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Freitag, 30. November 2018

Um halb neun sind die Küchenleute da. Sie brauchen über eine Stunde für das Auswechseln des Spülbeckens. Ah, jetzt kann man auch den Markennamen richtig herum lesen. Draußen nieselt es ganz fein, und dabei wollten wir heute los und zwei Spiegel kaufen. Fürs Bad und für den Flur, der davon ja vielleicht größer wirken wird. Jetzt aber können wir uns nicht aufraffen. Morgen müssen wir aber raus, denn der Kofferraum vom Audi ist voll mit leeren Umzugskartons, die auf die Müllkippe müssen. Am frühen Abend nimmt Annette ein erstes Bad in der Wanne. Hier und da müssen noch Verschönerungen her, und wenn die Badetücher hängen, wird das Bad ganz anders aussehen. Einen Preis bei SCHÖNER WOHNEN wird es wohl nicht mehr gewinnen, aber das ist schon okay so. Annette stellt auch den CD-Spieler auf und hört mal wieder das Album von Manfred Krug "Ein Hauch von Frühling". Genau das richtige für die Badewanne. Wir gehen spät zu Bett - Herbert macht das Licht zu früh aus - die Nachttischlämpchen sind ja noch nicht angeschlossen - Annette steigt übers Fußende ins Bett, legt sich hin - und dann fällt sie aus dem Bett. Bam, was das für ein hässliches Geräusch macht. Die Nachbarn werden denken, hier wurde jemand umgebracht. Erstaunlicherweise tut es gar nicht weh, wie sie da auf den linken Ellbogen und die linke Arschbacke gefallen ist. Aber morgen gibt das bestimmt blaue Flecken. Auch in der Nacht nieselt es noch.

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Donnerstag, 29. November 2018



hier soll noch das allerletzte Wandbild aufgehängt werden

Die Nacht war gut. Heute wollen wir mal die Lammkeule essen, die wir letztens beim Kaufland gekauft hatten. Herbert will sie in den Ofen tun, und zwar 3,5 Stunden lang. Annette findet immer, dass er das Fleisch zu Tode kocht, dass das bestimmt nicht stundenlang zubereitet werden muss. Derweil hängen wir noch das allerletzte und beste Wandbild auf. Für die anderen Bilder hatte jeweils ein Nagel gereicht, den Herbert in die Wand schlug, aber für dieses müssen wir die Bohrmaschine hernehmen. Am Nachmittag können wir zu Mittag essen. Lamm finden wir immer besonders gut. Dazu ein Glas Rotwein. Die Küche sieht natürlich wie ein Schlachtfeld aus. Es kommt auch ein Anruf, dass morgen früh das Spülbecken ausgetauscht wird. Sie wollen gleich morgens kommen, damit wir nicht den ganzen Tag mit Warten verbringen müssen. Ist aber egal, denn es ist nur Regen vorhergesagt.



der Lammbraten ist fertig - nach dreieinhalb Stunden



es ist angerichtet



die Küche sieht aus wie ein Schlachtfeld

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Dienstag, 27. November 2018



jetzt noch das zweite Bücherregal aufbauen

Genau wie letzte Woche kommt auch heute Möbel Höffner um 7:40 Uhr und bringt die Matratzen. Schön, dass wir nicht den ganzen Tag warten müssen. Die Matratzen sind 22cm stark; so dicke Matratzen hatten wir ja noch nie. Jetzt können wir auch das zweite Bücherregal aufbauen, ohne dass jemand auf die überall im Raum verstreuten Teile tritt. Anschließend gehen wir zum Penny zum Einkaufen, wo jetzt alle Adventskränze zum halben Preis verkauft werden. Am Samstag hatten die großen mit 40cm Durchmesser noch 20 EUR gekostet, jetzt also 10. Am Samstag fanden wir, dass es noch so lange hin ist bis Advent, und ob uns der Kranz bis dahin nicht verreckt. Aber für 10 EUR nehmen wir einen mit. Es gibt eh nur noch zwei Stück in dieser Größe. In rot und in altrosa, wie sie das bezeichnen. Wir würden eher fliederfarben dazu sagen. An der Kasse dauert es ewig, und Annette werden die Arme lahm, denn der Kranz ist bleischwer. Daheim sortieren wir die Bücher in die neuen Regale. Vielleicht hat Annette ja zu radikal die Bücher weggeschmissen vor dem Umzug, das bereut sie jetzt ein wenig. Aber im Schuppen sind noch die vielen Tolstoi-Bände in einem der Kartons. Zum Mittag kochen wir den Grünkohl und tun acht Mettwürste dazu, und natürlich Kartoffeln. Abends macht das Bett wilde Geräusche; es rumpelt und Annette hat das Gefühl, seitlich aus dem Bett zu rollen. Und tatsächlich, der Lattenrost liegt gar nicht richtig auf der Halterung. Ihre Matratze - von Möve, die kostet angeblich 850 EUR und wurde als Eröffnungsangebot für 450 EUR verkauft - ist fast zu weich. Da müssen wir morgen mal am Lattenrost fummeln, bis alles fester ist. Unsere erste Nacht im neuen Bett. Spät nachts öffnen wir sogar das Dachfenster ein wenig, obwohl eine kalte Nacht vorhergesagt wurde.

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Mittwoch, 28. November 2018



jetzt wird es immer wohnlicher bei uns

Aua aua, mein Rücken, mein Kreuz. So schlecht gelegen und geschlafen hat Annette ja lange nicht mehr. Gleich nach dem Aufstehen, oder nein, etwas später, denn sie muss erst in die Gänge kommen, schieben wir diese Gummis am Lattenrost nach außen, um die Liegefläche härter zu machen. Wir hängen heute auch die Bilder an die Wände; eines der Leuchtturmbilder wandert ins Treppenhaus, wo es sich ganz gut macht. Alle Bilder können wir natürlich nicht aufhängen in der kleinen Wohnung. Es wird jetzt immer gemütlicher bei uns. Aus dem Wohnmobil, wo es jede Menge Eisblumen an der Windschutzscheibe gibt, holt Annette auch wieder vier Taschen mit Zeug, das vor der richtigen Eiszeit gerettet werden muss. Heute früh waren auch Eisblumen am Dachfenster, und am Nebenhaus waren Eisblumen an der gläsernen Balkonbrüstung. Jetzt kommt der Winter. Abends erfreuen wir uns wieder am Anblick der Schwibbögen an den Nachbarhäusern. Es sind ruhige Tage, und wir denken immer noch daran, wie es wohl gekommen wäre, wenn wir jetzt immer noch auf dem Stellplatz in Elmenhorst hätten ausharren müssen

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Montag, 26. November 2018



Leute, spendet Blut - morgen könnte es euch selbst treffen

Am Vormittag fahren wir extra noch einmal zu Möbel Höffner, denn es könnte ja sein, dass es von der Serie PROVENCE, von der wir das Schlafzimmer haben, auch ein Bücherregal gibt. Das würde dann besser harmonieren. Es gibt dann aber kein gescheites Regal. Wir gehen dann auch noch zum Kaufland hier im Hanse Center, kaufen dort Mettwürste und Grünkohl fürs morgige Mittag. Jetzt noch zum IKEA, wo wir von der Serie Hemnes ein weiteres Bücherregal kaufen. Das 80cm breite haben wir ja bereits daheim. Wird also nicht wieder zurückgeschleppt, sondern noch ein zweites, 49cm breit, dazugekauft. Als wir wieder daheim sind, freut sich Annette, dass ihr Blutspendeausweis endlich da ist. Hat ja genau vier Wochen gedauert. Wir bauen dann auch gleich schon das schmal Regal auf. Es passt vom Stil her genau zum Bett mit den Nachtschränkchen. So, jetzt noch die allerletzte Nacht auf Sofa und Sessel. Und wenn die Matratzen morgen nicht kommen - denn die hatten ja gesagt, dass sie immer mittwochs ausliefern - wollen wir noch mehr Geld. Annette hatte sich die letzte Nacht auch mal auf der Eckbank versucht, aber das war nix. Sie ist in den frühen Morgenstunden wieder auf den Sessel zurückgekehrt.

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