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Montag, 18. Januar 2016



wir verlassen Empúriabrava

Ganz so kalt ist es heute früh nicht, aber immerhin sind es doch nur 8°C an Bord. Wir wollen jetzt nirgends mehr lange ausharren, sondern uns auf die unmittelbare Heimreise begeben. Und doch will Herbert die Küstenstraße nehmen, die in tausend Kurven hergeht. Über El Port de la Selva und Colera und Portbou. Dem Herbert scheint die Kurverei nichts auszumachen, und vielleicht ist das ja so. Früher, mit dem Phoenix, musste er ja immerzu schalten, da hatten wir weder Automatik noch Tempomat. Die Fahrt ist dann auch sehr schön, auch wenn die Sicht nicht die allerbeste ist. Draußen sind es auch nur 7°C. Die Ausblicke aufs Meer sind prächtig, und es kommt uns so gut wie kein Fahrzeug entgegen.



ein Blick zurück auf Roses, als wir auf die Berg- und Küstenstraße gehen



wir durchfahren El Port de la Selva



El Port de la Selva



entlang der Küste geht es, und wir haben manch prächtigen Ausblick


 



Durchfahrt durch Portbou, dem letzten Ort auf spanischer Seite



noch ein Blick zurück auf Portbou



hach, Frankreich hat uns wieder



wir kurven weiter dahin

Nach vielen Kurven hat uns Frankreich wieder. In Cerbère bzw. Cervera, auf katalanisch, dem ersten Ort auf französischer Seite, sind es auf einer Anzeige nurmehr 5°C. Als wir an Collioure vorbeikommen, halten wir schnell noch am Stellplatz, wo doch tatsächlich ein paar Wohnmobile stehen, und leeren die Toilettenkassette. Die Nacht kostet jetzt im Winter 10,20 EUR, in der Hochsaison 20 EUR inkl. Pendelbus (Navette) nach Collioure. Das Wetter wird nun immer ungemütlicher, und so gehen wir jetzt auf die Schnellstraße in Richtung Perpignan.



ein Blick auf Cerbère



gleich hat wieder alles diesen typisch französischen Charakter



aus Regen wird Schnee

Es fängt zu regnen an, und bei nurmehr 1°C müssen wir ja fast schon mit Blitzeis rechnen. Na ja, vielleicht nicht ganz so krass, aber als uns ein paar Fahrzeuge entgegenkommen, bei denen wir die Autokennzeichen nicht mehr lesen können, weil sie irgendwie so verdeckt sind, fragen wir uns, ob das Schnee ist? Schnee haben wir schließlich in den letzten 7 Jahren nicht mehr zu Gesicht bekommen und können uns kaum mehr daran erinnern. Und tatsächlich, aus Regen wir Schnee. Oh Gott, oh Gott. Wir wollen jetzt noch schauen, dass wir bis Narbonne kommen und uns bei einem großen Centre Commercial auf den Parkplatz stellen können. In Narbonne schneit es dann schon ganz schön heftig; das kennen die Einheimischen bestimmt nicht, dass es hier unten am Mittelmeer mal schneit. Auf dem Parkplatz sind schon acht andere Wohnmobile gestrandet. Wir huschen dann noch in den Carrefour, kaufen ein paar Sachen zum Essen und huschen dann wieder zurück an Bord. Die Heizung schnurrt schön dahin auf Stufe 2. Hoffentlich kommen wir morgen gut weiter. Zumindest haben wir Winterreifen drauf.



wir erreichen Narbonne, und hier schneit es schon ganz ordentlich



wir stellen uns auf den großen Parkplatz von Carrefour



unsere Tagesroute ca. 165km

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