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Dienstag, 11. März 2014



auf diesem Parkplatz hinter Parede hatten wir übernachtet

Die Nacht war relativ ruhig, wenn man bedenkt, dass wir ja direkt an der Küstenstraße gestanden hatten. Auch fuhr irgendwann die Eisenbahn nicht mehr, die bis spät nachts noch hier entlanggerumpelt kam. Jetzt in der Früh sehen wir mal, welch hübsches Plätzchen wir doch gefunden haben, genau am Ortsende von Parede. Herbert erkennt den Parkplatz wieder; hier hatten wir auf unserer allerersten Portugalreise in 2002 auch schon mal übernachtet. Wir beginnen den Morgen in aller Ruhe, müssen uns jetzt auch erstmal von Lissabon erholen. Es war wieder eine großartige Zeit in unserer Lieblingsstadt, aber auch sehr anstrengend. Auch muss sich Annette mal vom Schreiben erholen.



diesen Blick haben wir am frühen Morgen

Am späten Vormittag fahren wir los. Es ist ein Wetter wie im Hochsommer; den Winter haben wir jetzt wohl definitiv überstanden. Das hebt unsere Stimmung enorm. Es geht dann auf der Küstenstraße, der Avenida Marginal, weiter. Die Häuser, viele alte Villen, sehen prächtig aus. Hier sitzt das Geld. Wir erreichen Estoril (Eschtoril) und gleich auch Cascais (Casch-caisch); beide Orte sind ja mehr oder weniger zusammengewachsen. Alles ist sehr schick hier. Dann wurschteln wir uns durch Cascais und finden uns am Cabo Raso wieder. Ein herrlicher Strand begrüßt uns da. Auch gibt es einen Leuchtturm, natürlich.



weiter geht unsere Fahrt auf der Küstenstraße, der Avenida Marginal



wir durchfahren Estoril



hier an der Küstenstraße ist alles sehr schick



wir erreichen das Cabo Raso

Hier am Strand vom Cabo Raso muss im Sommer der Teufel los sein. Man sieht es schon an den vielen Strandcafés und -restaurants zu beiden Seiten der Straße. Es ist halt die Nähe zu Lissabon und den Vororten. Wir schauen uns mal den Leuchtturm am Cabo Raso an, der aber nicht ganz so hübsch aussieht wie andere. Von hier aus können wir auch schon das Cabo da Roca, unser nächstes Etappenziel, sehen. Wir fahren also weiter, kommen durch das Dorf Azóia auf dem Weg zum Cabo da Roca. Alles ist sehr beschaulich hier.



Blick auf den Leuchtturm von Cabo Raso



hier gibt es viele Restaurants und Cafés entlang der Küstenstraße


 



Durchfahrt durch Azóia auf dem Weg zum Cabo da Roca



eine 7km lange Stichstraße führt zum Cabo da Roca



da kommt schon der Leuchtturm in Sicht

Nun sind wir also am westlichsten Punkt des europäischen Festlands angekommen: Am Cabo da Roca. Am "Ende von Europa" - Fim da Europa. Der Leuchtturm (von 1772) steht da in seiner Pracht. Auch das große Kreuz, auf dem auch die Koordinaten angegeben sind. Ponta mais ocidental - der westlichste Punkt. (Für Osten und Westen sagt man hier immer Oriente und Ocidente.) Der Blick auf die Klippen und das Meer ist spektakulär wie immer. Natürlich müssen wir uns mal wieder wundern, wie nah sich manche Leute an die Klippen stellen oder setzen. Wie aufwendig die Bergungsarbeiten bei einem Absturz sind, haben wir ja letztens bei dem heruntergestürzten Auto gesehen.



der Leuchtturm thront über dem Kap



wir laufen zum großen Kreuz am westlichsten Punkt des europäischen Festlands


 


 



eine falsche Bewegung und die Leute fallen vom Felsen


Am Cabo da Roca übernachten wollen wir nicht; es ist auch erst 14 Uhr. Fahren wir also weiter nach Norden. Über Colares und Terrugem, wo wir einen größeren Einkauf beim Lidl machen, geht unsere Fahrt in Richtung Ericeira. Die Ortschaften, durch die wir kommen, sind recht schön. Man merkt ganz deutlich die Nähe zu Lissabon, und über die Autobahn ist man ja ruckzuck wieder in der Stadt. Auch landschaftlich ist es hier sehr angenehm. Es gibt viele Eukalyptusbäume ringsum. Dann ist Ericeira erreicht, aber wir wollen noch etwas weiter nördlich, nach Praia da Santa Cruz (Crúsch). Als wir dort ankommen, stellen wir uns auf einen Parkplatz oberhalb vom endlos langen Strand. Wir herrlich es hier ist. Es ist halb fünf, es geht ein Wind, es ist aber kein bisschen kalt. Dann sitzen wir beim Nachmittagskaffee und lassen uns die Salzluft um die Nasen wehen. Das Meer macht natürlich einigen Krach, aber dafür haben wir den schönen Blick.



Durchfahrt durch Colares - der Ort ist bekannt für seinen Wein



eng sind die Straßen in Nafarros



Durchfahrt durch Ericeira - da hinten ist schon das Meer



manche Windmühle gibt es in dieser Region



wir erreichen Praia de Santa Cruz - unser heutiges Ziel



jetzt erstmal einen Kaffee


 



Sonnenuntergang über dem Meer in Praia de Santa Cruz



unsere Tagesroute ca. 76km

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