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Dienstag, 19. Januar 2016



wir verlassen Narbonne

Zumindest kam in der Nacht kein weiterer Schnee, und ganz so kalt war es auch nicht. Morgens sehen wir nur noch einen Hauch von Weiß. Gestern Abend hatten wir noch unserer Nachbarin von daheim geschrieben und sie gebeten, die Heizung (Fußbodenheizung) in unserer Wohnung auf 20°C zu stellen, denn wir würden, wenn alles gutgeht, Ende der Woche heimgekehrt sein. Wir hatten die Heizung nur auf Froststellung eingestellt. Jetzt bekommen wir die Antwort: Die Nachbarin stellt gern unsere Heizung hoch, und sie kann sich vorstellen, dass unsere Wohnung sicher gut ausgekühlt ist. Sie schreibt uns von frostigen Minustemperaturen um Pirmasens herum. Grr, aber wir freuen uns auf unser Zuhause, auf die Gemütlichkeit. Da kann es ruhig draußen schneien. Dann hatten wir auch noch dem Fahrradhändler geschrieben, bei dem wir im Oktober die Fahrräder gekauft hatten. Beide Fahrräder haben übertrieben viel Rost angesetzt, gleich schon im Oktober (da hatten wir uns gleich schon beim Händler gemeldet mit Fotos), und das soll jetzt auf Garantie erledigt werden. Er schreibt, dass wir die Räder jederzeit im Laufe der Woche bei ihm abgeben können. Wäre das also auch erledigt.



ein Blick auf Béziers - Welthauptstadt des Weins

Es ist dann so halb elf, als wir loskommen. Hin und wieder kommt sogar die Sonne hervor. Glaubt man nicht, dass es hier gestern geschneit haben soll, wenn man nicht selbst dabei war. Bei der allerersten Tankstelle füllen wir die eine leere Gasflasche. Wir sind in Richtung Béziers unterwegs, der Welthauptstadt des Weins - Capitale Mondiale du Vin - wie es am Ortsanfang heißt. Ob das so stimmt? Denkt man bei Wein nicht eher an Bordeaux? Egal, wir biegen dann nach Sète. Vorbei geht es am Canal du Midi, an dem uralten Baumbestand. Kahl und winterlich sehen die Bäume aus, und es sind auch nicht mehr als 10°C draußen. Wir kommen an der Aire de Camping-car des 3 Digues vorbei. Eigentlich hatten wir gedacht, dass der bestimmt zu dreiviertel voll von Wohnmobilen sein wird. Aber nix da, kein einziges Wohnmobil ist hier, und das, obwohl selbst gestern in Narbonne auf dem Stellplatz gut zehn Wohnmobile standen. Der Grund ist der, dass der Stellplatz geschlossen ist bzw. große Findlinge (Steine) den Eingang versperren. Auf einem Schild lesen wir, dass der Stellplatz nur vom 1. Mai bis 30. September geöffnet ist. Na ja, Herbert macht noch ein Foto vom Strand, während Annette entsorgt.  



wir überqueren den Canal du Midi



für den Canal du Midi reicht ein einziges Foto eben nicht aus


 


 



der Stellplatz 3 Digues ist im Winter geschlossen, die Zufahrt blockiert



noch schnell ein Blick auf den Strand - hier ist das Mittelmeer mal richtig schön (Im Hintergrund Séte)

Wir biegen dann auch ab und durchfahren Sète, auch wenn wir dafür über 13 Beulen fahren müssen. Die Stadt ist aber immer wieder schön. Was man von den Straßen nicht sagen kann. Bis auf wenige Abschnitte, auf denen man sich von seinen Kopfschmerzen erholen kann, sind die Straßen in Frankreich katastrophal. Ein Geratter, und so viele geflickte Schlaglöcher. Wirklich schlimm. Morgen werden wir wohl die Autobahn nehmen müssen, egal wie unverschämt hoch die Autobahngebühren in Frankreich sind. Heute fahren wir nur noch bis Lunel, wo wir wieder auf einem großen Einkaufkomplex bleiben und die Nacht verbringen. Ein kurzer Regenguss kommt noch herunter, ansonsten sieht es draußen aus wie Winter. Es wird Zeit, dass wir heimkehren.



Durchfahrt durch Séte



dicke Pötte liegen im Hafen von Séte



allzu lange fahren wir heute nicht



unsere Tagesroute ca. 139km

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