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Freitag,  23. Oktober 2009
 


ein Katamaran wird überführt

Morgens ist es richtig herbstlich und Nebel hat sich über die Landschaft gelegt. Wir fahren Richtung Rouen, lassen die Stadt aber rechts liegen, da uns nicht nach Stadt zumute ist und fahren weiter nach Honfleur. Unsere Tanknadel geht immer mehr gegen null und wir suchen einen Supermarkt zum Tanken. In den kleinen Ortschaften sind jetzt über die Mittagszeit die Kassenhäuschen der Tankstellen nicht besetzt und man kann währenddessen nur mittels Bankkarte zahlen. Jedoch werden sowohl unsere Kredit- als auch unsere EC-Karte nicht akzeptiert. Dann aber finden wir in letzter Not doch noch einen Carrefour Supermarkt, wo wir für 1,03 EUR/l Diesel tanken können.


der Stellplatz in Honfleur

Unterwegs kommen uns mehrere Schwertransporter, die Teile des Airbus geladen haben, entgegen. Aber der Gipfel ist dann ein Schwertransporter vor uns, der einen gewaltigen Katamaran transportiert. Wir müssen hinter ihm bleiben bis zur Pont-de-Normandie (Brücke) kurz vor Honfleur.

In Honfleur selbst sind wir überrascht, wie voll der Stellplatz um diese Jahreszeit noch ist. Für 7 EUR per 24 Stunden bietet er aber auch Frischwasser, Entsorgung und sogar Strom inklusive. Auch liegt dieser Stellplatz sehr günstig und nur wenige Minuten vom Ortskern entfernt. Zuerst genehmigen wir uns einen Kaffee und dann schneidet Annette die Äpfel für einen Apfelmus. Denn von Herberts Schwester bekamen wir einen ganzen Schwung Äpfel aus deren Garten.


der Stellplatz ist sehr stadtnah


der Yachthafen von Honfleur in der Dämmerung

Draußen ist es gar nicht mehr kalt und so rappeln wir uns zu einem kleinen Spaziergang auf in den Ort. Die jetzige Jahreszeit ist richtig angenehm, weil nicht so viele Leute unterwegs sind. Die Restaurants haben die Preise auf ihren aushängenden Speisekarten bei manchen Gerichten durchgestrichen und gesenkt. Auch wenn es sich oft nur um 50 Cents oder einen Euro weniger handelt. Trotzdem sind sie noch exorbitant hoch.


Herbert bereitet die Jakobsmuscheln zu

Da loben wir uns doch unsere Bordküche. Beim Carrefour hatten wir uns unterwegs Jakobsmuscheln gekauft. Zwei Kilogramm, das Kilo für 2,80 EUR. Nun bereitet Herbert sie zu, in Olivenöl gebraten. Mit viel Knoblauch, Zitrone und einem Schuss Cognac. Es schmeckt uns so gut, dass wir in den nächsten Tagen unbedingt mehr davon essen wollen. Außerdem ist jetzt die Zeit der Jakobsmuscheln. Als wir bis in den späten Abend bei einer Flasche Wein sitzen, staunen wir, wie sehr sich der Stellplatz noch mit Wohnmobilen füllt.


unsere Tagesroute ca. 126 km


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