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Sonntag, 10. Januar 2016



ein Blick auf Calabardina während unserer Weiterfahrt

Wieder ist der Himmel so bedeckt. Und wieder ist es so warm. Nach dem Frühstück wollen wir weiterfahren, und zwar die Küste entlang. Die Straße ist nicht besonders gut, die Landschaft wie Steinwüste, nichts wächst hier, und die Berge sind kahl. Alles wirkt irgendwie bedrückend, obwohl die Blicke aufs Meer selbst gar nicht so schlecht sind. Aber im nachhinein hätten wir nicht an der Küste entlangfahren müssen. Es geht vorbei an Calabardina und durch verschiedene abgeschiedene Dörfer. Irgendwann wird die Straße besser, und bald schon erreichen wir Mazarrón. Eigentlich hatten wir vor, mal wieder zu dieser Landspitze, nach La Azohía, zu fahren, aber da das Wetter nicht besonders ist, lassen wir das besser sein. Außerdem ist ja Sonntag; da wird es überall von Spaniern wimmeln. Also fahren wir weiter in Richtung Cartagena. 



wir fahren die alte Küstenstraße entlang, die in leidlichem Zustand ist


 



in Mazarrón geht es am Wasser entlang



die Landschaft ist total kahl



wir erreichen Cartagena

Die Durchfahrt durch Cartagena ist dann recht schön, so direkt an der Uferpromenade und an der Marina entlang. Aber wir können nirgends anhalten. Jetzt schalten wir mal das Navi an und lassen uns in Richtung Torrevieja führen. Es geht auf die AP7, die aber auf diesem Abschnitt nichts kostet. Was für eine Erholung nach der rappeligen Fahrt auf schlechter Straße. Bis Torrevieja bekommen wir viel Beton zu sehen. An irgendeinem Centro de Comercio halten wir mal bei McDonald's an und gehen ins Internet. Ist das schon Torrevieja? Keine Ahnung, sieht eh alles gleich aus hier. Draußen auf dem Parkplatz plärrt ein englischer Radiosender aus den Lautsprechern, Sunshine FM. Lustig, wie sie Alicante aussprechen: Ällicänti. Aber tolle Musik spielen sie. Auf dem Parkplatz stehen auch zwei Wohnmobile, die von zwei großen Zigeunerfamilien bewohnt sind. Na, wir haben eh immer die Zentralverriegelung zu.



Durchfahrt durch Cartagena



in Cartagena

Unsere Fahrt geht dann weiter, jetzt auf der N332. Vorbei an Guardamar del Segura. Überall Beton, Beton. Komisch, dass man immer wieder darauf hereinfällt, an der spanischen Mittelmeerküste entlangzufahren. Wo sie doch nun wirklich nichts hergibt. Kurz vor La Marina kommen wir durch San Fulgencio. Dort gibt es einen Stellplatz, den Camper Park San Fulgencio, mitten im Industriegebiet, fernab vom Meer. Dort hatten wir auch mal gestanden auf einer Fahrt in die Überwinterung. Jetzt fahren wir aus Neugier mal daran vorbei. Mal schauen, wie voll der ist. Rappelvoll, dicht an dicht stehen die Wohnmobile auf Schotter. Wir haben jetzt aber auch keine Lust mehr, noch weiterzufahren. Also stellen wir uns an den Straßenrand mitten im Gewerbegebiet. Es ist 15 Uhr und wir staunen, wie kalt es draußen ist. Es können nicht mehr als 15°C sein. Wir machen es uns an Bord gemütlich; Herbert schaut noch ein wenig Biathlon.



in San Fulgencio stellen wir uns ins Industriegebiet für die Nacht



unsere Tagesroute ca. 159km

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