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Montag, 17. März 2014



da unten ist schon São Martinho do Porto in Sicht

Eigentlich wollten wir noch einen Tag hier an der Lagune bleiben, aber jetzt wollen wir doch weiterziehen. Nur die paar Kilometer bis São Martinho do Porto. Bevor wir losfahren, leeren und füllen wir noch die Tanks und dann geht es los. Als wir São Martinho erreichen, stellen wir uns gleich am Ortsanfang, am Kreisverkehr, auf die Parkflächen und laufen von dort los in den Ort. Der Blick auf die Bucht ist herrlich wie immer. Zuerst nehmen wir den Holzweg, der durch die Dünen geht, aber als der aufhört, laufen wir auf der Promenade weiter, wo die Gemeinde am 8. März ein paar Fitnessgeräte aufgestellt hat. Alles ist also noch nagelneu.



São Martinho do Porto ist in dieser schönen Bucht gelegen



auf der Promenade hat man erst letzte Woche diese Fitnessgeräte aufgestellt

Wir wollen nur ein paar Schritte durch den Ort tun. Schade ist es, dass der gläserne Elevador, der Lift, nicht in Betrieb ist. Denn während der kurzen Fahrt hinauf in die Oberstadt hätten wir mal einen schönen Blick auf die Bucht und São Martinho gehabt. So aber bleiben wir unten und wandeln ein wenig durch die Gassen. Viele der Cafés entlang der Promenade sind geschlossen und überhaupt ist nicht viel los im Ort. Wir gehen dann zu den Wohnmobilen zurück und wollen weiter nach Nazaré bzw. Sítio, einem Ortsteil von Nazaré. Wieder sind es nur ein paar Kilometer Fahrstrecke.



wir bummeln ein wenig durch die Gassen von São Martinho do Porto



Annette kauft von Salman Rushdie "Midnight's Children", weil sein Englisch immer so elegant und fein ist



hoffentlich überfährt dich niemand



noch ein letzter Blick auf die muschelförmige Bucht, die die Einheimischen auch Concha nennen



weiter geht unsere Fahrt



wir erreichen Nazaré

In Sítio halten wir uns in Richtung Farol - Leuchtturm und kommen so auf die größere Parkfläche linkerhand. Hier waren wir ja schon mal im Spätsommer 2012. Nachdem die beiden dicken Phoenixe geparkt sind, laufen wir gleich mal los in den Ort. Wie damals werden auch heute auf dem großen Platz alle möglichen vermeintlich kunstgewerblichen Dinge wie Tischdecken, Ponchos, diese typischen bunten Hähne aus Holz und alle möglichen Souvenirs angeboten. (Hier hatten wir mal eine Tischdecke gekauft und die war dann Made in China.)



oben in Sítio fahren wir in Richtung Leuchtturm - Farol



so stehen wir auf der Parkfläche



ein erster Blick auf Nazaré zu unseren Füßen



die Möwen haben einen 1-A Ausblick



auf dem Hauptplatz von Sítio



ein Blick auf die Wallfahrtskirche Nossa Senhora de Nazaré


 



von hier oben in Sítio kann man schön auf Nazaré schauen



in dieses Restaurant neben der Station der Standseilbahn kehren wir abends ein

Wir laufen an den Klippen entlang; man hat ja von hier oben einen spektakulären Blick auf Nazaré. Ein Blick in die obere Bahnstation - Gare Superior - der Standseilbahn und dann kommen wir auf den Kirchplatz, wo sich die Wallfahrtskirche Nossa Senhora de Nazaré befindet. Wir gehen auch hinein und werden von zwei Kirchenbediensteten angesprochen, ob wir hinaufgehen wollen zum als wundertätig verehrten Marienbild? Für 1 EUR Eintritt pro Person. Das machen wir und wandeln den gekachelten Flur im hinteren Bereich der Kirche entlang. Alles ist uralt hier, wurde die Kirche doch im 17. Jh. erbaut. Dann befinden wir uns in einer Art Kapelle und sehen die Stufen, die zum Marienbild hinaufführen. Alles ist prächtig erhalten, und allein um die alten Räumlichkeiten zu sehen, lohnt sich ein Besuch der Kirchen in Portugal immer. 



im Innern der Wallfahrtskirche



dieser gekachelte Gang führt zum Marienbild tief im Innern der Kirche



alles ist prächtig erhalten



ein Blick zur Decke


 



sieht doch alles richtig gut aus auf dem Kirchplatz

Dann sind wir wieder daheim und können noch eine Weile draußen sitzen. Der Blick auf Nazaré und den endlosen Strand ist wirklich sagenhaft schön. Heute Abend wollen wir ja essen gehen, und so treffen wir uns um 18 Uhr Ortszeit in Hut und Mantel. Das Restaurant, das wir uns am Nachmittag ausgesucht hatten, ist jetzt geschlossen. Gehen wir doch zu dem Restaurant direkt neben der Bahnstation, dem Restaurante Marisqueira Paulo Caetano. Als wir hineingehen, sehen wir erstmal, wie gemütlich es hier ist. Richtig heimelig. Die Bedienung ist sehr nett und in einem Mix aus portugiesisch und englisch geben wir die Bestellung auf. Die beiden Frauen nehmen Arroz de Marisco - Meeresfrüchte mit Reis für zwei Personen. Als der Topf kommt, ist der so riesig; der würde auch für drei Personen gereichen. Herbert nimmt wieder diese hellen Muscheln - Mexilhões, an die er sich direkt gewöhnen kann. Heinz nimmt Rindfleisch. Das Essen ist wahrhaftig gut; den beiden Frauen fliegen die Schalen vom Meeresgetier, als sie es mit der Zange bearbeiten, links und rechts von sich. Für das Essen, zwei Flaschen Wein, Bier, drei Vorspeisen, einen Kaffee und Kuchen haben wir insgesamt 85 EUR zu zahlen. Mittlerweile ist es natürlich dunkel draußen und die Wallfahrtskirche schön beleuchtet. Auch jetzt macht Sítio eine gute Figur, und der Blick hinunter auf Nazaré ist fantastisch. Und direkt kalt ist es jetzt auch nicht.



hier im Restaurante Paulo Caetano essen wir zu Abend



der Fischtopf mit Reis ist ein Gedicht



Nacht wird es in Sítio



unsere Tagesroute ca. 33km

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