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Freitag, 22. Januar 2016



so hatten wir auf dem Stellplatz von Breisach gestanden

Etwas, das wir in den letzten 7 Jahren im Wohnmobil nie getan haben, war, die Heizung nachts laufenzulassen. Minusgrade hatten wir ja die ganzen Jahre nie, und morgens bei 8 oder 5 Grad aufzuwachen, fanden wir nie schlimm. In der vergangenen Nacht mussten wir nun die Heizung laufenlassen, dem Fahrzeug zuliebe, und es war ganz schön unangenehm so mit der Heizungsluft in der Nase. Heute früh sieht es draußen aber wirklich nach Winter aus. Wenn man es genau nimmt, so lieben wir den Winter und den Schnee, wenn man nicht aufs Auto angewiesen ist. Nur lieben wir diese Minusgrade nicht, während wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind. In den Wintern von 2002 und 2003 waren wir mal mit dem Wohnmobil in der Hohen Tatra und im Riesengebirge, in Prag und überall, wo es bitterkalt war, und wurden auf jeder dieser Fahrten sehr krank (von einer Minute auf die andere). Die Einschränkungen, die man an Bord auf sich nehmen muss, sind uns zu groß, und die Kosten für die Reparaturen, die Eis und Salz am Fahrzeug verursachen, zu hoch. Dann sind wir doch lieber schön daheim und beschränken das Wohnmobilreisen auf Gefilde, wo es immer warm genug ist.



alles weiß von Rauhreif

Als Annette jetzt am Morgen den Müll wegbringt und wieder an Bord geht, passiert ihr etwas, das ihr seit 7 Jahren nicht mehr passiert ist. Ihr beschlägt die Brille. Sie konnte sich gar nicht mehr an diesen Effekt erinnern. Wir machen uns dann früh auf nach Herxheim, nehmen die A5 und stecken doch tatsächlich auf der gesamten Fahrt in keinem einzigen Stau. Während der Fahrt wird im Radio die ganze Zeit gewarnt, dass am Nachmittag in Rheinland-Pfalz gefrierender Regen und Sturm einsetzen werden. Da wollen wir uns beeilen, rechtzeitig heimzukommen. Wir geben die Fahrräder in Herxheim ab und fahren anschließend nach Pirmasens, wo wir auf dem Stellplatz das Frischwasser ablassen wollen. Den Abwassertank hatten wir in den letzen beiden Tagen, wo es so kalt war, schon immer offengelassen. Die Überraschung auf dem Stellplatz ist dann die, dass auf fast allen Wohnmobilplätzen Autos stehen, vor allem direkt auf der Entsorgungsstation. Na toll. Herbert ist gerade im Begriff, rückwärts auf die Entsorgung zu fahren, als das entsprechende Auto wegfährt.


 



auf der Autobahn kommen wir mal ohne Stau voran



Durchfahrt durch Hayna, Nachbarort von Herxheim



in Herxheim geben wir die Fahrräder ab

Dann machen wir noch einen Großeinkauf an Lebensmitteln, sodass wir übers Wochenende nicht mehr rausmüssen. Der Audi springt bestimmt eh nicht an, und übers Wochenende wollen wir den ADAC nicht bemühen. So, dann kommen wir daheim an. Alles auspacken, oder zumindest alle Lebensmittel und alles, was nicht kältebeständig ist. Als wir die Wohnung betreten, ist diese schön mollig warm. Die nächsten zwei Stunden vergehen damit, das Wohnmobil auszuräumen. Herbert freut sich total auf die Wohnung. Annette will gerade zur Nachbarin gehen, die sich so schön um alles gekümmert hat, als es an der Tür klingelt und die Nachbarin und deren Mann vor der Tür stehen. Die beiden wollen gern wissen, wie die Reise denn gewesen ist, aber jetzt sollen wir erstmal daheim richtig ankommen. Am frühen Abend fängt es zu regnen an. Heute Abend gehen wir spät zu Bett und hören nachts, wie das Eis von den Dachziegeln rutscht. Ach, es ist schön daheim, aber Mitte März beginnt ja schon wieder die nächste Reise. 



unsere Tagesroute ca. 224km

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