Badebetrieb. Jetzt wird uns vielleicht auch ein einziger Tag in Calpe reichen. Am späten Vormittag machen wir uns auf zu einem Spaziergang an der Promenade. Ganz schön ausgestorben alles; und wir fanden immer schon, dass Praia da Rocha in der Algarve ausgestorben war.



man kann schön auf der Promenade bummeln


 



leichtbekleidet sind wir unterwegs


 



hier beginnt der zweite Teil der Promenade von Calpe



Häuser über Häuser, und drei neue Hochhäuser sind schon wieder im Rohbau fertig

Die Küste selbst ist ja ganz schön, aber jetzt im Januar würde uns die Überwinterung hier in Calpe wohl besonders schwerfallen. So viele Geschäfte und Kneipen sind geschlossen, und dann die vielen Schilder mit Se Vende (zu verkaufen) und Se Alquila (zu vermieten) an den Häusern. Irgendwann landen wir in der Spasso Bar und bestellen uns das spezielle Angebot, nämlich einen Kaffee und einen Orangensaft und einen Toast für 4 EUR. Und für Annette einen Cappuccino, für 1 EUR. Annette sagt folgendes und zeigt auch mit dem Finger auf das Angebot: Un café y zumo y tostada; y un cappuccino, por favor. Da merken wir schon, dass die Bedienung das mit dem Extra-Cappuccino nicht versteht. Es kommt dann zeitversetzt der Juice, dann der Toast und dann der Kaffee. Der Cappuccino kommt nicht. Herbert hält den jungen Mann, also die Bedienung, an und bedeutet ihm, dass der Cappuccino noch fehlt. Aber er kapiert einfach nicht, was wir meinen. Annette fasst Herberts Oberarm an, zeigt auf ihn und sagt: por el caballero un café y zumo y tostada. Y por mi un cappuccino. Er kapiert gar nichts, und Annette will jetzt auch keinen Cappuccino mehr; sie resigniert da immer ganz schnell. Wir fragen uns echt, wie es sein kann, dass besonders für die Deutschen Spanien das Lieblingsland ist. Das kann man doch alles nur ertragen, indem man schon gleich morgens sein Hirn ausschaltet. Solche Begriffsstutzigkeit erleben wir in keinem anderen Land. Und hier ständig. Wir gehen dann zurück zu unserem Platz und fahren zu einer kleinen Strandbucht nördlich von Calpe, dem Playa bzw. Platja La Fustera (ist ja alles zweisprachig hier). Dort essen wir ein spätes Mittagessen und bleiben die einzigen auf dem Parkplatz.



wir sitzen in der Spasso Bar



ein Blick auf den Stellplatz El Paraíso (früher Odissea) - nicht wahr, das ist doch paradiesisch hier



ein ganzer Baum voller Weihnachtssterne


 



wir verlassen Calpe und suchen uns einen Platz für die Nacht



wir fahren in nördlicher Richtung



Ankunft am Playa La Fustera



abends sind wir die allereinzigen hier, was immer am schönsten ist

back       |      next