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Dienstag, 05. Januar 2016



und wieder ist ein Flugzeug im Landeanflug auf Gibraltar

Wir haben uns überlegt, doch nicht in Gibraltar die neue Kamera zu kaufen. Der Währungskurs ist derzeit zu schlecht mit 1:1,40. Das hatten wir gestern auch beim Diesel gesehen, der 60 Pence bzw. 84 Cents gekostet hat. Die Kamera würde am Ende gar teuer kommen als im Euroraum. Und so lassen wir jetzt den gesamten Besuch von Gibraltar ausfallen und begeben uns am späten Vormittag auf die Autobahn, die A7, die Autovía del Mediterráneo. Hin und wieder muss man aufpassen, dass man nicht zufällig auf die AP7 gerät, die kostenpflichtige Autobahn. Die Fahrt am Mittelmeer entlang ist schön, und wir bekommen mal wieder Anwandlungen, ein Häuschen im Süden besitzen zu wollen. Die Architektur in Spanien oder jedenfalls in Andalusien ist immer so toll mit den vielen Türmchen und Hütchen und Arkaden. Aber am Ende zählt doch der Verstand - oder ist es die Vernunft? - und auf den vielen Kilometern werden wir so von Beton erschlagen, dass wir hier doch nicht wohnen wollten. Wenn, dann könnte man sich ja mal für eine Saison ein Häuschen oder eine Wohnung mieten. Und dann hat es sich bestimmt schnell ausgeträumt. Die einzelnen Urbanisationen sind schön, aber von allem gibt es viel zu viel.



wir fahren an der Küste entlang zur Autobahn




wir bleiben immer schön auf der A7

Wir biegen heute auch mal ab nach Marbella. Die Durchfahrt ist nett, aber wir würden wohl nirgends unterkommen, wenn wir wollten. Fahren wir also weiter und biegen bald schon wieder ab. Nach Cabopino, aber dort ist der kleine Parkplatz voll von Autos. Von Surfern, die im Wasser sind. In Fuengirola gibt es einen Parkplatz am Meer, aber der ist recht abschüssig. Und bestimmt viel zu laut, so nah an der A7 gelegen. Also immer weiter. Grr, wie überdimensioniert Benalmádena aussieht von oben, von der Autobahn aus. Die A7 macht dann einen großen Bogen um Málaga herum, und wir biegen anschließend ab nach Rincón de la Victoria. Hier waren wir mal mit dem Motorroller, auf einem Ausflug vom FKK-Camp Almanat aus. Der Küstenabschnitt zwischen hier und Torre del Mar ist sehr hübsch, und hier sind die Bausünden nicht so arg. Überall an den Parkbuchten sind Parkverbotsschilder für Wohnmobile, aber irgendwann hinter Benajarafe sehen wir einen größeren Parkplatz, auf dem verteilt ein paar wenige Wohnmobile stehen. Wir stellen uns in eine der Parknischen.



Durchfahrt durch Marbella



in Cabopino ist kein Platz mehr für uns auf dem Parkplatz



es geht oft direkt an der Küste entlang



was für eine Landschaft



hinter Rincón de la Victória ist der Küstenabschnitt wieder richtig schön und nicht so gnadenlos zugebaut



dieses Plätzchen am Meer haben wir gefunden

Wir können auch draußen sitzen, aber wirklich nur in der Sonne. Der Wind ist ziemlich frisch. Am frühen Abend kommt noch ein Wohnmobilist aus Schwäbisch-Hall, der uns erzählt, dass es in den letzten vier Tagen um Almería herum einen solchen Sturm gegeben hätte, der ihm fast sein Wohnmobil umgekippt hätte. Ja, gestern in Gibraltar war es auch ziemlich heftig, sagen wir ihm. Heute können wir glücklich sein mit dem Wetter. Es kommen noch zwei oder drei kurze Regenschauer herunter, aber nichts weltbewegendes. Ein dickes Kreuzfahrtschiff kommt noch vorbei, das wohl in Málaga abgelegt hat. Ach, eigentlich ist es ein nettes Plätzchen hier.


 



unsere Tagesroute ca. 167km

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